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Mittwoch, 25. Mai 2016: The Stans

Endlich wieder mal eine Tour für ein klein wenig länger als ein paar Tage. Ich flog am 1. April nachmittags via Istanbul nach Bischkek, Kirgisistan. Angekommen transferierte ich sofort auf eine Marshrutka (Mini-Van) um am gleichen Tag (sprich 2. April) noch nach Karakol in den Kirgisischen Bergen anzukommen. Nachdem ich dann am Sonntag sauber am Ausschlafen gefeilscht habe, organisierte ich einen Trip zu einem Adler-Jäger, sprich einem der letzten Männer, die sich das Handwerk zugelegt haben mit einem Adler Schlangen, Hasen, Füchse und Wölfe in den Bergen zu jagen. Sind schon noch beeindruckende Vögel. Die Gegend rund um Karakol ist atemberaubend, da die Berge nicht aufhören wollen zu scheinen im Sonnenlicht. Nun, nach ein paar Tagen in Karakol habe ich mich in ein Backpackers nach Bischkek verabschiedet. Das Ziel war mal ein paar andere Touristen zu sehen um an ein paar weiteren Infos zu gelangen. Naja, war alleine im Backpackers! Somit pilgerte ich danach via Mini-Van nach Almaty in Kasachstan um von da dann einen Flieger zu nehmen, der mich nach Taschkent in Usbekistan bringen sollte. Dies tat er dann auch. Angekommen am Flughafen bin ich dann auf einen riesigen Parkplatz verfrachtet worden, wo ein paar Taxis standen, die mich nach Bukhara brachten. Zusammen mit ein paar Frauen in der Rückbank nahm ich die Strecke, die mich kurz vor Mitternacht zu meinen Hotel führte, in Angriff. Ueber Strassenverhältnisse spreche ich hier jetzt nicht, aber es ist nicht die Qualitiät, die wir in der Schweiz gewohnt sind. Am nächsten Tag schien die Sonne und Bukhara schien in einem wunderbaren Licht. Die alten muslimischen Bauten haben es an sich. So auch die nächste Station in Samarkand. Immerhin habe ich dort im Backpackers fünf Schweizer getroffen, die allesamt in einem alten Volvo mit Jahrgang 1984 von der Schweiz aus nach China pilgerten. Zwischendurch mal wieder Schwizerdütsch zu hören und reden und mit gleichgesinnten Reisenden ein Bier zu trinken, hat das Gemüt wieder mal schön aufgehellt. Nach zwei Nächten Samarkand ging es weiter in die Hauptstadt Taschkent. Dort schlenderte ich ein bisschen in den Pärken und Strassen umher und gönnte mir ab und an Ruhe sowie den einen oder anderen Vodka. Es wurde Zeit sich in den Süden von Kasachstan zu verziehen, genauer gesagt nach Schimkent. 28 Grad Celsius und Sonnenschein haben wieder mal die kurzen Hosen und die Flip-Flops zeigen lassen. Ein Tagestrip nach Turkistan ist auch noch drin gelegen, da haben die Muslime die Bauten, die sich in Bukhara und Samarkand befinden, gelernt zu bauen. Von Schimkent reiste ich via Taraz nach Almaty um mich da wieder mal von den Reisestrapazen zu erholen, in guten Restaurants zu verkehren und auch wieder mal Abstand von den Schaschliks und Kebaps zu genehmigen. Nach relaxten vier Tagen flog ich nach Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans. Schöne Alleestrassen paarten sich mit grossen Statuen und Flaggen in den Pärken. Ein kleiner Ausflug in die Berge durfte nicht fehlen, und die Fahrten in stockfinsteren Tunnels flösten einem schon ein bisschen Angst ein, vorallem da man gelesen hat, dass die Tunnelbauer und –erneuerer ab und an die Geräte in den Tunnels vergessen und dies bei Wiedereröffnungen fatale Unfälle zur Folge hatte. Nach guten 3 ½ Wochen ‚the Stans‘ in Zentralasien bin ich dann Baku, Aserbaidschan geflogen um meine Freundin zu begrüssen und ein paar schöne, angenehme Tage zu Zweit zu verbringen. Baku war ein ganz grosser Schritt zurück in die Zivilisation. Die Gebäude erinnerten mich an die Zeit in New York, die Preise auch. Nichtsdestotrotz konnte man hervorragend relaxen, köstliche Mahlzeiten zu sich nehmen und einfach sein. 



Finally again on tour for a couple of days. I was flying on 1st April in the afternoon via Istanbul to Bishkek, Kyrgyzstan. Arrived early next morning in Bishkek I transferred directly on a Marshrutka (Mini-Van) to Karakol close to the Kyrgyz mountains. After a long sleep into Sunday, I organised a trip to a eagle hunter, meaning one oft he last man hunting rabbits, snakes, foxes and wolves with an eagle. Very impressive beasts. The area around Karakol is marvellous due to the effect of fantastic mountains shining in the sun. Well, after some days in Karakol I mastered myself going to Bishkek into a backpackers. The goal was to meet some other travellers to get some infos about the region itself. Unfortunately I was alone in the backpackers. Therefore I started my pilgrimage with a Mini-Van to Almaty in Kazakhstan from where I took a plane to Tashkent in Uzbekistan. Arriving in Tashkents airport I was transferred to a big public place where many taxis were waiting bringing me to my next destination Bukhara. Together with some girls in the back I managed to get to Bukhara at around midnight. The street conditions we do not have to talk about here, but quality is sure better in Switzerland. On the next day the sun was wonderfully shining over Bukhara. The old Muslim buildings are awesome. The same applies for the next destination – Samarkand. At least I have met in the backpackers five Swiss guys travelling with an old Volvo from 1984 from Switzerland to China. Nice to listen and speak Swiss-German in between my travels and drink a beer or two with them. After two nights in Samarkand I moved on to the capital city Tashkent. There I relaxed and strolled through the streets and parks of this city and had once in a while a vodka. It was about time to see southern Kazakhstan, basically I was moving to Shymkent. 28 degrees Celsius and sunshine were greeting me and let me enjoy shorts and flip-flops. I could even handle a day trip to Turkistan, where the Muslim learned to build their buildings (as wonderfully executed in Bukhara and Samarkand). From Shymkent I moved via Taraz to Almaty to relax a bit from travelling and enjoy for once a western meal and get some distance of having shashlik and kepab. After four days I flew to Dushanbe, the capital of Tajikistan. I found nice alleys paired with nice parks with a lot of statues or flags. A little trip to the mountains I could not miss, especially the very dark move through the tunnels, where you need to be happy that you survived, as sometimes some construction machines were left after re-building the tunnel. After good 3 ½ weeks ‘the Stans’ in Central Asia I moved on to the last destination Baku in Azerbaijan to meet my girlfriend and to enjoy a couple of nice and relaxing days in the Azerbaijani sun together. Baku was a big step back to civilisation. The buildings reminded me to my times in New York, the prices too. Nevertheless we relaxed, we had great lunch and dinner times and we were just enjoying.


Montag, 18.01.2016: Sri Lanka

Es ist bereits eine Weile her, seit den Ferien in Sri Lanka. Im August war es. Zusammen mit meiner Freundin flog ich via Dubai nach Colombo, wo wir dann 40 Minuten entfernt in unseres erstes Hotel eincheckten und zwar in Negombo, ein Beachdorf an der Westküste in der Nähe des Flughafens. Kurz vor dem Eindunkeln checkten wir ins Hotel ein und gingen dann relativ schnell auf die Strasse um uns mit Abendessen einzudecken. Leider gab es kein Bier zum Nachtessen, da in Sri Lanka an diesem Sonntag gewählt wurde und somit Alkoholausschank verboten war. Das Wetter spielte uns auch einen Strich durch die Rechnung, da es die ganzen zwei Tage an der Beach regnete. Naja, nach dem ersten Aufenthalt in Negombo sind wir mittels eines gebuchten Fahrers nach Tangalla in den Süden des Landes gefahren, sprich ein wenig ausserhalb ins Buckingham Palace Hotel. Das war eine ganz schöne Anlage, welche wir nur empfehlen können. Von dort aus haben wir die Strände in Tangalla und Umgebung ausgekostet, wir sind in den Yalla Nationalpark gefahren (wobei wir ausser Affen leider nicht wirklich viele Tiere gesehen haben), und checkten auch in der Nacht die Schildkröten am Strand aus. Wichtig zu vermerken ist, dass wir tatsächlich auch mal ein paar Tropfen Alkohol in Form von Wein und Bier erhalten haben. Nach 7 schönen Uebernachtungen an diesem schönen Platz haben wir uns wieder in Richtung Westküste aufgemacht und zwar nach Induruwa, ein kleines Dorf an der Küste leicht südlich von Colombo. Für die letzten vier Tage haben wir uns den Meeresfrüchten gewidmet und ein super Restaurant gefunden um dies auch auszuleben.

It’s been a while since having vacation in Sri Lanka. August it was. Together with my girl friend I went via Dubai to Colombo, where 40 minutes away we checked into our first hotel in Negombo, a beach village just close to the airport. Arriving in the evening, we checked in, and went for our first Sri Lankan food. Unfortunately no beer was served as we there was the national elections, meaning that no alcohol was served for a couple of days. Unfortunately as well, the weather was showing us the hard tour, it rained the two days we were reserving for beach days. Well, with a booked driver we were driving down south to the coast at Tangalla, well a bit outside, where we having a great time at the Buckingham Palace. Beside checking out Tangalla’s beach, we also went for the almost nearby Yalla National park (where the only animals we’ve seen were unfortunately some monkeys), and also checked out at night the turtles just outside our hotel. Important to mention we had a great time, basically also due to the fact that we were served great wine and even beer was available. After 7 nights on that great place, we moved for the last 4 nights to Induruwa, another place on the west coast slighty south of Colombo. We found there a fantastic restaurant with fresh seafood which gave us a great end to the 2 week vacation.


Sonntag, 5. Juli 2015: Up north in Island 

Fronleichnam, eine Wochenende, dass um in den Schweizerischen Katholischen Kantonen (oder Gemeinden) hochgeachtet wird, hat mir wieder mal eine Exkursion in ein anderes Land ermöglicht. Dieses Mal ging es nach Island in den hohen Norden, wo mich gleich auch nur 8 Grad empfingen. Das ist das eine, das andere aber ist das Schöne, dass es dafür 24 Stunden hell war. Ist schon noch cool zu sehen, wie um morgens um 3 Uhr die Einheimischen und natürlich auch die Touristen durch die Strassen tummeln (oder auch taumeln). Natürlich habe ich mich in den 4 Tagen auf Island auch einer Tagestour verschrieben und setzte mich am Tag 2 in einen Bus um den Geysir, den Wasserfall Gulfoss oder auch den alten Treffpunkt der Wikinger vor hunderten von Jahren an einem See im Nordosten von Reykjavik zu besuchen. Es war schön zu sehen, wie dieses kleine Volk durch das Leben schreitet. Bei 320'000 Einwohnern kann man fast von einem Dorf reden... zumal eines hierzu beisteuert: Jeder 10. Isländer schreibt und veröffentlicht irgendwann in seinem Leben ein Buch! 



Corpus Christi, a Weekend, where in the catholic cantons of Switzerland this is a high priorised day on that, gave me again the possibility to make an excursion in another Country. This time Island up in the high north, where 8 degrees Celsius were welcoming me. That is one Thing, the other is that you've got 24 hours daylight in the summer. It is cool to see how the inhabitants and the tourists alike walk through the streets at 3 am (mostly drunk). Of course, I have been on a daytour within my 4 days trip to Island. On day 2 I was sitting in a bus to visit the Geysir, the big waterfall Gulfoss and also the big meeting point of the Vikings hundred of years ago up north east of Reykjavik. Nice to see how the people of Island stepping through their life. With a total of around 320'000 people living in Island you can easily speak of a village atmosphere... one thing to describe it: Every 10th Islander is writing and publishing a book in its life time!


Dienstag, 9. Juni 2015: Bukarest/Romania for the Pentecost Weekend

Ein weiteres Weekend mit Wurzeln von christlicher Solidarität gegenüber Arbeitnehmern in der Schweiz stand über Pfingsten an. Ein weiteres Mal nützte ich die Zeit um eine Reise nach Bukarest zu machen. Mit dabei auch Adina, mein Schatz. Schönes Wetter wurde uns auch beschert, da wir tatsächlich heisse 30 Grad Celsius genossen. Wir hatten nicht wirklich eine Ahnung, was uns da in Rumänien erwartete, und wurden überrascht wie Bukarest sich präsentierte. Zum einen standen natürlich noch die Caucesu'schen Bauwerke da, zum anderen hatte es Einflüsse, welche in Wien oder Budapest zu sehen sind. Das Stadtzentrum lud zum Kaffee trinken ein, zeigte sich aber auch vom Kulinarischen her vom Besten, und für Nachtschwärmer geht's natürlich auch schön weiter im (und mit) Stil in der überraschend interessanten Stadt.



Another Weekend which was absolutely for the employees in Switzerland. Pentecost, which gave us a free Monday. Another time I have chosen to fly away, this time to Bukarest with my Sweetheart Adina. Nice weather was welcoming us, fantasticly 30 degrees Celsius were saying hello to us. We did not know what we had to expect from Bukarest, and so we were excited how Bukarest was presented to us. On one hand there were still the buildings from the times of Caucuescu, on the other hand were there influences of Vienna and Budapest to see. The city Center invited to sip on a coffee, while also were presenting it on a high level for culinarian delicacies and for the night owls it worked on later at night with style too. 


Dienstag, 12. Mai 2015: Montenegro/Albania

Na, dann fliegen wir doch mal wieder in den Balkan. Da es mir letztes Jahr recht gefallen hat in Bosnien-Herzegowina, Slowenien, Serbien, flog ich Ende April nach Podgorica in Montenegro. Schönes Wetter erwartete mich da, in kurzen Hosen und Flip-Flops gings dann auf einen kleinen Stadt-Trip durch Podgorica. Die Stadt ist klein, aber doch ein paar kleine schöne Ecken. Ganz interessant sind die Statuen -> Transformers Statuen... interessant! Habe mich dann weiter abgesetzt nach Budva, ein kleiner Ort, der gross auf Tourismus macht und in der Kotor Bucht angesiedelt ist. Leider hat das Wetter nicht mitgemacht um wirklich den Strand zu geniessen. Aber für ein paar Montenegrinische Biers hats also schon gereicht! Weiter zog ich dann in Richtung Albanien, genauer genommen ging es nach Tirana. Tirana selber ist von den Sehenswürdigkeiten her nicht wirklich eine Stadt, die man sehen muss. Jedoch hat es im Stadtinnern eine kleine Gegend (Block), der doch zum Ausgehen absolut gemütlich erscheint. Diese Gemütlichkeit habe ich mir natürlich gegeben!



Well, then let's fly again to the Balkan. I liked Bosnia-Herzegovina, Slovenia and Serbia last year, so I was flying to Podgoric, Montenegro. Fantastic weather was welcoming me and so I enjoyed a little city trip with shorts and Flip-Flops. The city is small, but got some nice Corners. Very interesting are the statues of Transformers! After Podgorica I moved further to Budva, a small place which does a lot of tourism and is well situated in the bay of Kotor. Unfortunately the weather was not with me that day to enjoy the beach properly. But for a couple of Montenegrinian beers was enough time. A day after I travelled from Budva to the direction Albania, namely Tirana, the capital city. Sightseeing in Tirana is not really the burner, but in the Center there is a block which is pretty fine to go out. This of course, I did not deny and enjoyed a couple of Drinks with some other chaps from the backpacker hostel.


Donnerstag, 2. April 2015: Cigarro y Ron - Cuba

Endlich! 2 Wochen Ferien, lange ersehnte, ist es doch bereits über ein Jahr her, wo ich mich mehr als 6 Tage hintereinander austoben kann. Es ging mitte Februar nach Kuba. Schon länger geplant, und jetzt mal durchgeführt. Meine Ankunft habe ich mir ein wenig schöner angedacht, 15 Grad am Tag und in der Nacht schöne 3 Grad... da hätte ich ja gleich zuhause bleiben können. Nach 2 frierenden Tagen in Havana bin ich dann davon gepilgert in Richtung Santa Clara, die Stadt von El Che. Das Wetter entsprach endlich den Erwartungen, die ersten Zigarren rauchten, der erste Rum floss und somit endlich in den Ferien angekommen. Natürlich machte ich mich auf um die grossen Statuen des legendären Che Guevara zu suchen - und ich fand sie auch. Leider ist mein geplanter Besuch einer Zigarrenfabrik ins Wasser gefallen, da sich die Zigarrenbauer ein neues Dach wünschten und somit den Touristen untersagt war die Fabrik zu besichtigen. Es ging dann weiter nach Santiago de Cuba. Eine ein bisschen chaotische Stadt, heiss und somit war ich auch gefährdet einen Sonnenbrand zu holen. Den holte ich dann auch, als ich mit zwei Deutschen an den nächstgelegenen Strand aufbrachte. Nach 2 höllischen Nächten (ja genau, der Sonnenbrand) habe ich mich dann wieder aufgemacht eine Station weiter zu reisen. Es ging nach Sancti Spiritus, eine alte Kolonialstadt, welche den Erwartungen gerecht wurde. Eine schöne Stadt, eine Stadt, wo man sich ein paar Tage erholen kann vom Reisestress. Nach weiteren Zügen einer Patagas-Zigarre gings dann zurück nach Havana um meine letzten 2 Tage in Kuba zu zelebrieren. Mit der auf der Rückreise nach Havana getroffenen Mitreisenden Eva, habe ich dann zuerst mal eine Flasche Rum gegönnt, die letzten Erledigungen in Sachen Rum- und Zigarrenkauf gemacht und dann mal meine Sachen gepackt um mich seelisch der Rückreise anzunähern. Kuba kann ich als Reisedestination, welche Genuss, Lebensfreude und auch Ruhe gibt, absolut empfehlen.



Finally! 2 weeks vacation, long looking forward to, as it was more than a year ago, when I had longer than 6 days vacation. To Cuba was my Goal. Long time ago planned already, now executed. My start was a bit disappointing due to alarming weather condition - 15 degrees Celsius during the day, 3 degrees at night... could have stayed at home for those temperatures. After 2 freezing days in Havana, I was travelling to Santa Clara - the City of El Che. The weather finally showing up as summer, the cigars were Smoking, the rum was flowing plentiful and therefore my vacation started. Of course I was looking for the statues of Che Guevara - and no surprise I found them too. Unfortunately my planned visit to the cigar Company had to be cancelled due to the issue that they were rebuilding their roof completely new - tourist visits were forbidden. Well, further down south to Santiago de Cuba - a hot and chaotic City. Hot in another way too: I got a bad sunburn. After to 2 nights in hell (yes, the sunburn) I went further for the next Station called Sancti Spiritus, an old colonial City, which totally came up to the expectation of such a City. A nice City, where you can relax easily. After some cigars of the brand Patagas I travelled back to Havana to celebrate my last 2 days in Cuba. Together with a girl called Eva travelling also in the same bus to Havana, we emptied a bottle of rum and smoked some cigars. I also made my way through Havana to shop some rum and some cigars to bring back home. Some packing, and I was ready to move back home. I can recommend Cuba as a Destination for total enjoyment, joy of life and some recreation!



Sonntag, 8. März 2015: Netherland, Belgium & Luxembourg in December 2014

Ein bisschen Reisen zwischen den Tagen von Weihnachten und Neujahr hat Phillip und mich nach Holland, Belgien und Luxemburg gebracht. Gestartet haben wir dies in der wunderschönen Stadt Amsterdam, wo wir uns mit ein paar Amstel Bieren und sehr kalten Winden durch die Grachten pflügten. Nach der ersten Destination in Holland sind wir nach Brüssel in die Hauptstadt Belgiens gepilgert. Dort erwärmten wir uns bei kalten Temperaturen immer wieder mit gutem einheimischen Bierwaren während wir die Stadt ansahen. Nichtsdestotrotz sind wir dann an die letzte Destination gereist, wo wir in Luxemburg nicht nur die Bankenstrasse ansahen, sondern auch das hübsche Altstädtchen bewunderten.



Some travels between Christmas and New Year period had happened to be starting in Amsterdam to enjoy some of the most beautiful cities in Europe together with Buddy Phillip. After having had a couple of Amstel beers and some chilly winds in the Dutch capital city we moved further to Brussels to enjoy the good beers there and freeze our asses outside while Sightseeing the capital of Belgium. Nevertheless we needed sometimes some beers to heat our bodies again. To end this 4 days trip we travelled further to Luxembourg, which does quite look fine if you are not hanging around the Banking street.


Dienstag, 2. Dezember 2014: Jumping around in Northern Africa

Ferien - endlich. Meine ersten in diesem Jahr, ja, meine Ersten! Mein Flug via Genf nach Marrakesch am Freitag ging reibungslos über die Bühne. Auch den Bus nach Casablanca hatte ich im Griff. Aber wie es so läuft in anderen Gefilden, überraschte mich der Stau in Casablanca. Obwohl, naja, hatte ja Ferien, drum easy. Nach dem ersten Stopp in Casablanca ging aber die Gepäcktüre nicht mehr zu. Zu der ca. einstündigen Verspätung, dann halt nochmals ein 45-minütiger Extrastopp, und dies bei strömenden Regen. Mensch, habe Ferien, da erwarte ich 35 Grad und Sonne... oder so. Nun gut, irgendwann bin ich dann angekommen in meiner Behausung inmitten der Casablanc'schen Medina. Der Regen hatte auch aufgehört, somit konnten die Ferien beginnen und dies mit einer grossen Platte Seafood. Casablanca entpuppte sich nicht mehr wirklich dem, was in den 50er und 60ern Jahren so hip war. Business ist was die Stadt heute ausmacht und dies mit schönem dichten Verkehrslärm. Okay, 2 Tage, das ist genug. Gesagt, getan. Am Sonntag gings in Richtung Tunesien, alle im Flugzeug, der Flieger legt vom Gate ab, fährt mal über die Piste und hält. Was? Ach ja, Zeremonie mit Militär und dann steigen nach einer halben Stunde irgendwelche Offizielle ein. Also Tunis. Da hatte ich mir die Römischen Stätten angeschaut, eigentlich ja nicht in Tunis, sondern in Carthage. Ist noch hübsch und das grosse Römische Bad war wohl wirklich gross... zumindest hatte ich das so mir vorgestellt, als ich das Bild gesehen habe, wie es das Bad ausgesehen haben soll. In Tunis hatte ich dann auch endlich meine erste Shisa, immer wieder sehr 'relaxing'. Dienstag nahte, was wiederum hiess, dass ich mich von Tunis absetzte (natürlich nicht ohne ein Tunesisches Couscous gegessen zu haben) und mich wieder in Richtung Casablanca verabschiedete. Von da das Gleiche wieder mit Bus zurück nach Marrakesch um mit dieser Stadt meine Ferien zu beendigen. Marrakesch ist, falls man mal zwei oder drei andere Nordafrikanische Städte gesehen hat, nicht so hastig, wie man sich denken kann. Speziell wenn man sich mit zwei Freunden Daniela und Melanie auf den Weg macht, sich Palmeraie anzuschauen. 5 Minuten dauerte der Aufenthalt, welcher als schöne und ruhige Oase gepriesen wurde. Naja, eben es hatte Palmen, ganz viele. Das wars. Also hatte der Taxifahrer keine grosse Pause und zurück ging es in die Medina, wo man sich mit Feilschen die Zeit vertrieb. Summasummarum kann ich Marrakesch also nur empfehlen für eine Aufenthalt von ein paar Tagen, ein verlängertes Wochenende oder gar für Ferien, falls man das nahe Atlasgebirge und die dahinter versteckende Sahara erkunden möchte.



Vacation - finally. My first ones this year, yeah, my first ones! My flight via Geneva to Marrakesh on Friday morning were just on time. Also the bus from Marrakesh to Casablanca I could catch without any problems. But as it is in such countries, the traffic was asthonishingly dense. But, yes I do have vacation, so no hurry at all. After the first stop in Casablanca we had another problem, it was the luggage door which could not be closed again, therefore a 45 minutes extra stop and this with heavy rain over Casablanca somewhere in the outskirts. Well, I have vacation, where are the 35 degrees in Celsius and where is the sun? Well, at some point we moved forward and I arrived at the city center in Casablanca. My home was then just short taxi drive away in the Medina of Casablanca. The rain stopped, so I could enjoy a great seafood platter. Casablanca lost the charme which they probably used to have in the 50ies and 60ies. Business is the way it works now paired with a lot of traffic jams. Okay, 2 days that's enough. Done deal. On Sunday I went to the airport moving further to Tunisia. Everyone sitting on time in the plane, I thought WOW... until the plane moved away from the gate... to stop again... in front of a parade... military... some officials. Okay after an half an hour stop somewhere on the field, some Tunisian officials were also joining the flight and we could finally start to fly to Tunis. Well, arrived there I was going to see the Romean city of Carthage. It's around 30 minutes train drive outside of Tunis and pretty nice and big, especially the old Romean bath... at least when you have seen how it supposed to look like. In Tunis itself, I had finally my first Sheisa, this is always quite relaxing. Tuesday was close, meaning that I moved back to Morroco (though of course without having eaten a Tunisian couscous). Back in Casablanca I again moved from there to Marrakesh by bus to close the vacation in Marrakesh. Marrakesh is pretty easy if you compare it to other Northern African cities. Especially if you go with two friends Daniela and Melanie to the Palmeraie, outside of Marrakesh to enjoy some nice place, which happened to be solely some palms standing around. Okay, 5 minutes, done deal. Seen it, done it. The taxi driver therefore only had 5 minutes break to bring us back to the Medina in Marrakesh again to have some good time with the dealers around the Shouk. As a result I can recommend Marrakesh quite highly, even it is for a long weekend trip, or a longer period with exploring the nearby Atlas mountain or the behind the Atlas hidden Sahara.


Mittwoch, 8. Oktober 2014: Ljubliana - Slovenia for the weekend

Es gibt Tage, vorallem an Donnerstagen, wo Du findest, dass irgendwie Pläne hermüssen für das Wochenende. Gesagt, getan! Am Donnerstag habe ich rasch ein paar Websiten besucht und mich dann entschlossen einen Flug nach Ljubliana - Slowenien zu buchen (auf Deutsch: Laibach). Die Hauptstadt Sloweniens hatte ich eigentlich schon länger auf dem Radar, aber dass es sich wirklich nur um 1 Stunde Flugzeit handelt, überraschte mich dann schon. Wie dem auch sei, nach ein paar Feierabendbierchen am Freitag huschte ich dann nach Hause um mein Gepacktes zu packen und pilgerte dann ein wenig schneller zum Flughafen. Habe es dann doch noch geschaft den 21.00 Uhr Flieger zu erwischen. Naja, 1 Stunde später stand ich dann bei einem Taxi, dass mich in die Stadt nahm und mich beim Hostel 'Celica' absetzte, welches ich auch noch rasch gebucht habe, und vorallem ein altes Gefängnis war. Ich habe mich noch in die Innenstadt getraut um einen Happen zu essen und ein Bierchen zu schnappen, um nachher zurück in die Umgebung zu gehen, wo mein Backpacker war. Um die Ecke war dann da noch ein Kulturzentrum, welches Bier verkaufte und es irgendwo versteckt noch ein paar Clubs hatte. Fun night, lustige Leute und ja ein paar Bier eben! Dann ging ich dann auch mal schlafen. Am nächsten Tag habe ich dann Ljubliana bei Tageslicht angesehen und mich auf das Schloss auf dem Hügel getraut um ein paar Bilder zu schiessen. Auch mit lokalem Essen wurde ich vertraut und durfte dann nach diesem Tagesplausch mit eine schönen Dinner Ljubliana mit guten Gefühlen verlassen.



There are some times when you feel like on Thursday that you might do a get-away for the weekend. This said, I clicked on the internet and just booked a flight to somewhere easy in Europe, which happened to be Ljubliana, the capital city of Slovenia. Of course I had it on my radar already but was still totally surprised that the flight took only 1 hour before standing on Slovenian ground. Well, after work on last Friday I thought let's get a beer or two before getting home and packing and making me ready for the flight, which at the end gave me some troubles to reach the plane on time... even in my high age I still can learn (or as a colleague says: the learning curve is flat). Nevertheless I made it and stood a bit after 10 pm in front of a taxi, which then took me to the booked backpacker 'Celica' which was formerly a prison... quite a cool location. I even took some foot steps into the city center and got something to eat as well. Afterwards I headed back to the backpacker to check out the locations around the hostel, which happened to be a cool hang-out for some beers and even clubs were active at that time... some cold cans of beers later I made it back to sleep (the in-between I'll leave out here. thanks). The day after I went for a walk to experience Ljubliana on daylight and see I made it even up the castle to have a great view of entire Ljubliana. Besides I did of course eat the local stuff and was happily having a great day. Some more walks and a good dinner made the weekend a great weekend away.


Donnerstag, 21. August 2014: Warschau - Poland

Ein kleiner Kurztrip nach Polen gab es letzte Woche. Ich flog am Freitag morgen nach Warschau, um mir mal die Augen wundzusehen, wie es in Polen so aussieht. Die meisten Polen (und Polinnen), die ich kenne, haben ja vor dem Besuch nur den Kopf geschüttelt, es gäbe ja viel schönere Städte in Polen als dieses Warschau. Nun, ganz ehrlich gesagt, ist Warschau also noch sehr ansehnlich, ein wenig zu vergleichen mit den Städten Riga oder Tallinn, also eigentlich eine Reise wert. Ein kleines aber feines Detail ist die Tatsache, dass sich in Warschau die Gedanken des zweiten Weltkrieges immer noch allgegenwärtig ist. Man kommt kaum eine Strasse oder einem Weg entlang, ohne Plakate zur Erinnerung des zweiten Weltkrieges anzusehen. Nun, die Warschauer sind sich natürlich immer noch des Kampfes bewusst, die sie gegen die Nazis damals entgegen stellten. Nichtsdestotrotz, weniger ist mehr. Kann aber den Polen wirklich gratulieren, wie sie Warschau wieder aufgebaut haben.



A short trip to Poland was on my menu last week. I flew to Warsaw on Friday morning to see if the city is a beauty or not. The most Polish friends I know, just gave me a short "why?", why I am going to Warsaw when there are much nicer cities in Poland. Well, to be honest, Warsaw is pretty beautiful, somehow pretty close to cities like Riga or Tallinn. So it was definitely worth a trip. The fact that Warsaw does still remember the WWII is definitely visible. There is no street without demonstrative papers, paintings or sprayings on walls rememberring the World War II. However, the Warsawians are pretty aware that their people fought the Nazis close to the end of the WWII, which I absolutely tolerate. Though, sometimes less is more. At last, I want to congratulate the Polish how they built up their Capital city again after the total destroying of all the buildings. Worth a trip.  


Sonntag, 13. Juli 2014: Travelling, travelling & some more travelling

Ja, meine Arbeitsstätte im Kanton Solothurn hat so ihre Genüsslichkeiten. Als katholischer Kanton profitiere ich von etlichen verlängerten Weekends. So auch in den Monaten Mai und Juni. Hier eine kleine Übersicht: Minsk, Chişinău, Odessa, Pristina, Skopje und Amman. Ich starte einfach mal. Es gab mal in diesem Jahr noch eine Eishockey-WM in Weissrussland. Um meinen guten Freund Stephan mal in das Heimatland seines Sohnes zu führen und natürlich auch 2 Spiele der Schweizer Nationalmannschaft zu besuchen. Mit einem anderen Freund Pippo habe ich eine Wohnung gemietet um im Zentrum von Minsk, nicht weit weg vom ehemaligen KGB-Gebäude und einen Katzensprung zu den Sehenswürdigkeiten von Minsk. Das Stadium war sehr beeindruckend, die Fans wie immer besoffen, die Spiele attraktiv, die Schweizer Nati erfolglos. Wie dem auch sei, am gleichen Wochenende war ja noch der Eurovision Song Contest, bei welchem wir mal die Passion der Osteuropäer(innen) mitverfolgten. Die Bars waren voll von jeglichen Leuten, die sich die ganze Show auf etlichen Flat-Screens anschauen wollten... Und ja, da war noch was: Der Vodka. Hierzu kein Kommentar meinerseits. Bleiben wir aber gleich in Osteuropa. Zwei Wochenenden später fand ich mich in Chişinău - Moldawien ein, welches mich eigentlich sehr überraschte. Das Leben meint es mit den meisten Moldawiern nicht so gut, aber das Leben geht an ihnen nicht vorbei, wie ich im Nachtleben selber erfuhr. Einen Tag später habe ich einen Bus gefunden, der mich nach Odessa in die Ukraine führte. Um es gleich hier vor weg zu nehmen, Odessa liegt in der Westukraine, somit hatte ich auch keine Probleme mit der momentanen Situation im Osten der Ukraine. Die Stadt selber ist schön, etliche alte Sachen wie zum Beispiel das Tram scheint noch von kommunistischen Urzeiten zu sein, was der Stadt noch einen eigenen Charme gibt. Es kam mir ein wenig vor, dass sich die Stadt mit seiner Lage am Schwarzen Meer sehr wohl einen Status einer Grossstadt wie zum Beispiel New York, London, etc. leisten kann. Zumal ist dies an den Restaurant mit etlichen verschiedenen Mahlen anzusehen. Wirklich nur ein paar Tage später flog ich an Pfingsten nach Pristina. Nehmen wir es mal vorweg: die Taxifahrt vom Flughafen in die Innenstadt war die teuerste Ausgabe an diesem Wochenende, und ich spreche von 25 Euro. Bereits um 9 Uhr morgens angekommen, habe ich mich im Backpacker eingefunden um einzuchecken. Es schien, dass die Leute im Backpacker wohl eine grössere Party hatten am Vortag/Vornacht. Wie dem auch sei, der Typ, der mich hätte einchecken sollen, war noch auf dem Sofa am schlafen... Naja, gings halt auf Erkundungstour. Es überraschte mich, dass sich Pristina nicht wie ein Armenhaus aussieht. Nichtsdestotrotz ist das Leben natürlich hart. Nachdem ich es dann am Nachmittag geschafft habe auch mal noch einzuchecken und ich mir einen Mittagsschlaf gegönnt habe, sind wir dann (wir = alle vom Backpacker) an das Beer- and Wine Festival von Kosovo gepilgert. Angestanden sind etwa 100 Personen, was in diesen Gefilden heisst, dass es Ellbogen und Geduld braucht irgendwann mal die 1 Euro zu bezahlen um überhaupt diese Festival zu besuchen. Da gab es ein bisschen Musik, viel Bier und viel Wein aus der Region. Abschliessend gingen wir dann noch zu einem Nightclub, welcher am Hauptbahnhof in Pristina war... dazu muss man sagen, dass der HB in Pristina aus einem Gleis besteht! Am nächsten Tag, nach ein paar starken Kaffees bin ich nach Skopje in Mazedonien gepilgert, die nur 2 Stunden von Pristina entfernt liegt. Die Stadt scheint in konstantem Wandel zu sein, da gebaut wird wie wild. Jedoch scheint die Lage an einem Fluss hervorragend zu sein, da die Strassencafés wirklich nett sind und viele Leute anlockt. Ein kleines Feedback an die Stadtplaner: Ich finde ja, dass die Statuen mit dem Alexander des Grossen Eindruck schinden, aber braucht es wirklich jede 5 Meter eine Statue? Gut, meine letzte Reise in diesem Bericht ging nach Amman in Jordanien. Die Stadt (für eine Stadt im Mittleren Osten) ist gemütlich, man kriegt ab und an ein Bier, der Bazar läuft natürlich, und man kommt mit dem Taxi gut rum. Nebst dem Ereignis der noch laufenden Fussball-Weltmeisterschaft, habe ich mich im Toten Meer schön den Bauch bräunen lassen und das eindrückliche Petra mit einem Fahrer besucht. Man staunt schon, wenn man die über 1 Kilometer lange Schlucht durchläuft und am Ende dann das über 2000 Jahre alte Monument auf mich wartet... für alle Jene, die das noch nicht gesehen habe... schaut Euch doch Indiana Jones an!



Yeah, my work place has its pleasures. The canton of Solothurn where i am working is pretty catholic, which means that I have from time to time extentend weekends, which I use for a couple of travelling trips. So happens this also in May and June, where I travelled to Minsk, Chişinău, Odessa, Pristina, Skopje and Amman. I guess I just start now. There has been an Ice hockey world championsship, which happened at a place in the Eastern Europe part, where a good friend of mine Stephan happens to have the hometown of his kid. The side effect of having the ice hockey championsship has been that we also were watching 2 games of the Swiss Team. Another chap Pippo was also travelling with us and we shared a flat in Minsk in the middle of the things happening, basically beside the old KGB building and other sightseeing wonders. The stadium was impressive, the fans as always drunk, the games pretty intensive, an the Swiss Team without success. As it happens, on the same Weekend was the Eurovision Song Contest, which in the Eastern Europe part is an insane important event to follow. You will see the Passion of them when you going to a bar, where the newest flat screens in an unvelievable amount is showing the event and when you see that the bar is full of people. Impressive! And yeah, something was in Belarus as well: The vodka... but no comments on that one. But let's stay in Eastern Europe. I did travel a couple of weeks later to Chişinău in Moldavia, which surprised me a bit. The people are suffering at most of the time, but they will (which gives me hope) not avoid going out at night as I experienced it myself. The day after I left with a bus to Odessa in Ukraine. To make a point here, Odessa is in the Western part of Ukraine and so I did not experience any of the issues you hear on the News. The City is beautiful, some things like the tram seems to come from the old communist style architecture time, which made it a quite sweet athmosphere. For me it seemed that the city's performance is close to New York, London etc., which is seen on the Restaurants, where you can have all the things people may look for. Only a couple of days later, after returning to Switzerland, I already was flying to Pristina - Kosovo. The most important information first: the most expensive thing this weekend was my taxi drive from the airport to the city of Pristina - 25 Euros. Anyways, I was pretty early in Pristina, 9 am, at which I wanted to check-in to the backpackers in Pristina. Well, it seemed that the responsible person for checking-in had a great party the day/night before... so, I did my pilgrimage to the city of Pristina. The city itself seems pretty developed, nevertheless the people still suffering in this area of the balcan. After coming back from the tour, I needed a nap, checked-in, did speak with some people and then we (the People and me) went to the Beer- and Wine-Festival in Pristina, where they served beer and wine from the area and some live music was performed. I guess there were 100 people waiting outside to get to the ticket office to get into this Beer- and Wine-Festival, which means that you need your ellbows and a lot of time to get in. We did it. After great food and alcoholic beverages, we went further on to get out to a nightclub, which happened to be at the main station in Pristina. Main station in Pristina means that there is only one track! Okay, the day after, and several strong coffees later I visited the bus station which brought me 2 hours later to Skopje in Macedonia. A constant change is in the air in Skopje as the City is rebuilt. Nevertheless the city is on a river which gives great street cafes a lot of visitors. Just a short feedback to the city planners: It is nice to have statues, but does it really need to be that statues of "Alexander the Great" should be brought to visitors every 5 meters you walk to? Allright, my last ceekend travelled went to Amman in Jordan. The city seems to be for a middle Eastern country quite an easy going one. You may even have a beer once in the while. I did sun colour myself at the Dead Sea and also went to Petra, which view after you walked the more than 1 kilometer long canyon, is just outstanding. The more than 2000 year old Monument just keeps you stunning. Well, for all not getting it, just watch the legendary Indiana Jones movie and there you are!!!


Samstag, 26. April 2014: Bosnia & Hercegovina and Croatia for Easter

Bosnien, Herzegovina und Kroatien habe ich mir auf Ostern geschenkt. Donnerstag Abend flog ich von Zürich nach Sarajevo, um da bereits äusserst nett empfangen zu werden und die ersten ein, zwei Bier zu zwitschern um dann am nächsten Tag ein wenig durch das Ottomanische und durch das Austro-Ungarische Viertel zu pilgern. Sarajevo selber hatte noch Schnee auf den Dächern und somit machte ich mich auf den Weg einen Bus zu finden, der mich nach Mostar und seine geschichtsträchtige Brücke brachte. Die Bosnier und Herzegowen sind wirklich ganz nette Menschen, immer wirst äusserst freundlich empfangen, oder musst noch einen Schnaps mit Gastgebern trinken (natürlich nur da, wo es nicht muslimisch ist). Ich dankte natürlich mit eine leergetrunkenen Glas. Nichtsdestotrotz ist die die jüngere Geschichte immerwährend anwesend, auch wenn man nur durch die Gassen und Strassen pilgert, wo man entweder immer noch Gebäude findet mit Schusslöchern oder aber an Gräbern vorbeischlendert und die Todesdaten an 1993 erinnern. Mein letzter Standort brachte mich nach Dubrovnik in Kroatien, wo mich das Wetter eher unnett empfing und Wind und Regen mir die Entscheidungen relativ leicht machte... die Restaurants und Bars dankten es mir. Und zwischendurch wieder mal Meeresfrüchte frisch aus dem Meer machte auch mir Spass.



Bosnia, Hercegovina and Croatia was on my menu for the Easter Holidays. Thursday evening I flew to Sarajevo, where the winterly temperatures were not really inviting for doing anything in the Capital City of Bosnia & Hercegovina. Nevertheless the people were really nice. After one or two beers I did my try the day after with checking out the Ottoman and the Austro-Hungarian quarters of Sarajevo... the houses were snow capped. So did my turn to find out the buses to Mostar and its famous Bridge, my next destination in Hercegovina. As well as in Sarajevo the people were again pretty nice to me and the Schnaps after each lunch or dinner were just invitingly enough to be guest at their places. Nevertheless, you will find the impacts of the newer history of this town as for example walls with shooting marks in it, or all the cemetries when walking throughout the City with all the deaths dating 1993. My last stop on this Easter tour has been Dubrovnik in Croatia. The weather was definitely not inviting at all, but wind and rain did their thing making my decisions easy. The restaurants and bars did surely thank me. And after all the seafood made my day.


Montag, 6. Januar 2014: A weekend in Iraqi Kurdistan

Die Ideen gehen mir nicht aus. Um ein wenig Action in das triste Winterleben in der Schweiz reinzuhauen, habe ich mich für ein Wochenende kurz vor Weihnachten in den Irak abgesetzt. Was Irak? Ja, genau genommen in den Kurdischen Teil des Irak und dies nach Erbil. Die Stadt hat eine Vergangenheit, die 10'000 Jahre alt ist. Eine Zitadelle, welche bereits 3000 Jahre alt ist und sich als immer bewohnbar in den Geschichtsbüchern zitierte. Nun, die 17 Grad Celsius erwärmte mein Herz natürlich so gut wie die Menschen, die mich verwundert anschauten als ich Ihnen sagte, dass ich ein Tourist bin... sicherlich eine Sache, die sie nicht so kennen! Mit einer Sheisha und ein paar Tees rundete ich das Weekend ab.



The ideas are not gone, in respect to travelling to places where I haven't been. A bit action in the winter time is what headed me to a weekend in Iraq. What Iraq? Yes, actually the Kurdish part in Iraq, and exactly the town of Erbil. The city has a past of around 10'000 years, whereby an old citadelle in the middle of the city shows its habitance of around 3'000 years. 17 degrees Celsius warmed my heart as well as the people living there, when they heard I am there as a tourist. Something they hardly hear from foreign people. A sheisha, a couple of teas and the weekend was a great experience for me.


Dienstag, 17. Dezember 2013: Freiburg/Rome/Vatican/Hamburg/Arabic Peninsula... travelling continued

Wo soll ich nur anfangen? Es war was los am Travelling Himmel von Fabo. Aber alles der Reihe nach. Zuerst ging es mit den Sportsmen (eine Gruppe von Schaffhauser Amateursportlern) nach Freiburg im Breisgau um ein Wochenende am Zusammenhalt unserer Sportgruppe zu feilen. Das ging ganz gut, da doch ein kleiner sportliches Abenteuer doch auch noch bestritten wurde. Wir fuhren mit einem Roller den höchsten Berg im Schwarzwald runter und diese ohne Arm- und Beinbrüche. Nach diesem tollen Wochenende mit einem anschliessenden Bundesligaspiel habe ich mich dann auf den Weg gemacht nach Rom zu pilgern. Ob es die Espressi, die Schweizer Garde, die mich beschützte oder einfach nur die Wärme des Südens war, die mich begeisterte, ist im Grunde genommen völlig egal. Relaxen war doch auch da angesagt. Weiter wurde das nächste Weekend in den Angriff genommen, da ich mit einem Freund nach Hamburg flog um nebst der 'steifen' Brise, Fischbrote auch noch ein Konzert von 'Thirty Seconds to Mars' anzuschauen... natürlich haben wir uns ein oder vielleicht auch zwei Bierchen gegönnt. Ach ja, dann hatte ich ja noch Ferien und diese verbrachte ich in Kuwait, Bahrain und vorallem in Oman, wo ich mich dem Kite Surfen widmen sollte, mit Vermerk sollte. Da leider auch in Oman der Wind ein wenig gegen meinen Willen wirkte, hatte ich ausser einem Tag genau gar keine Chance diesen Sport zu lernen. Naja, in Oman kann man sich ja auch andersweitig beschäftigen, sei es in einen Wadi (Schlucht) zu reisen, oder auch ab und an zur Besänftigung an einer Sheisha zu ziehen. Am letzten Abend durfte ich auch wieder mal eine alte Deutsche Bank Kollegin treffen, die sich vor ein paar Jahren in den Oman abgesetzt hatte... Ja, die Reisen gehen weiter!



Where to start? The travelling pants were back on with Fabo, but let's get started. First of all I travelled to Freiburg in the Black Forrest region with my buddies from the Sportsmen (a group of very bad sportive dudes) to get some non-sportive action. Even though we did scoot down the biggest mountain in the Black Forrest we survived this one withouth a scratch. We rounded up this weekend with watching a soccer game of the Bundesliga. After this nice weekend in Germany I did a pilprimage to the Vatican and Rome, where I enjoyed the great weather, the fantastic Espressi and of course the security of the Swiss Guardians of Vatican. It took me jus the next weekend to further travel up north to Hamburg with a friend to enjoy not only the 'fish breads', the windy weather but also the concert of 'Thirty seconds to Mars'. Tasting some German beers was on the list too. Well yeah, I had also vacation, before I forget to mention. I travelled to Kuwait, Bahrain and Oman to actually experience my first days of Kite surfing. Though, the wind played a big role of not giving me the chance to learn this sport. So, Oman had to my luck, some great alternatives to enjoy the vacation. I went to a Wadi or just hang around with smoking a sheisa or two. Last but not least I had the chance to see, chat and have drinks with one of my old colleagues at Deutsche Bank in New York who dissappeared to Oman a while ago. The travel stories will continue, do not worry!


Dienstag, 24. September 2013: Polterweekend Belgrad

Am Wochenende vom 6.-8. September verreisten ein paar Jungs nach Belgrad um Aebli's letzte Tage als Alleinstehender zu geniessen. Acht Jungs stiegen in den Flieger am Freitag um in die Hauptstadt von Serbien zu gelangen, der eine dann einen Tag später, da er direkt von Wien zu uns gelangte. Einen ersten alkoholischen sowie aussichttechnischen Genuss holten wir auf einer kleinen Burg oberhalb der Sava und der Donau, zwei Flüsse die ineinander hineinfliessen in Belgrad. Wie dem auch sei, auch Gourmet-Liebhaber kamen in diesen zwei Tagen auf Ihre Rechnung, ob in einer Knelle mit guter alter Slawischer Küche, oder ob eine Restaurant, wo Essen und Wein gepaart mit der Inneneinrichtigung einfach nur spitze war. Des Feierns waren wir natürlich nicht müde und so gelangen wir mit Taxi oder auch Limousine an die Sava, wo es ein paar Hausboote hatte, welche mit guter alter Disco-Musik auf uns wartete. Das Wetter, die Unterhaltung, das Essen, die Drinks und der Zusammenhalt stimmte einfach an diesem schönen Wochenende im Balkan!



On the weekend from 6th to 8th Sepbember a couple of boys travelled to Belgrade to enjoy the last days of Aebli's single status. Eight of the boys joined in Zurich the plane and one was coming a day after directly from Vienna. The first thing in Belgrade we were enjoying a nice view on a castle to check out the view over the Sava and the Danube rivers, which get together in Belgrade. Also, we had a couple of alcoholic beverages. For food lovers we came along a good old Slavian kitchen and nice restaurant where interior meets the food/wine choice. Partying in Belgrade is one of the main attractions down there in Serbia. Either taking a cab or a great limo we always found our way to the Sava and its boats full of clubs. The weather, the entertainment, the food, the drinks and the great friends joining were just amazing for this short trip to the capitol of Serbia!


Montag, 29. Juli 2013: Sport Events in Switzerland

Meine kleine Wenigkeit hat sich entschieden mal eine kurze Pause einzulegen betreffend Reisetätigkeiten ins Ausland. Drum muss man sich auch wieder mal besinnen, dass es in der kleinen Schweiz doch ab und an wieder mal ein paar Events gibt, welche man besuchen darf. Sei es dem Schweizer Fussball zu frönen, ein Bierchen bei der Baseball Europameisterschaft zu geniessen oder wieder mal einen Hosenlupf der Schwinger zu bestaunen.



Me and not travelling into other countries, that was the goal of June and July 2013. A time where you've got to check out what Switzerland has to bring up during this for me hard time. Event are there plenty enough. You got to check out the Football scene with a game in Lucerne, or gonna show off in Zurich with the European Championsship in Baseball with a friend who's playing in the Swiss National Team or just watch on a beautiful Saturday the "Swiss wrestling" actions.


Montag, 3. Juni 2013: Bratislava, Wien & Budapest

Am Samstag vor Pfingsten hat sich Kollege Claudio und meine kleine Wenigkeit einen Flieger bestiegen um nach Wien zu gelangen. Dort angekommen, wurde ein Bus bestiegen um die Destination Bratislava zu erkundigen. Die Sonne schien dort warme 22 Grad und für mich selber wurde ja auch noch die Schweizer Erfolge der Eishockeymannschaft in allen Pubs und Cafes übertragen. Bratislava selber ist ein hübsches und nettes Städtchen, nicht zu gross, aber mit einem netten Altstadtkern verstrickt. Ein kleines Aergernis war eigentlich nur der Taxifahrer, der uns für einmal um die Kurve satte EUR 17.70 abknüpfte... naja, ein oder zwei Bier später konnten wir darüber lachen. Am nächsten Tag fuhren wir dann zurück nach Wien um uns da mit einem grossen und saftigen Wiener Schnitzel den Bauch zu füllen. Ein, zwei Bier an der Donau gepaart mit strahlendem Sonnenschein haben dann das Pfingstwochenende im Osten beendet. 1 1/2 Wochen später flog ich dann noch nach Budapest um dem regnerischen Wetter in der Schweiz zu entfliehen... Naja, ich würde sagen, dass sich das nicht wirklich gelohnt hat, da in Ungarn das Wetter an dasjenige der Schweiz angeglichen hat. Trotzdem ist die Stadt an der Donau auch nebst ihrer Schönheit ein kulinarisches Erlebnis. Mit relativem günstigem Budget kommt man Leckerbissen serviert, der Wein oder das Bier auch hier sehr geniessbar. Vielleicht hier mal erwähnt sei, dass sich ein Monolog eines Taxifahrers über den endlich beendeten Kommunismus und der baldmöglichste Wegfall von Korruption die Taxifahrtkosten köstlichst deckt.



On Saturday before White Sunday Claudio and myself left Zurichs Airport for flying to Vienna - Austria. Arrived in Vienna, we then took a bus to nearby Bratislava - Slovakia. The sun was shining with a warm 22 degrees Celsius and I had the chance in all Pubs to watch the great Swiss Icehockey Team on TV. Bratislava itself is a nice town, with a great old township in the old part of the city. The only bad thing happened was the bloody cab driver who took EUR 17.70 for a 1 minute ride around the corner. Nevertheless we took the day after a bus back to Vienna for exploring a good Schnitzel at the Figlmüller. With a couple of beers at the Danube river with the warm sun shining has been the end of the White Sunday travels to the east. 1 1/2 weeks later I decided to fly to Budapest to escape the bad weather in Switzerland... well, the bad weather also happened to be in Hungary itself. Nevertheless the city at the Danube river has beside its own beauty also great culinary at offer. With a relative cheap budget you can eat a greatful meal, the wine and the beer are also tasty in Budapest. To be considered on this blog, the great speech of my taxi driver back to the airport, as he held a monology of the escaping communism and the almost not existing corruption... well, I would say that the drive back to the terminal paid out twice!

 

Montag, 13. Mai 2013: Doha & Abu Dhabi for the extended weekend

Kurz und schmerzlos entschied ich mich rasch für drei Nächte nach Arabien zu fliegen und mir ein paar Sonnenstrahlen ins Gesicht brennen zu lassen. Genauer gesagt ging es nach Doha - Qatar, von wo ich mich dann noch für zwei Nächte nach Abu Dhabi in die Vereinigten Arabischen Emiraten absetzte. Um auch kurz und schmerlos die Reise abzuhandeln: die Sonne brannte, der Sand wehte und die Shisha rauchte!



Quick and dirty I decided to use the extended weekend to fly for three nights to Arabia, mainly to Doha - Qatar and Abu Dhabi in the UAE to get some sun burning over my head. Quick and dirty I also can describe how it was: the sun burnt down, the sand streamed and the Shisha was smoking!


Sonntag, 28. April 2013: April in Georgia, Armenia, Turkey and Bulgaria
                                            
Am  4. April früh morgens verschlug es mich an den Flughafen Kloten/Zürich um einen Flug in Richtung Tiflis – Georgien zu nehmen. Mit einem Zwischenhalt  in Istanbul kam ich dann auch gegen abends in Tiflis an. Das Wetter grüsste mich mit ca. 15 Grad Celsius wärmeren Temperaturen als in der Schweiz. Tiflis überrasc hte mich gleich, ob mit schönem und warmen Wetter, die kulinarischen Angebote oder einfach die Freundlichkeit des Volkes im Allgemeinen. Nach 3 Nächten im guten Backpackers Boombully, welches an der Hauptstrasse zugegen war, pilgerte ich für ein paar Tage nach Armenien. Genauer gesagt nach Eriwan, die Hauptstadt eben jenes Landes. Dort durfte ich auch erstmal in diesem Jahr die kurzen Hosen tragen, da die 28 Grad Celsius nun mich zu dem veranlasst hat. Die Stadt selber hat ein bisschen einen Charakter alter Sowjetzeiten vermischt mit all den neuen Gucci-Style Shops, welche in den westlichen Ländern halt so gang und gäbe sind. Natürlich hat man sich auch abends mit anderen Gästen des lokalen Hostels in den Ausgang begeben und das Schöne am Ganzen ist halt, dass man verschiedene Kulturen alleine in einer Bar sieht. In Armenien scheint es so zu sein, dass sich auch mal ein paar Iraner die Gewöhnlichkeiten des westlichen Lebens erfreuen. Einen Tagestrip entfernt war dann ein Highlight von Armenien, die Geghard Monastry, welches eine in den Berg gebaute orthodoxe Kirche beinhaltet, die so gegen über 1000 Jahre alt sein soll. Bemerkenswert ist schon, wie man früher hier in die Berge gebaut hat… man sieht dies in Georgien, Armenien und in der Türkei noch sehr oft. Zudem hatte es noch einen Hellenischen Tempel auf dem Weg dorthin gehabt, denn wir natürlich auch besuchten. Nach 4 Tagen in Eriwan und Garni, ging es dann wieder zurück nach Tiflis, wo ich mich aufmachte in den Norden von Georgien zu kommen. 15 Kilometer entfernt von in den Medien in letzter Zeit so wohl gebrauchte Dagistan (Russland), sass ein Bergdorf namens Kazbeghi. Leider kam ich spät und musste früh wieder weg und zu alle dem hatte es tatsächlich noch Schnee auf den Strassen. Aber der Berg Kazbeghi und das nette Kirchlein auf dem Hügel gaben mir ein Sujet, welches ich gerne fotografierte. Nach einer kühlen Nacht im Kaukasus, ging meine Reise weiter in Richtung Schwarzes Meer, genauer genommen nach Batumi. Diese Stadt hat mich ein wenig enttäuscht, da diese eine aufgebaute und für Touristen aufgeschäumte Stadt sein soll. Mitte April schien mir aber, dass sich nicht viele Touristen dieser Stadt widmen sollten. Aber das Essen ist und war doch toll, so konnte man sich zumindest in einer Hinsicht vergnügen.  Nach 2 Nächten in Batumi ging es dann in den Osten des Landes, wo sich die Weinregion verbirgt. Dort habe ich mich in ein hübsches Gasthaus, welches auf den Namen Nana hörte, eingenistet. Die Herrin des Hauses, eben Nana, hat auch Ihr bestmögliches getan (nur alleine das Frühstück war es wert, speziell wenns zum Zmorge einen Chacha gab, eine Art Grappa, um den Tag in grosser Stärke zu starten) um mir das Dorf Signaghi schmackhaft zu machen. Zu alle dem, habe ich mich dann gleich am Tag nach meiner Ankunft aufgetan, mich von Ihrem Mann chauffieren zu lassen und mich an die Azerbaidschanische Grenze zu bringen um eine andere orthodoxe Kirche, welche in den Berg gebaut wurde zu betrachten. Er verstand keine Fremdsprache, ich kein Georgisch… war eine lustige Hin- und Rückfahrt, in welcher durch Zeichen doch irgendwie kommuniziert wurde. Das wars dann bereits von Georgien… natürlich setzte ich mich natürlich nochmals zurück nach Tiflis, wo ich meinen Flug nach Ankara charteren durfte. Nach zig Umsteigen und Transfers bin ich dann doch noch um 2 Uhr nachmittags an den Busbahnhof gekommen in Ankara, wo ich einen Bus betrat, welche mich dann tatsächlich am gleichen Abend in die Destination Göreme bringen sollte und so auch tat. Dort habe ich mir für ein paar Tage meine Füsse wundgelaufen um die Höhlenstätten der letzten 2000 Jahren anzusehen. Ein wahrlich eindrückliches Erlebnis und nur alleine der Gedanke, dass heute noch Leute in diesen in Stein gemetzelten Häusern leben, ist doch in unserer heutigen Gesellschaft bemerkenswert. Man hätte hier auch gleich der Herr der Ringe drehen können… wirklich. Nach ein paar Nargilehs (Shishas) und 3 Nächten hier in Göreme ging ich nach Safranbolu, welches alte Ottomanische Häuser haben soll, welche auch ein Welterbe der UNESCO ist. Ein bisschen enttäuscht war ich doch, denn ich hatte das Gefühl, dass sich etliche Häuser in den Schweizer Alpen absolut besser verkauften für ein UNESCO Welterbe… wie dem auch sei, ich habe mich dann auf die Socken gemacht um nach Istanbul zu kommen für einen ganzen Tag, denn just einen Tag darauf pilgerte ich via Flugzeug nach Sofia. Sofia begrüsste mich auch gleich mit einer sehenswerten Parade von Sonnenstrahlen, gut gemeinten 24 Grad, welche ich doch auch gleich mit einem Bierchen begoss.  Natürlich konnte ich in dieser sehr wohl noch altkommunistischer Stadt an den dreien Abenden die Champions-League Spiele sowie das Baselspiel in einer Outdoorbar sehen. Sofia, eine Stadt, welche irgendwie so scheint mir, Platz für ein paar wenige Leute mehr hat und den Charme einer kommunistischen Stadt aufrecht erhielt. Mir gefiel es! Um ans Ende meiner Reise zu kommen, verschlug es mich dann noch für die letzten 5 Tage nach Istanbul, der Ausgangspunkt jeglicher Flüge und mein letzter Aufenthaltsort meiner Reise. Istanbul ist eine Grossstadt, welche verzaubern kann, auch zuviele Touristen an einem Ort verzeichnet und doch auch wieder Seitengassen gefunden werden können, welche wieder einen orientalischen Charme versprühen… und um das Türkische Leben auch richtig durchzuleben, konnte ich mich Samstags Abend auch im Stadion als Fan von Besiktas Istanbul erleben! Die Atmosphäre im ‚Stadyüm‘ ist die beste, die ich je gesehen haben… ich denke einfach, mit all dem Singen, haben die Fans den Match verpasst! Eine durchaus gelungene und erlebnisreiche Reise!



On 4th April in the early morning I steered to the Zurich Airport to catch a flight to Istanbul, where I changed to another to get to Tbilisi – Georgia. The weather greeted me well, and also otherwise the city was a surprise to what I was guessing to see.  Culinary offers or just the friendliness of the people in the hostel or on the street were just great.  3 days I spent in Tbilisi to see the Old City and its surroundings before I went to Armenia to check out how Yerevan is compared to its capital city from the country just northeast. The sun here was again shining for me and a great 28 degrees Celsius welcomed me in this country. The city itself seems to meet the modern Gucci-style shops with the old school communist houses around Yerevan. To see a bit more of the country of Armenia I did a pilgrimage to Garni Temple (Hellenic temple from around 2000 years ago or older) and to the monastery of Geghard. This monastery has been built into a mountain (which you will find in Georgia and Turkey as you read later) around 1000 years ago. It is always fantastic to see how the people managed this hundreds if not thousands years ago to build such a building. The nights out in Yerevan were usually accompanied with some fellow travelers and for a change also some Iranian travelers who were enjoying the western style life in Armenia. After 4 days in Armenia I made my way up back into Georgia to the northern territories bordering in the media much so heard area of Dagistan (Russia), which was around 10 miles away from the little township of Kazbeghi. Unfortunately for me, I came late to this town, and had to leave early in the morning and with all that and the weather playing also its bad part, I had the only chance to see the mount Kazbeghi and the little church in a front-hill only from the far. At least I got some sunshine in the morning, even though it was pretty cold outside. After the north of Georgia being seen, I left for the Black Sea, mainly to get into the town of Batumi. Batumi itself seemed to me a bit of made-up tourist city, whit the only thing missing in April were the tourists. Nevertheless I had some good bites of Georgian Cuisine, which made also this trip worth going. After a two nighter in Batumi I left the town for the wine region in Georgia, which is on the eastern strip of the country, only 2 hours away from Tbilisi. I arrived in a town called Singaghi, where I went to a guest house called Nana. Nana itself was the boss, and what she was cooking for breakfast was just awesome (as a starter in the early morning there was always a Schnapps to be drunk to start the day strong). Her husband was driving me the day after to the monastery in Georgia, which was bordering to Azerbaidjan, with his 1 word of English (OK) and my lack of the Georgian language made this a quite interesting ride.  After Signaghi I further went back to my base in the Caucasus, which was Tbilisi for catching my flight to Ankara. After a I don’t know how long flight/ride/transfer and what so ever, I finally reached Ankaras bus station at around 2 pm to catch a bus to my final destination on that day, which was Göreme. The astonishing thing in Göreme is, that there are many built-in-hills houses, where some of them were still used to live in. The entire area is a UNESCO world heritage and was quite a good one to see. After all the sightseeing and the some of Nargilehs (Shishas) I moved further on to the next UNESCO world heritage site in Turkey, the town called Safranbolu. Safranbolu has its old school Ottoman houses, which I have to say disappointed me as I think we have better houses in the Swiss Alps which are 200 years old. I stayed a night there before moving to Istanbul for having a Kebap before moving further west to Sofia – Bulgaria. Sofia also greeted me with a great sunshine weather, which took me out for a beer or two right away. The city is pretty modern with some old school communist style houses which makes this destination quite charming. Even with some outdoor bars where I was watching some Champions League football games and also the UEFA league game of the Swiss team Basel playing Chelsea, I have to say when the weather is great, this destination is pretty cool. After 3 nights and several beers I made my way back to Istanbul, my really final destination on that trip. Having mastered all the many tourist strolling around Aya Sophia and the entire area of it including the markets, I gave myself a bit of present and invited myself to a Turkish Süperlig football game Besiktas Istanbul versus Odusspor. The atmosphere in the ‘Stadyüm’ is one of the greatest I have seen so far, I just feel that with all that singing nobody really concentrated on the match itself.  I have to say, absolutely worth going to this countries and can recommend this places to all of you who want to see it.


Samstag, 1. Dezember 2012: East Africa in 5 weeks

Am 28. Oktober hat es mich wieder mal in die Ferne gejagt... Ganz genau habe ich mich auf Nairobi abgesetzt um meine 5-wöchige Ostafrika-Tour zu starten. Nach einem 3-tägigem Aufenthalt in der Hauptstadt Kenias bin ich in Richtung Viktoria See, sprich Kisumu gepilgert. Da, neben dem Zugang zum grössten Afrikanischen See, soll sich die Stiefgrossmutter des US-Präsidenten Barack Obama verstecken. Wie dem auch sei, es war nur eine kleine Visite um danach bereits nach Uganda rüberzusiedeln. In Jinja, sozusagen ein Interlaken von Uganda, habe ich mich zusammen mit einem Belgier namens Michael auf ein Quadbike gesetzt um ein bisschen durch die ruralen Dörfer zu rasen. Mit Michael bin ich dann ein paar Tage später in die Berge gefahren, wo unser Ziel ein paar wilde Berggorillas zu sehen, gefunden werden musste. Diese 12 Stunden Fahrt in die Höhe, war die Hölle... der Sitzplatz in diesem Bus war einfach zu minim. Nichtdestotrotz war es ein Höhepunkt als wir oben am Berg ankamen (...mit ein wenig verlangsamter Leistung, da ein paar Holländer am Start waren), und die Berggorillas von Nahe sahen. Ein geiles Erlebnis. Via Kabale und Kisoro machte ich mich dann wieder alleine auf den Weg nach Ruanda, wo ich mich am Grenzort zu Goma (Gisenyi) niedersiedelte und die Sonne genoss und noch mit Ruhe in die Grenzstadt schauen konnte (später war dann die Rebellenorganisation M23 drauf und dran Goma einzunehmen)! Diese 3 Tage am Kivu See waren eine schöne Erholung nach der Bergtour in Uganda. Ich pilgerte dann in den Süden nach Huye, wo ich 28 Km entfernt eine Siedlung besuchte, wo man Tausende von Tutsis im Bürgerkrieg von 1994 verscharte... ein mulmiges Gefühl, wenn man die Knochen der Toten noch sieht, wie sie da einfach in Häusern aufgestapelt liegen. Nach diesem Ort habe ich mich dann nach Burundi abgesetzt, wo man eigentlich nur in die Hauptstadt reisen kann, denn ausserhalb ist es zu gefährlich, da irgendwelche altgedienten Bürgerkriegler immer noch mit Waffen rumhantieren. Das war dann auch nur eine Nacht wert und so ging ich dann zurück nach Ruanda in die Hauptstadt Kigali. Kigali ist keine typische Afrikanische Hauptstadt, man fühlt sich eher wie in Zürich. Ueberall ist es sauber, keine Händler, die dir auf den Sack gehen... sehr untypisch! Ich habe mir dann erlaubt in das Hotel "Milles Collines" zu gehen, wo im Jahr 1994 die Szenen des im Film "Hotel Rwanda" gezeigten abspielten. Nach Kigali habe ich mich via Flieger nach Tanzania abgesetzt um den Kilimanjaro von Weitem zu sehen. Leider hatte ich das nötige Kleingeld (ca. USD 2000) nicht und auch nicht die Zeit um den zu besteigen. Nach den gemachten Fotos bin ich dann nach Dar es Salam gefahren um nach einer Nacht in dieser hektischen Stadt auf die Insel Zanzibar zu kommen. Im Norden der Insel (Nungwi) habe ich dann ein türkisfarbenes Meer erlebt, sehr gute Meeresfrüchte gegessen um dann die letzten 2 Nächte in der Hauptstadt von Zanzibar in Stone Town mit meinem Spanischen Freund, den ich letztes Jahr in Zambia getroffen habe, um die Häuser zu ziehen.... einfach gute 5 Wochen!!!!



On 28th October I left Switzerland to fly into Nairobi to start with a 5 week vacation in East Africa. After two nights in the busy streets of Nairobi I made my way to Lake Victoria, the biggest lake on the African continent, to look for Barack Obamas step grandmother... I did not find her. It was anyway just a one night stop before going to Uganda or actually Jinja. I met a Belgian guy called Michael to join me in Quadbiking trough rural villages nearby Jinja. With him I went to Buhoma, the base for Gorilla trekking in Uganda... after surviving the horrible 12 hour bus ride, we enjoyed the gorillas which we saw just around couple of feets away. After this highlight on my tour Michael and me split and I travelled via Kabale and Kisoro over the border into Rwanda to the city of Gisenyi. Gisenyi is just a border town to Goma (Democratic Republic of Congo), which made a week later headlines with rebels of M23 took over the city. By that time I was already in the south of Rwanda in the city of Huye, where just around 20 miles away the village of Gikorongo lies where in the genocide of 1994 thousand of people were buried. With a bit a bad stomach (as you see the bones of the dead Tutsi stapled in houses) I left Rwanda to move on to Burundi for checking out the capital city of Bujurumba. Unfortunately as there are still some safety issues in the country you cannot go outside of Bujurumba to see the countryside. This meant for me to go back to Rwanda to the capital of Kigali, which felt like Switzerland. The city is free of dirt and free of hazzlers and touts, as they forbide them on the streets. Untypically for an African city at all! I also visited the hotel "Milles Collines", which was the true place of the tragic happened, which was filmed in the movie "Hotel Rwanda". After a couple of days in Kigali I was flying to area of Kilimanjaro in Tanzania. I was just there to do some pictures with my camera as climbing it is definitely to expensive (starting around USD 2000). After pictures done, I went to Dar es Salam for a night just to take the ferry to move on to the island Zanzibar. In the north (Nungwi) I enjoyed the turquoise water and the great seafood before moving to the capital of Zanzibar - Stone Town. There I met a Spanish friend Nacho which I met on my travels last year in Zambia to have a couple of nights out... conclusion: great 5 weeks!!!


Sonntag, 23. September 2012: Jeff in town

Für ein paar Tage hatte ich Jeff aus Neuseeland bei mir in Zürich. Ich hatte ihn auf einer meiner Reisen in Brasilien getroffen und das Glück bescherte uns, dass wir beide in diesen Tagen Geburtstage feierten. Leider hat es mich für zwei Tage mit einer Magen-Darm-Grippe ins Bett geworfen. Nichtdestotrotz konnten wir am Samstag und Sonntag Nacht ein paar Bierchen geniessen. Montag durfte er dann den Rheinfall bewundern und am Abend noch bei den Sportsmen 07 mitpielen... Für einen Kiwi ein recht guter "Tschutter".



For a couple of days and for his and my birthdays Jeff, a guy I met during my travels in Brazil joined me in celebrating those days. As I got off due to sickness at least on Saturday night and also Sunday night we had the time to have a beer or two together. On Monday I took him away to Schaffhausen and the Rhine falls and also for the Monday night sports team I am going to usually. I learned that he is a great footballer, even though he is a Kiwi ;-)


Samstag, 18. August 2012: Vilnius, Riga, Tallinn & Helsinki

Ich habe mir diese Woche eine kleine Reise durch das Baltikum gegönnt... ein wenig kaltes Wetter erwartete mich in Vilnius, jedoch hat sich das Wetter ab Riga leicht gebessert und endete mit hervorragendem Sonnenschein in Tallinn und Helsinki.



I just brought myself a week to the baltic countries for a short vacation. In Vilnius relatively cold weather was welcoming me, got better in Riga and ended with great sunshine days in Tallinn and Helsinki



Sonntag, 5. August 2012: Sommer in der Schweiz

Nach dem eher schlechten Wetter, welches wir hier in der Schweiz in diesem Sommer erfahren, denke ich, dass sich doch was machen lässt in den Sommermonaten. Ende Juni pilgerten ein paar Wenige, die sich in New York getroffen haben ins schöne Tessin um Arianna die Ehre zu erweisen. Der Weg von Zürich nach Locarno wurde durch einen Felssturz kurz vor dem Gotthard erschwert, sprich anstelle direkt nach Locarno mit dem Zug zu fahren, mussten wir noch ein wenig mit dem Bus fahren um den Steinen zu entkommen. Nichtsdestotrotz haben wir nach der Ankunft die Piazza Grande gefunden und einen guten Espresso genossen. Am Abend ging dann für einen Apero nach Ascona, um wenig später in Losone in einem guten Grotto ein wenig die lokalen Spezialtiäten zu geniessen. Gute Stunden später pilgerten wir dann via Taxi nach Ascona zurück um das Nachtleben im schönen Ticino auch noch auszuleben. Ein paar Wochen später fanden ein paar Schwing-Verrückte den Weg auf den Hausberg von Solothurn, genau genommen den Weg zum Weissenstein. Der Grund war das Weissenstein-Schwingete, wo sich die Bösen in der Schweiz sich beim Schwingen massen. Nachdem wir, wie es sich bei den Zuschauern gehört, zum Zmorge ein paar gute Kaffi-Schnäpse genossen, sassen wir perfekt vor dem Platz 1 um die gehörig schweren Bösen von Nahe zu sehen. Der Schlussgang war dann perfekt auf 12 Minuten angesagt, und nach 30 Sekunden vorüber durch einen Brienzer des ganz, ganz Bösen Sempach Matthias.



After the rather worse weather we got here in Switzerand , I still think we could do great outdoor stuff in our country in these summer months. End of June we all (friends who met in New York) did a pilgrimage to Southern Switzerland, also know as Ticino to honour Arianna who lives down there. The way with the train from Zurich to Locarno took us a while as we discovered that an big rock fell apart just before the Gotthard tunnel.  But after arriving in lovely Locarno we decided to have a good Espresso on the Piazza Grande. After our arrival we went on to move to Ascona to meet up with Arianna to start having alcoholic beverages. We started well, but moved to a village just beside called Losone to enjoy the local specialities in a Grotto (local restaurant). This we enjoyed as the dishes were just as good as the people sitting on the table. Nevertheless we had to end our night in Ascona in a club with some great dancing and drinks! Weeks after some strong dudes were looking for the way to the home mountain of the city of Solothurn, called „Weissenstein“. The big Swiss sport of „Schwingen“ we were showing respect and bought tickets to see them fighting to win a Swiss cow. As it is used to be with the spectators on such events, a coffee with some Schnaps is the way to start your day. After some of them, we enjoyed great seats to see the „Schwinger“ place number 1, to see Sempach Matthias winning the last round of the fight (…and the cow).



Mittwoch, 27. Juni 2012: Hongkong - Bejing - Shanghai

Für 12 Tage hat es mich in den wilden Osten verschlagen. Einen Besuch habe ich einem Schaffhauser Freund Clau in Hongkong abgestattet, wo ich mich in Dim-Sum-Spezialitäten eingearbeitet habe, in die Kultur des Asiatischen Geschäftsleben, oder einfach kurz gesagt ins Asiatische New York eingelebt habe. Mit meinem Stadtführer Clau habe ich in den vier Tagen Hongkong wahrscheinlich nichts ausgelassen, sei es eben um 4 Uhr morgens Dim Sum Shops aufzusuchen, die erst um 3 Uhr morgens aufmachen, oder einen Einkaufsbummel mit klassischem Strassenfood in Kowloon, oder in KLF das Nachtleben auskosten. Er hatte eben für alles eine Lösung. Nichtsdestotrotz wollte ich noch etwas Kultur in meinen Trip einschliessen, was mich nach Peking brachte. Da angekommen suchte ich auf dem riesigen Tianmen-Platz die kommunistische Prachten des neuen China und besuchte die Kulturstätten Sommer-Palast und Verbotene Stadt. Auch die grosse Chinesische Mauer durfte nicht fehlen auf diesem Trip gepaart mit einem Besuch im Olympischen Dorf und deren modernen Bauten. Die Tage in Peking vergingen schnell bei diesem Programm und schon wartete Schanghai auf mich. Eine wiederum moderne Stadt mit Gucci-Läden und derer Art an jeder Ecke. In Shanghai wurde natürlich das Nachtleben ein weiteres Mal aufgedeckt und dies in jeder Hinsicht mit netter Begleitung.



For 12 days I left for the adventure of the New China. Starting at a friends homebase Hongkong, my friend from hometown Schaffhausen called Clau showed me - at least from my point of view - the very everything of Hongkong. In summary: a shopping tour through Kowloon with its fantastic street food corners or a Dim Sum shop which opens every day at 3am and no earlier or even the great nightlife of KLF... nothing was left out here. Nevertheless I needed to break myself with some of cultural behaviour in Bejing. Tianmen plaza with its huge communistic approach, the Forbidden City or Summer Palace have been on my list visiting. A visit to the Great Wall in China was of course one of the highlights in Bejing. After this heavy program I went off futher south again to make a pilgrimage to Shanghai, a place where Gucci-Shop-Lovers would be their home. With a great view on top of the "bottleopener" skycraper with a lovely partner in crime rounded up the nice adventure in Shanghai. 


Sonntag, 3. Juni 2012: Easter weekend in Cairo - Eqypt

Zum Anlass der Hasen- und Hennenfraktion zu entkommen an Ostern, habe ich mich für ein paar Tage ins nördliche Afrika verlegt. Am Karfreitag flog ich mit einem Arbeitskollegen namens Amir nach Kairo um bei den Gepflogenheiten des Kampfplatzes "Tahrir" von der Nähe anzuschauen. Natürlich wird man als Ausländer ganz nett empfangen um ein Gläschen Tee zu trinken und am besten den ganzen Laden aufzukaufen. Der Ruf der Aegypter ist also definitiv eine gerechte Sache. Wie dem auch sei, die Sphinx, die christlichen Kirchen, den Tahrir-Platz und natürlich auch den Nil haben wir genossen, auch wenn es ein Weilchen daurte bis wir ein Restaurant fanden, wo man uns mit Bier diente.



To avoid any chocolate, eggs, rabbits and other Easter crap, I defined to be an extended weekend in Northern Africa, where Cairo - Egypt was the place to relax. On black Friday I flew together with a working mate to the place where fighting on a plaza called Tahrir we were somehow looking for. Of course as Eqypt has a reputation to defend the friendship of Egyptians are pretty much straightforward. They invite you for a glass of tea... and then you are supposed to buy up the entire store... reputation equal life we experienced. Nevertheless we have found the Sphinx, the christian churches, Tharir plaza and of course the legendary Nile river. We enjoyed the trip, even though it needed time to find a bar or restaurant to cool down a beer or two.



Montag, 21. November 2011: New York – Zambia – Botswana – Malawi – Mozambique

Am 13. Oktober habe ich meine 5-wöchigen Ferien in New York gestartet. Zusammen mit sechs Kollegen, die alle auch mal im Big Apple gearbeitet haben, flogen wir nach Newark. Nach Schlüsselübergabe unseres Appartement hat sich meine kleine Wenigkeit auf den Weg gemacht mit 2 – 3 Deutsche Bankern eine paar Bierchen zu schnappen. Jedoch wurde ich überrascht, dass sich gleich 20 Leute beim Pub einfanden. Ueber das Ende dieses Abends würde ich hier auf der Seite gerne nicht berichten. Wie dem auch sei, wir sieben aus Zürich haben uns eingefunden mit den verbliebenen zwei New Yorkern Sascha und Thomas ein paar Bierchen zu trinken. Dies haben wir natürlich in Manhattan und auch in Williamsburg/Brooklyn zu Genüge getan. Der Rückflug von Newark war aber leider aus technischen Gründen nicht möglich und nach einer Nacht, sprich einem Frühmorgen am Telefon um all meine Flüge nach Afrika umzubuchen, habe ich es geschafft – inklusive extreme Telefon- und Umbuchungskosten – die Flüge nach Afrika um einen Tag zu verschieben. Der Flug nach Johannesburg war aber dann dafür eine schöne Sache, da ich von möglichen 10 ½ Stunden 8 davon geschlafen habe. In Livingstone gings dann aber gleich zur Sache. Am nächsten Tag gings zu den Victoria-Wasserfällen und natürlich, da es eben Dry Season war, habe ich mich zusammen mit dem Madrilenen Nacho in den "Devils Pool" geschmissen! Schon einen Tag danach gings nach Botswana, wo ich mich für eine 2-Tages-Safari angemeldet habe... ein Traum, innert 3 Stunden habe ich all die Tiere gesehen, die da so rumhängen. Als nächstes ging es in Richtung Malawi, sprich Lilongwe, wo ich mich im Backpackers mit ein paar UN Peace officers zusammentat und ein paar Bierchen runterschlung... war cool, da diese jegliche Plätze kannten und ich irgendwo und irgendwann mit ein paar Schwarzen in einem Club rumtanzte. Es ging dann am nächsten Tag an den Lake Malawi um die Seele ein wenig baumeln zu lassen, was ich in der Tat auch für drei Tage tat bevor es in Richtung Blantyre und zur Grenze nach Mozambique ging. In Tete, Mozambique angekommen, durfte ich mich auf eine 17-stündige Horrorfahrt inklusive Gepäck auf meinem Schoss vorbereiten. Zum guten Glück hatte die Polizei meinen Pass nicht eingezogen, da es bei den zwei Indern, die auch im Bus waren, aber der Fall war, mussten wir bis zur obligaten Geldübergabe an die Polizisten eine Stunde warten. Nichtsdestotrotz kam ich dann am Abend in Vilankulos an, welche mir am Tag danach einen wunderschöne Sicht auf das türkisblaue Meer bescherte. Nach weiteren drei Tagen verschlug es mich dann via Minivan, Bootsfahrt und weiterem Minivan nach Tofo, wo ich mit den riesigen Walhaien schnorkeln durfte. Das war ein weiteres Highlight auf meiner Reise, welche dann in der Hauptstadt von Mozambique, Maputo, das Ende fand.




On 13th October I started my 5 weeks vacation in New York together with 6 friends which all worked in New York at the time I was working there. After getting the keys for our apartment I decided to go for a couple of beers with my old colleagues at Deutsche Bank. With a bunch of around 20 people we had a nice chat and some beers, which at the end I still not figure out how I get home. Nevertheless we all were visiting Sascha and Thomas, the last two dudes still working in NYC. The nights in Manhattan and Williamsburg/Brooklyn went down pretty easy and the only pain in the neck has been that the flight back home on Sunday was not flying... After a couple of hours phoning to Switzerland to change my upcoming flight from Zurich to Johannesburg in the early morning, I could get a nap before flying over Munich back to Switzerland. The good thing about the flight to Jo'burg has been that I could sleep 8 out 10 ½ hours... Arrived in Livingstone/Zambia I directly took the bus to the Victoria falls the day after just to jump into the "devils pool" togheter with the crazy Spanish dude Nacho, which is just at the edge of the falls. Pretty amazing thing to do. The day after I have booked a safari in Botswana, just an hour off Livingstone to see all the animals within only 3 hours... fantastic thing to have done. Again! Well after relaxing two or three days I moved over to Lusaka, just to take another bus to the capitol of Malawi – Lilongwe. There I went out with some former UN Peace officers and ended up somewhere with some locals in a bar around. The day after I went to the lake Malawi just to relax from the partying in Lilongwe. I stayed 3 days at the lake side before moving down south to the biggest city of Malawi – Blantyre. There I just took a day after the bus to move over to Mozambique. In Tete I took a bus, which took me down to Vilanculos in amazing 17 hour trip sitting with my big backpack all the time. Fortunately I did not leave my passport with the police as the Indians did, which thereafter had to pay a kind of a fee or so :-) Anyways in Vilanculos with its turquoise beach was the very great place to relax and enjoy. This I did until I moved down to Tofo, where I hung another 5 days just to snorkel with whale sharks and relax for my last days in Mozambique before heading to Maputo, the capital in Mozambique which I was flying home of. A very nice trip down to Africa... and very enjoyable one as well.


Mittwoch, 28. September 2011: Barcelona

Ein kurzer Trip bevor meine Ferien ab dem 13. Oktober 2011 starten, habe ich mir noch gegönnt. Zusammen mit Steinmann, Benesch und Aebli habe haben wir uns auf den Weg nach Barcelona gemacht um eine bisschen Strandnähe und Tapas und Cervezas zu geniessen. Natürlich waren die Biere und Weine auf fantastischem Niveau, aber man konnte auch nicht von den Pulpos und Serrano-Schinken die Finger von lassen. Und was Messi im Camp Nou darbot, lässt sich hier sowieso nicht beschreiben. Summasummarum - Barcelona, a must see destination.



A short trip before my real vacation begins, did I enjoy. Together with Steinmann, Benesch and Aebli we moved to Barcelona for the weekend to taste the cervezas and the tapas pretty much live at the tapa bars. Of course the beers and wines were great, also the octopus and ham were pretty much aailable with high quality. Without saying and writing too much, you've got to see it yourself. Barcelona rocks.

Dienstag, 10. Mai 2011: Beirut - Lebanon

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Nur wenige Tage nach meinem St. Pauli Trip habe ich mich entschlossen den Nahen Osten ein wenig zu erkunden. Meiner Ansicht nach wollte ich mal die Beine in Beirut vertreten und nachher einen Bus besteigen um in vier Stunden nach Damaskus im benachbarten Syrien zu pilgern. Natürlich habe ich etliche Neuigkeiten erhalten was die politische Lage in Syrien betrifft, habe mich aber trotzdem mal entschieden meinen Passport nach Genf zu schicken und mir einen Visumskleber der Syrischen Republik zu geben. Diesen erhielt ich dann auch kurz eine Woche vor dem geplanten Abflug. Am selben Tag, als ich das Visum zugesandt erhielt, entschied mich nach einer Visite des Tagesprogramms von Al-Jazeera, dass ich vielleicht doch nicht nach Syrien sollte, speziell weil in Damaskus auch demonstriert wurde. So gings, dass ich also noch einen weiteren Heimflug von Beirut buchte und dies dann auch so durchzog. In der Schweiz erhielt natürlich nur kollektives Kopfschütteln, was mein Zielort anbelangte, aber mich natürlich nicht hinderte, und wie ich im Nachhinein auch schön bestätigen kann, absolut unnötig waren. Beirut, in den 70er Jahren noch das Paris des mittleren Ostens genannt, hat sich nach fast 30 Jahren Bürger-, Israeli- und Syrienkriegen langsam aber sicher wieder in die Metropole verwandelt, wie es so heissbeliebt war in eben jenen Jahren der 70ern. Es ist aber unverkennbar, dass doch die einen oder anderen Häuser Nachholbedarf beim Renovieren haben, aber wohl jedoch noch einige Jahre Schussruinen mit sich tragen dürfen. Die Leute selber geniessen die bomben- und kriegsfreie Zeit und shoppen und festen um die Wette mit den westlichen Staaten, jedoch vorbehaltlich jederzeitigem Kriegsangriffes der Hizbollah und der jeweiligen Gegenwehr der Israelis. Summa Summarum: Beirut ist eine Reise wert, nicht nur der Party halber, oder der Nargilehs (Wasserpfeifen), aber oder genau wegen der Leute wegen.  



After a trip to St. Pauli in Hamburg I decided to use the extended weekend of Easter holidays to go to the Middle East, basically to fly to Beirut and Damascus. I did of course a due dilligence review on Middle East, especially about the Syrian regime. Nevertheless I sent my passport to Genevas Syrian embassy to just get it back with a visa stamp to enter Syria a week before I would have flown to the Middle East. After watching the news on the Al-Jazeera TV channel I had to say, that maybe Damascus was not a save haven to enjoy Easter holidays. Therefore I booked another flight back from Beirut to Zurich. Everybody in Switzerland I spoke with and told that I am flying to Beirut were shaking heads, as if there would still war going on (well, to be honest, I had this issue already when I was flying around the world and left New York... I guess unknown people do that all the time). Beirut itself was know as Paris of the Middle East until the 70ies. Nowadays it is going back to this old days, even though you will see still bombed houses without any windows. Nevertheless you see Beirut building up pretty much quick, with big hotel chains going back to this place. The people themselves are enjoying the bombless days in Beirut, but with the knowledge that war could come back any day, as when you speak with the people of Lebanon you hear that the Hezbollah will strengthen themself to have soon war against Isreal - again. Notwithstanding Beirut is travel place I would like revisit again soon, not only due to their party attitude or the nargilehs (smoking pipes) but or exactly because of their warm and welcoming people.


Freitag, 15. April 2011: Ha Ha Hamburg

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Nach ein paar Monaten ohne irgendwelche Pläne für eine Trip, habe ich mir kurzentschlossen auf eine Reise nach Hamburg dazugetan mit ein paar Freunden. Freitag abend Zürich - Hamburg, einchecken irgendwo in einem Hotel in der Nähe der Reeperbahn, ein paar Bierchen und dann natürlich ein kleines Fussballspielchen zwischen HSV vs. Borussia Dortmund anschauen gehen um danach noch ein paar Tanzschritte im Quartier Schanze zu probieren. Ein allemals gesundes Weekend!



After some months of no plans, I decided with short notice that I will head to Hamburg for a weekend. Friday night I escaped by plane to Hamburg, checked in at a hotel nearby to the famous Reeperbahn, had a couple of beers and went on Saturday to a football game Hamburger SV vs. Borussia Dortmund. Afterwards we shaked our legs in the "Schanze" neighborhood just for having a quite good feeling to have done some sports too.


Mittwoch, 29. Dezember 2010: Winter Magic in Saas Fee

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Nach Jahren von snowboardlosen Wintern hat es mich wieder mal in einen schönen Ort in der Schweiz getrieben. Dieses Jahr gings mit ein paar Schaffhausern nach Saas Fee um ein paar Tage dem schönen Winterwetter zu fröhnen. Ich überlasse Euch ein paar Einblicke unter "Pictures" und verbleibe mit einem guten Rutsch ins neue Jahr an alle meine Blog-Leser/-innen.



After years of snowboardless winters, I had booked som days in Saas Fee, in the Swiss Alps. Some friends from Schaffhausen and myself were enjoying the beautiful view of this little town. Please help yourself under "Pictures". I wish all my blog readers the very best for the new year to come!


Sonntag, 28. November 2010: Big in Japan

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Marc, Robin und meine kleine Wenigkeit haben sich vor ein bisschen mehr als zwei Wochen die Freiheit genommen in das Land der aufgehenden Sonne zu verreisen. Nach einem ca. elfstündigen Direktflug haben wir mal für eine Nacht in Tokio eingecheckt und gleich gemerkt, dass hier alles ein wenig anders läuft. Gesessen wird am Boden und dementsprechend sind Stühle und Tische eigentlich ohne Beine erhältlich. Nachdem uns allen die Beine fast eingeschlafen sind, haben wir uns mal auf die erste Erkundungstour gemacht und mussten staunen vor all den Lichtern und Tönen, die da schon am Fussgängerstreifen zu erleben sind. Nach einer Nacht im Japanischen Hotelstil haben wir uns dann von dannen gemacht um noch die obligate Portion Kultur reinzuziehen. Kyoto war unser nächster Stopp und die Kulturhauptstadt schlechthin in Japan. Natürlich liessen wir es uns gut ergehen und haben den Superzug "Shinkanzen" benutzt um dorthin zu gelangen. Kyoto war es auch, dass wir die ersten Streifzüge in der Abendunterhaltung machten, und dies war umso einfacher, dass ein Ex-Mitarbeiter der Alpiq bereits auf uns wartete und uns die Vorzüge des "Shabi-Shabi"-Essens gezeigt hatte. Wie immer gings dann weiter in eine Bar und siehe da, am Dienstag nacht gings in dieser kleinen Bar ab. Nun, es waren etwa sieben oder acht Girls anwesend, die nacheinander im Rythmus auf die Toilette gingen und sich den Alkohol schön wieder von sich gaben... Nach weiteren Streifzügen gings weiter nach Fukuoka, wo es weiter im Takt der Nachtunterhaltung ging. Wir haben ein Medizinerparty gecrasht, mussten tagsdarauf in einen Onsen (öffentliches Naturalbad) und irgendwann nach ein paar Tagen weiter nach Hiroshima ziehen. Dort konnte man sich nicht von der Tragödie der Atombombe entziehen und schön eigentlich zu sehen, dass die Stadt äusserst gut lebt. Hiroshima wurde dann hinter uns gelassen um wieder zurück nach Tokio zu pilgern, wo wir die letzten Tage in Shibuya nächtigten um dem Leuchten dieser Stadt auch wirklich nahe zu sein!



About more than two weeks ago Marc, Robin and me were crazy enough to board a plane to see eachother checking out in Japan. Tokio was our first base, where we were surprised about the behaviour of sitting and eating on the floor. We soon saw each other moving to the streets of Tokio to see all the crazyness of lights and tones in this city. After a night in the capital we were taking a ride with the legendary "Shinkanzen" train to bring us into the capital city of culture in Japan to Kyoto. On the first night we were meeting with an ex colleague of Alpiq, who has shown us the "shabi-shabi" dinner in a Japanese restaurant. After this fabolous dinner, we were going to a little bar, where there were some around seven to eight girls, which were all going after a couple of minutes to the toilet to lose their alcohol they just drunk. Crazy girls! After those days in Kyoto we moved further on to Fukuoka to crash a medical party (with other drunken girls - seems like the Japanese drink like hell), to have an Onsen bath (natural bath) to relax. Just days after we moved to Hiroshima to see the nuclear hell which were done on the city. Amazingly they have rebuilt this city quite quick and I am quite happy to see that the city is living again. Our last stop was at Tokio again, where we were situated in Shibuya to enjoy our last days and nights of crazy lights and tones in Japan.


Mittwoch, 10. November 2010: Champions League Action in Basel

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Am letzten Mittwoch bin ich an mein erstes Champions League Spiel gegangen und habe mir das Spiel des FC Basel gegen die AS Roma angeschaut. Eine beeindruckende Kulisse erwartete mich in St. Jakob Stadion. Gegen 37'000 Zuschauer verfolgten das sehr spannende Spiel, in welchem die Basler einiges mehr davon hatten, aber leider 2:3 verloren, da die Römer ihre drei Chancen eiskalt ausnutzten. Nichtsdestotrotz war es ein schönes Erlebnis.



Last Wednesday I was going to my first Champions League game in Basel. AS Roma from Italy were the guests of the FC Basel. An impressive 37'000 spectators had the same idea to see a Champions League game live. FC Basel played much better than AS Roma but the Romeans were hitting back pretty cool when they had their chances. It ended with a 2-3 loss for the FC Basel. Nothwithstanding an impressive adventure to be in the St. Jakobs Stadium.


Dienstag, 17. August 2010: At home for a while - working and living changes

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Nach etwa einem halben Jahr in der Schweiz haben sich bereits ein paar Aenderungen eingefahren. Nach nicht einmal 3-monatigem Taglöhner-Dasein, bin ich ab 1. Juli 2010 als Portfolio Analyst bei Alpiq Swisstrade AG in Olten tätig. Zudem werde ich, um meine täglich 3-stündige Pendlerei ein bisschen einzudämmen, nach Zürich ziehen. Dies wird dann per Mitte Oktober der Fall sein. Nebenbei hat sich wieder das Kapitel "Chartered Alternative Investmen Analyst" eingeschlichen... Weitere News werden dann ab Vollendung dieses Kapitels folgen.

After a half a year of being in Switzerland, I already experienced changes in life and work environment. After not even a 3 months stay as a Hobo, I started working at Alpiq Swisstrade Ltd. as a Portfolio Analyst. To avoid a daily 3 hours commuting horror, I also will replace my home in Schaffhausen to Zurich. That, unfortunately, will take place in late October. In the meanwhile I am working at the "Chartered Alternative Investment Analyst" exams... further news to come after final exams are over.


Montag, 12. April 2010: No Worry, no Hurry, no Chicken, No Curry - India!!!

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Nach einem Kurzaufenthalt in Kuala Lumpur für eine Nacht, die ganz kurz war, da ich mit zwei Australier ein paar Bierchen teilte, pilgerte ich morgens um 4 Uhr mit dem Bus an den Flughafen um mich nach Indien verfrachten zu lassen. Trichy, eine kleine Indische Stadt mit nur 800'000 Einwohnern war mein erster Stopp. Es waren meine ersten Eindrücke von Indien und ja, ich glaube, es war ein typischer Eindruck, den man von einer Indischen Stadt kriegen kann. Natürlich fällt einem sofort auf, dass der Chaotismus irgendwie funktioniert, dass es viele Arme hatte, die bettelten und überall wird man angehauen um irgendetwas zu kaufen. Etwas, was mich dann die nächsten 5 Wochen hinüber verfolgte. Nun, wie dem auch sei, meine kleine Wenigkeit hat sich dann nach Bangalore verschleppen lassen. Diese Stadt war ein bisschen grösser, was auch der ganze Chaotismus vergrössern liess. Bei meinem Hotel, wahrscheinlich die schlechteste Lage in ganz Bangalore, haben sich die „heiligen“ Kühe nur so gerne auf den Strassen sehen lassen. Auch ein spezielles Ding. Die Bus-, Auto- und alle anderen Fahrer, die sich auf den Strassen ein Rennen liefern, halten aber gar nie für irgendwas oder irgendwen, aber wenn die heilige Kuh da steht, dann gilt es nur eine Vollbremse zu aktivieren. Naja, Bangalore hatte nicht viel zu liefern, so bin ich dann nach Hampi gereist um mir die erste heilige Stadt anzuschauen. Hampi, eigentlich ein Dorf von nur mehr als 2000 Einwohnern, liegt in einem Gebiet, wo es Riesenfelsen hat, die durch Erosion in der öden Landschaft liegen. Zudem haben vor Tausend Jahren irgendwelche Inder da einige Tempel gebaut, die für Hindus als heilig galten. Da habe ich mich natürlich schlau gemacht und ein paar Tage die relative Ruhe in dem Dorf gefunden. Danach ging es via Sleeper-Nacht-Bus nach Goa, wo ich mich ein, zwei Tage auf die faule Haut liegen liess um dann weiter nach Mumbai zu pilgern. Dort in Mumbai wurde ich schon am Tag eins für ein Statisten-Dasein bei einem Bollywood-Streifen angefragt, welches ich aber wegen meiner Reisestrategie absagen musste. Denn, nur zwei Tage später ging es dann in Richtung Rajasthan, um den Brüdern mit ihren Prachtschnäuzen Hallo zu sagen. Uidapur war meine erste Stelle. Man sagt, dass es das Venedig des Ostens ist. Man kann sagen, dass es ein bisschen diesen Charme besitzt, aber anstelle vom Sinken der Stadt, sinkt eigentlich nur das Wasser des Sees. Jodhpur war dann der nächste Platz, wo ich mich über die blaue Farbe der Häuser wunderte. Ein Bild, welches von oben her gesehen, einfach ein schönes Bild machte. Auch dort blieb ich nur zwei Nächte um nach Jaisalmer zu gelangen, wo ich mich zusammen mit Mareike, einer Deutschen, die im gleichen Bus sass, zusammen getan habe, um eine Nacht lang mit Kamelen in der Wüste zu verbringen. Kamelreiten war noch witzig, aber wie es schon so mit den Elefanten war, hat man nach einiger Zeit die Schnauze voll. Grund genug, weiter zu pilgern. Eine erste Fahrt mit dem Zug über Nacht folgte eine Nacht in Jaipur, der rosaroten Stadt. Die Stadt war zu verschmutzt um überhaupt das rosa der Wänder herauszufiltern. Auch dies war Grund genug mich am nächsten Tag in die Wildnis zu stürzen um den Ranthambore National Park zu besuchen. Da hiess es, dass man Tiger begegnen kann… wenn man Glück hat! Diese Glück stand mir nicht zur Seite, trotzdem musste ich lernen, dass in Indien in der Schlange stehen, extreme Ellbogenwucht nützlich ist. Naja, ohne Tiger gesehen zu haben, verschlug es mich danach nach Fatephur Sikri um Akbar dem Grossen die Ehre zu erweisen. Dieser hatte vor etwa 400 – 500 Jahren eine Stadt gebaut um die verschiedenen Religion näher zu bringen. Eine schöne Stadt, die leider wegen Wassermangels nach seinem Tod verlassen wurde. Nur 40 Kilometer entfernt lag dann aber das Juwel von Indien, der Taj Mahal. Dieser wurde natürlich früh morgens besichtigt um jeglichen Grossstadt-Touristen zu entkommen, was aber auch nicht hiess, dass ich um 7 Uhr morgens der Einzige war. Das Juwel Indiens ist also schon noch interessant und macht es eine Reise nach Indien wert. Nun, das Reisen war aber noch nicht vorüber. Denn es ging weiter nach Kajuharo, wo sich die erotischen Tempel versteckten. Nun, die erotischen Bilder muss man fast mit einer Lupe suchen, so war ich also schon ein bisschen enttäuscht, als ich dann da war. Aber es war auf dem Weg nach Varanasi, einer weiteren heiligen Stadt der Hindus. Dort musste ich mich dem Geschmack von verbrennten Leichen zuerst ein bisschen annähern. Denn die verstorbenen Hindus werden da verbrannt und dann die Asche im Ganges verteilt. Zum Thema Ganges gibt es also auch noch was zu sagen: Die Inder finden, dass in Varanasi der Ganges am Säubersten ist, sprich sie baden da drin wie junge Kinder. Wenn man aber der Weltgesundheitsorganisation glaubt, ist der Fluss 3000 mal verschmutzter als der erlaubte Höchstwert. Nun, ich hatte die Badehose in meiner Tasche gelassen! Nun, die Reise ging bald zu Ende, ein letztes Mal pilgerte ich nach New Delhi, wo ich mich eigentlich nur noch ausruhte und nur die Todesstelle von Mahatma Gandhi besuchte. Am Freitag, dem 26. März um zwei Uhr morgens setzte ich mich ein letztes Mal in eine Maschine, die mich nach Zürich zurück in die Schweiz beförderte. Adios Weltreise, Grüezi Schweiz!              



A short night in Kuala Lumpur due to drinking with some Australians and I was on the way to India. Arriving in Trichy, a small city with only 800’000 inhabitants, I was astonishes how a chaos like this is working. Also, a thing you see not only in Trichy but also was following me the next 5 weeks, was the poverty you see. And of course, this is not only in India but everywhere I have been in poor countries, is the willingness of all the poeple to sell all kind of things. Anyways I moved on to Bangalore, where I had the pleasure of seeing why the cow is so holy in this country. Everyone who is driving on the streets in India, is not really caring about anyone, but when the cow is arriving or sitting, there is dramatic push of the brakes! Unbelievable. Bangalore is not a beauty of a city, so I moved on to my first place of a holy city – Hampi. Hampi itself is not a city, as there are only around 2000 people living. But the entire scenery is fantastic as the big rocks lying there are really a great pleasure to look at. Also thousand years ago, some Indians did build hundreds of tempels there. After three nights in this relatively qualm village, I moved further on to Goa to relax on the beaches for two days before heading to Mumbai to see myself denying a movie star career at Bollywood. But unfortunately, I already booked my bus ticket to Uidapur in Rajasthan. Uidapur is a nice city, which is called the Venice of the East. I would say at some point it is quite a Venice, but instead of sinking into the water, the water is sinking in the lake. Anyways, Rajasthan the state of the moustached men had other things to be explored. So I went to Jodhpur to see all the houses painted in blue. A fantastic view when you went to a lookout. Then I went straight away to Jaisalmer, together with Mareike, a German girl I met in the bus, to see us taking a camel ride to be a night in the dessert of Thar. A great adventure but after a while you have seen it with riding a camel... nice but nothing else. After this adventure I moved on the first time with a train overnight to Jaipur. The city is know as the pink city... if the dust would allow to see it! Well, that was enough for a night there, and I moved over to Ranthambore National Park to see tigers in the wild. I haven’t seen tigers but I know now that you need your ellbow to get tickets for the National Park! That was the point to leave Rajasthan to see the place where Akbar the Great was living about 400 – 500 years ago. He has built a city to reunion all the religions by that time. Unfortunate enough, the city was abandoned after his death due to water concerns. Just around 25 miles away was the jewel of India, the Taj Mahal. A great building, and I was leaving for it already at 7 am to avoid all the big tourist groups to come after 9 am. After seeing this work of the Mughals (Muslim group), I left to see the erotic temples of Kajuharo. Unfortunately, the pictures, which are erotic enough for us Westerners, were small and you needed glasses to see them. Well, never mind, it was anyway on the way to Varanasi, another holy city for the Hindus. There in Varanasi, the Hindus send over the death ones to get burned at the Ganges and afterwards the dust is going into the river. When you speak to the Indians, they really believe that the strip of the Ganges is absolutely clean... if you believe the WHO it definitely says that is 3000 times more polluted as the maximum allowed pollution! I denied to swim in there! Well, the travel was almost over, but I needed to go back to New Delhi, where I relaxed most of the time. But at least I was going to see the death place of Mahatma Gandhi. On Friday, 26th March at 2 am I finally left for going back to Switzerland... Sweet home, sweet home!


Samstag, 27. Februar 2010: Angkor What??? Live in Cambodia

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Nach unserem Tagesausflug Mekong sind wir dann endlich in Phnom Penh angekommen. Phnom Penh ist ein bisschen kleiner als die Staedte Hanoi und Saigon aber verkehrstechnisch nicht minderwertiger einzustufen. So muss man auch in dieser Stadt wachsam um die Haeuser ziehen. Zusammen mit einem Deutschen aus Rostock, Uwe, habe ich mich dann fuer zwei Abende dem hiesigen Food angeschaut. Natuerlich haben wir Chicken auf irgendeinem Markt gehabt, mit einem irgendeinem kleinen Wachtel-Voegelchen zur Vorspeise... danach ging es noch fuer ein paar Bierchen an den Fluss, wo es ein paar schoene Bars hatte um auch das Bier (fuer Uwe wars ein Becks) geniessen zu koennen. Nun, auch Kulturelles haben wir gemacht. Die 'Killing Fields' haben wir tagsueber auch besucht und ich muss sagen, was sich in den Jahren 1976 - 1979 abgespielt haben, ist absolut uebel... wenn ich das alles so angeschaut habe, widerte mich das schon an. In diesen Jahren haben sich ein paar Rote Khmers die Freiheit genommen um jegliche Andersdenkende auszurotten... nun, es hatte schon gereicht ein Brille zu tragen um ins Gefaengnis zu kommen um dort danach uebelst ermordert zu werden (ueber die Praktiken lasse ich mich hier nich aus). Wie dem auch sei, nach zwei Naechten in Phnom Penh ging es dann weiter nach Siem Reap zu den Tempeln von Angkor Wat. Auf dem gleichen Bus wie ich war dann auch wieder Tom anzutreffen, mit dem ich mich dann in einem Hotel eingeschanzt habe. Am Tag 2 gingen wir dann auf die Tour der Tempel, welche in Ueberzahl dort anzutreffen sind und einige Reisebuecher empfehlen eine Woche diese Tempel zu besuchen. Nun, ich wuerde mal sagen, nach ueber 2 Monaten Suedostasien hatte ich langsam genug von Tempeln... aber die Truppe war gut, denn wir haben zu fuenft diese Tour gemacht. Uwe, der sich auch nach Siem Reap abgeschanzt hat, sowie die lustige Aime aus England, eine sehr langweilige Schwedin, sowie Tom und meine kleine Wenigkeit haben sich 2 Tuk-Tuk-Fahrer gemietet und haben 5 Uhr morgens die Tour gestartet... In der ganzen Gegend wollten etliche Kinder uns irgendwas verkaufen... immer fuer denselben Preis... uan dollahhh!!!!



After the mekong adventure, a German guy called Uwe and myself have seeing us sitting in Phnom Penh, Cambodia. Even though the place is quite smaller than Hanoi or Saigon in Vietnam, the traffic is still the same insane crap as in the cities in Vietnam. Uwe and myself were going for a feast at the just nearby food stalls. We had a chicken and of course as a starter a bird, which we still thinking what we have eaten. After all this thinking we needed some beers to cool down, which we took at the nearby river and its nice restaurants. During the day we went to the 'Killing fields' to be astonished what the 'Red Khmer' have done in the years 1976 - 1979. Basically they killed anyone who was or supposed to be an intellectual, which meant by the Red Khmer standards, that when you have worn a google, that you were an intellectual... though things which we have seen, as the 'Killing fields' are a mass grave, which they used to kill all them. About the practises of the killing I  do not want to talk about here. After two nights in the capitol city of Cambodia I went further on to Siem Reap to get a view about the spectacular temples of Angkor Wat. When I went for the bus, Tom, the Swiss which I have met in Vietnam and travelled for some time with him, greeted me in the same bus. So, we checked in a hotel together. On the same day we met Uwe together with a crazy English girl to decide that we will go for a day trip to the temples. So, we talked us through some Tuk-Tuk-drivers to get an okay price for two tuk-tuks to start at 5 in the morning to show us all the temples, which we wanted to see. After more than 2 months in South East Asia, a day tour seemed to me pretty okay, even though certain travel books choose to tell there needs to be a week to see all the things... one day is enough! At the places there were heaps of children to sell us some stuff which costed all the time the same amount - oane dollaaaaahhhh!


Samstag, 13. Februar 2010: Vietnam - Hello Motobaik!

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Nach 22 1/2 Stunden Horrorfahrt bin auch ich in Vietnam angekommen. Es war sicherlich nicht die beste Busfahrt auf meinen Reisen, aber eine der interessantesten. In Vinh angekommen, habe ich mich einen Tag spaeter erneut in den Bus gesetzt um an mein Zielort Hanoi zu kommen. In der Hauptstadt von Vietnam musste ich dann eine Motorradfahrt ueber mich ergehen lassen, die ich auf dem Ruecksitz und einem 16 kg schweren Rucksack durchmachen musste. Im Hotel dann endlich abgesetzt, suchte ich eine Tour aus um dann zwei Tage spaeter mich auf der Halong Bay auf einem Boot wieder zu finden. Halong Bay war durchaus reizend und eine Nacht auf dem Boot war auch sehr schoen, jedoch hat das Wetter nicht wirklich mitgespielt. Es war immer bewoelkt, aber immerhin hat es nicht geregnet. Wie dem auch sei, zurueck in Hanoi, habe ich mich dann einen Tag spaeter in einen Bus gesetzt und habe mich nach Hue bewegen lassen. Zusammen mit einem Schweizer namens Tom habe ich mich dann berieseln lassen vom Finalspiel Federer - Murray. Es machte wahnsinnig viel Spass, besonders weil 50 Britten und wir zwei Schweizer vor dem Fernseher sassen. Am naechsten Tag ging es dann via Motorrad (es wurde selber gefahren) nach Hoi An, entlang wunderschoener Strande und ueber einen Pass. In Hoi An haben wir uns dann ein bisschen dem relaxten Leben gewidmet und uns ein paar Anzuege machen lassen. Weiter ging es nach Nha Trang um doch nur einen Tag spaeter nach Mui Ne zu pilgern um ein paar Tage an der Beach auszuspannen und ein paar nette Gespraeche mit einer huebschen Ungarin zu haben. Nach 4 Tagen ging es dann zum letzten Ort in Vietnam, naemlich Saigon. Eine coole und etwas verrueckte Stadt, aber es hatte ja Bier! Nach 2 Naechten ging es dann via Mekong Delta nach Kambodscha!



After 22 1/2 hours of a horror ride in bus I arrive in Vietnam. It was definitely not my best busride ever but to be honest pretty interesting one. Arrived in Vinh, I just took the next day another bus to go to my first target in Vietnam - Hanoi, the Capitol city of it. From the bus station I had to take a crazy motorbike driver to put me in front of my hotel. There I was looking for a tour to get to the wonderful world heritage place of Halong Bay. I stayed a night on a boat to just enjoy the beautiful place. Unfortunately the weather was not that great, as the clouds were all around the days I was there. After returning to Hanoi, I booked a bus to got Hue, down south. In Hue I enjoyed together with another Swiss man, called Tom, the great game of tennis at the Australien Open. Together with around 50 Brits, we were enjoying every second of the game! One British, Tom and me decided to take a won motorbike to travel to next place which was called Hoi An. Riding through beautiful villages nearby beaches and over a nice pass, we survived our ride and did some relaxing days in Hoi An. Additionally we let people make us some nice business suits. After that we moved to Nha Trang, just to take a bus further down to Mui Ne. I took an easy 4 days off travelling and enjoyed the nice beaches and view on the sea and had some nice chats with a good looking Hungarian. After all this lazyness, I moved to my final destination - Saigon. I liked the city, as it is a bit crazy after all. I met again with Tom, just before I left for the Mekong Delta and moving towards Cambodia.


Dienstag, 26. Januar 2010: Laos

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Meine ersten Tage in Laos verbrachte ich in der Hauptstadt Vientane. Nachdem ich am Samstag angekommen bin und mich eigentlich nur wegen des Visaerhalts für Vietnam hierherkam, musste ich bis am Montag warten, damit ich mein Visum erhalten konnte und somit erst am Dienstag weitermarschierte. Die Tage nutzte ich um erstmals den Fluss Mekong zu sehen und ein paar Schnappschüsse der Tempel der Stadt zu machen und ebenso um ein bisschen wieder mal Europäische Küche zu degustieren. Am Dienstag dann, fuhr ich nach Vang Vieng, wo ich mich tagsdarauf auf einen Schlau gesetzt habe, den Fluss hinunter trieb und ab und zu bei einer Bar inne hielt um mich mit alkoholischen Getränken weiter auf Trab zu halten. Mit einem Finnen und einem Pärchen aus London haben wir es dann auch geschafft um 6 Uhr abends heil wieder in Vang Vieng anzukommen. Weiter ging es dann am Donnerstag, wo ich mich mittels Minivan in Richtung Luang Prabang gemacht habe um das schöne Städtchen zu besuchen und wieder mal Lorena und Alberto zu treffen (Alberto, ist ein alter Deutsche Bank Kollegen und auf dieser Page schon ein paar Mal erwähnt und fotografiert worden). Diese Tage habe ich dann ganz easy genommen, ein bisschen herumgetrabt, ein paar Fotos geschossen und ab und zu mit den beiden ein Bierchen genossen und natürlich, wie es sich gehört, auch wieder mal einen Happen zu Essen zu mir genommen.



My first days in Laos were in the capital city of Vientane. I arrived on Saturday and had to wait until Monday to get my Vietnames Visa for the upcoming travel to that destination. During the weekend I visited some temples and did some sightseeing in Vientane. Still on Monday I got my Vietnamese visa and so I moved the day after further north to Vang Vieng. In Vang Vieng I saw myself sitting on a tube to flow down a river, where approximately every 100 feet there was a bar to refresh myself with a couple of beers. I was with together with a guy from Finnland and a couple of London on this trip down the river, which all uf us happily survived. The day after I moved forward to Luang Prabang, to see all the nice temples and the surroundings with its Mekong river. Again I met Lorena and Alberto (Alberto, who was a former Deutsche Bank colleague in Zurich and had already the pleasure to be fotographed and been written about it on this page before) to see the city together, with some stops to have a beer or two and of course to have some culinarities of nice Lao food. 


Sonntag, 16. Januar 2010: Durch Thailand in nur ein paar Tagen

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An der Grenze zu Thailand wurde ich überrascht, dass ich nur eine Aufenthaltsbewilling für 14 Tage kriegte. Um so mehr, habe ich mich sofort daran gemacht nach Krabi zu pilgern, wo ich eine Nacht blieb und dort auch meine erste Erfahrung mit dem einheimischen Essen machte. Irgendwann kurz vor Mitternacht habe ich dann auf dem hiesigen Markt ein paar Heuschrecken verschlungen... eine wahre Delikatesse. Danach zog es mich nach Koh Lanta, eine kleine Insel ausserhalb Krabis, wo ich mir 3 Tage lang relaxen verschrieben habe. Nach ein paar Drinks, ein paar Badeeinheiten und ein paar Tratschereien mit den Bungalownachbarn, ging ich wieder zurück nach Krabi um dann gleich in einen Bus zu steigen, der mich nach Bangkok brachte. Leider hatte ich ein paar Jungs im Bus, die eher schlecht erzogen wurden und ihre stinkigen Füsse auf mein Nebensitz legen mussten. Nun ja, wenigstens war ich bei der Ankunft um 5 Uhr morgens nicht alleine beim Hotelsuchen. 2 Neuseeländer haben mich begleitet eine Unterkunft zu finden, was nach 5 Stunden dann auch endlich gefunden wurde. Wir haben uns in der Nähe der Silom Road eingemietet, wo auch in der Nähe mein alter Deutscher Bank Kollege Zio Albi untergebracht war. Dies hiess, dass wir am ersten Abend mal übelst mit Singha betrunken haben - mit Erfolg. Nach nur 2 Tagen ging ich weiter in Richtung Chiang Mai, um Elefanten zu reiten, ein bischen im Wasser zu raften und ein wenig zu wandern. Hier habe ich dann am Abend ein paar Gspänli getroffen, mit denen ich ein paar Drinks zu mir nahm... insbesondere der Ukrainer trank ein bisschen gar auch viel. Auch hier nach nur 3 Nächten hiess es weiter zu pilgern in Richtung Sukothai, wo ich mich wieder mit Alberto und seiner Freundin Lore traf um ein bisschen die Tempel zu besichtigen. Hier war auch mein letzter Halt bevor ich nach Laos weiterging.



On the border to Thailand I was disappointed after the only let me in for 14 days. In this case I moved over to Krabi for one night to get to the night market to eat one of the favourite here - grasshoppers. It was absolutely a feast! After a night in Krabi I left for Koh Lanta, an island outside of Krabi region. There I stayed only 3 nights to relax on the beach and have a swim and beer or two. After Koh Lanta I left for Bangkok straight away. This was not a great bus ride as there were some dudes who had to leave their feet on my neighbouring seat. Great! In Bangkok two Kiwis helped me finding a hostel,, which we found after 5 hours or so in the early morning in the near of Silom Road, where also Alberto, a old buddy from the time at Deutsche Bank in Zurich. We had our night out with heaps of Singha beer and a nice hangover the day after. I left Bangkok two days later to go to Chiang Mai up north to ride some elephants, doing some white water rafting and trekking. At night I drunk with some people some drinks, where I have to say that Ukrainan drink a lot! Also here I left after 3 nights and went further back south to see the temples of Sukothai together again with Alberto and his girlfriend. That was already my last stop in Thailand before heading to Laos.


Freitag, 8. Januar 2010: Silvester und Neujahr in Malaysia

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In der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember des alten Jahres bin ich in Malaysia, sprich auf dem Flughafen von Kuala Lumpur angekommen. Mit noch flauen Magen habe ich dann den einstündigen Taxiweg auf mich genommen um in die Innenstadt zu pilgern und auch dann mal mein Bett aufzusuchen. Gleich am frühen morgen so gegen 2 Uhr nachmittags habe ich dann die obligate Stadttour gemacht, was mich zu den Petronas-Towern gebracht hatte. So war auch bereits der erste Tag zu Ende und am Abend habe ich mich mit Holländerinnen und einem Kanadier wieder mal die Barluft geschnuppert (leider immer noch mit dem flauen Magen, den ich seit den letzten Tagen Indonesien mit mir schleppte). Wie dem auch sei, am 31. war dann das flaue Gefühl weggespühlt und nachdem ich mir ein paar ganz billige Trekkingschuhe gekauft habe, wurden bereits die ersten paar Bierchen gekippt um das Jahr 2010 herbeizusehnen. Es waren wieder die vier gleichen, die sich auf die Socken machten um das Spektakel Feuerwerk auf den Petronas-Towern, anzusehen. Leider, okay für mich als ganz grossen Feuerwerks-Liebhaber eher zum guten Glück, haben wir uns auf der falschen Seite positioniert... war also ganz okay, zumal der Kanadier und meine kleine Wenigkeit uns sauber mit ein paar Dosen Bierchen eingedeckt haben. Am 1. Januar ging es dann bereits weiter nach Penang, dem sogenannten Food-Capital von Südostasien. Wir wurden da also ganz und gar nicht enttäuscht. Indisch, Malay und China-Wok-Food gehört also zum Besten, was ich je gegessen habe!!!



At some point in the night from the 29th and the 30th of the year 2009 I finally arrived at the Kuala Lumpur airport and took straight away a cab which took the 1 hour ride into the city center of Kuala Lumpur. As I still had with me the bad stomach from some bad food source in Indonesia, my first day at sightseeing in Kuala Lumpur was quite short. Therefore was also the first night out not a sensation itself, even though I hung with two Dutch girls and a Canadien around our hostels bar scene. On New Years Eve day I finally bought some new very cheap and probably after first time use to throw away trekking shoes, which cost basically absolutely nothing. After the great achievement of the day I concentrated on starting to hold some beer cans in my hand to get ready for some good old New Years Eve processions. The same four people headed then later the night to the Petronas-Towers to see the should-be-great-firework. Whoever knows me a bit better knows that I give a shit about it, so the depression was not on my side when we found out that we were on the wrong side of the towers. But we all kept the partying on and went on for some more drinks. The day after I already moved further north to Penang peninsula, which showed a high quality of food. They even say it is the food capital of South East Asia, which I definitely can confirm. Indian, Malay and Chinese Wok food was absolutely from the finest there!


Sonntag, 3. Januar 2010: Crazy Indonesia

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Padang war meine erste Haltestelle auf Sumatra in Indonesien. Diese Stadt wurde noch anfangs Oktober von einem starken Beben erschüttert und wenn man durch diese Stadt läuft (notabene als einziger Tourist), sieht man es ihr auch äusserst gut an, dass sie durch ein Erdbeben erschüttert wurde. Für mich ein Grund so schnell als möglich weiter zu ziehen und mich nach Bukittingi abzusetzen. In Bukittingi habe ich mich auf einen Moped gesetzt und bin zusammen mit dem Guide ein bisschen die Gegend um Bukittingi gefahren. Satte 7 Stunden später und einem defekten Arsch später hat er mich wieder bei meinem Hotel abgesetzt. Bukittingi scheint eine Hochburg zu sein, wenn es darum geht Touristen zu fotografieren. Als ich in den hiesigen Zoo pilgerte, wurden nicht die Affen hinter den Gittern fotografiert sondern der Affe vor dem Gitter... man musste richtiggehend flüchten vor den Einheimischen!!! Wie dem auch sei, ich habe mich dann in einen Bus gesetzt und bin nach Danau Toba gefahren - auch eine Sache für sich. Natürlich hatte der Bus irgendeine Panne und musste das Rad wechseln, welches hier etwa 2 Stunden braucht... weiss nicht, was die da alles machten... anstelle von 15 Stunden ging es dann halt 17 Stunden... aber irgendwann bin ich dann angekommen. In Tuk Tuk auf der Insel Samosir, welche eine Insel in einem erloschenen Kratersee ist, und die so gross wie Singapur ist, habe ich mich dann mal für 4 Tage zur Ruhe gesetzt. Mit 4 Tschechen und einer Schweizerin habe ich die Weihnachten verbracht und ein paar Slibowicz später bin ich dann weiter gepilgert in Richtung Bukit Lawang, wo ich mich auf eine Dschungeltour begab und motiviert 7 Stunden auf und ab wanderte um die berühmt berüchtigten Orang-Utans zu sehen. Und siehe da, es hatten ein paar die Laune aufzutauchen. Ein Wahnsinn, speziell, wenn ein Deutscher und meine kleine Wenigkeit die Erfahrung machen durften, einen Berg hinunter zu wandern und einen Orang-Utan wieder hinauf zu zeukeln! Nach diesem Trek durfte ich die Erfahrung von schlechtem Essen erstmals auf meiner Weltreise machen... habe mich dann abgesetzt und bin weiter nach Medan um mich auszukuren für Kuala Lumpur und die Silvesternacht!



Padang was my first stop in Sumatra, Indonesia. Just two months earlier the city experienced a big earthquake and it seems if you walk through there as then only tourist that not much has been rebuilt. A reason to leave the next day for Bukittingi, where I have chosen to take a tour with a guy on a bike to show me the landscape around Bukittingi. After 7 hours and a hurting ass he brought me back to my hotel. Bukittingi seems to be the place to make pictures of the tourists, even when walking inside the zoo, they do not stop taking pictures of you... what about the bloody monkeys behind the bars??? Whatever, after a few days I moved over to Danau Toba with a bus ride which showed me again, that I am in Indonesia again. After a while there was a flat tire and so the entire bus ride took me 17 hours instead of the 15... anyways I arrived at some point in Tuk Tuk, which was on the island Samosir, which is an island on a lake as big as Singapore... had a quite nice Christmas with 4 Czech and 1 Swiss girl... After 4 relaxing nights and an unknown amount of Czech Slibowicz shots I again moved to Bukit Lawang to see our cousins. I booked a tour going through the jungle of Bukit Lawang to see all the Orang-Utans, which were hanging there in trees. Especially when the guide tells you that you need to get them somewhere downhill it made even more fun if they appeared. After the trek I finally and for the first time got to know diarrhea, which let me go as soon as possible to the next city Medan to relax and prepare for the New Years Eve in Kuala Lumpur, Malaysia.


Mittwoch, 30. Dezember 2009: Welcome lah in Singapore

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Nach Jürgs und meinem Abstecher nach Australien haben wir uns noch ein paar Tage in Singapur gegönnt um noch ein bisschen den Charme eines südostasiatischen Staats anzutun. Wir haben uns in der Nähe von Little India in ein unverschämt gutes Hostel eingemietet um 4 Uhr morgens. Den nächsten Tag haben wir dann nach unserem langen und guten Ausschlaf genutzt um das grösste Riesenrad der Welt zu besichtigen und ein klein wenig Singapur anzuschauen. Am Tag 2 trieb es uns in den Schweizer Club, der in Singapur einer der grössten privaten Landbesitzer ist. Darauf stehen eine Schule, ein Restaurant, eine Squash-Anlage, eine paar Tennisplätze, eine Swimmingpool und vieles mehr. Dort haben wir einen Bekannten von Jürg getroffen und haben was gegessen und sind nachher mit Björn und seinem Bruder noch durch die Gassen von Singapur gezogen. Erstaunlich ist der Nachname von Björn in Singapur. Eigentlich gut-schweizerisch Engeli wird er im hiesigen Dialekt sauber Eng-Lee genannt... eine weitere Erfolgsstory wie sich Schweizer im Ausland anklimatisieren. Am dritten Tag haben wir uns dann mit dem Schoggi-Importeur und seiner Frau in Singapur zum Lunch getroffen um später am Abend dann wieder mal gut bürgerlich Servelats und andere gute Grillkünste bei Anita und Roger Meier in deren Hause serviert zu bekommen. Singapur ist absolut eine wunderbare Stadt mit wunderbaren Leuten. Ist schon fast wie zuhause!!!!



After our trip to Aussie-land we forced our travellings further to Singapure where we checked in at around 4am due to possibly cheapest flight from Perth to South East Asia. After we slept in quite long we amused ourself in checking out city and also the great skywheel at the surroundings of the Formula 1 lanes. A couple of beers of course rounded up the first good day in Singapore. On day 2 went over to the Swiss Club, which is one of the biggest private land owners in Singapore. You have everything there, a school, a swimmingpool, some tennis courts, racket courts and much more. We met there Björn from Schaffhausen who is teacher at the school and who knew Jürg from years ago. We had a great dinner at the club and went further on to a couple of beers with his brother. His last name was Engeli and in good old Singaporian slang it went down as Eng-Lee... very funny, those Asians. On day 3 we went for lunch with importer of Swiss Chocolate and his wife and just some hours later we met Anita and Roger Meier for some good Swiss barbecue arts in their home. Singapore is a great place with great people. Almost as good as home.


Sonntag, 13. Dezember 2009: Good on ya, mate - Australia

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Nach gut der Hälfte meiner World-Tour habe ich mich in Australien mit Jürg getroffen. Um 7.30 Uhr morgens checkte ich in einem Backpacker ein im Business District in Sydney, wo wir uns dann bald mal ein Bier gegönnt haben. Nach ein paar Tagen, Manly Beach, Bondi Beach und anderen Sehenswürdigkeiten haben wir uns einen Karren gemietet und sind in Richtung Blue Mountains gepilgert um die Three Sisters zu sehen. Eine schöne Gegend und nur 1 - 1 1/2 Stunden von Sydney entfernt. Nach nur einer Nacht in den blauen Bergen sind wir dann wieder zurück nach Sydney gefahren um ein bisschen Nightlife am Wochenende zu erleben. Am Freitag haben wir uns auf den Weg gemacht zu einer Hausparty von einer mir Bekannten aus dem Studienleben von Kolumbien. Sie war so besoffen, dass ich eigentlich nur mit Jürg und ein paar anderen Jungs geredet und getrunken habe. Naja, den Tag darauf hab ich mit Maxine und Duncan abgemacht gehabt um über die guten alten Deutsche Bank Zeiten in New York zu tratschen. War nett, Maxine and Dunc wieder mal zu sehen auf ihrem Homeground! Nach fast einer Woche Sydney pilgerten wir dann nach Canberra, was die Hauptstadt Australiens ist und nebst dem War Museum eigentlich nicht viel zu bieten hat. Somit haben wir kurzerhand beschlossen nach Adelaide zu fliegen und von dort aus die Great Ocean Road via Auto zu besichtigen. Nach einer Nacht in Robe und einem wunderbaren Strand, wo man mit dem Auto drauffahren durfte, sind wir dann einen Tag später endlich an der Great Ocean Road angekommen. Die 12 Apostel haben wir noch am gleichen Tag gesehen und die Wellen an der Küste auch! Wunderschöne Sicht hatten wir, da auch das Wetter hervorragend mitspielte. In Melbourne angekommen, sind wir eine Nacht im Business District gewesen um ein paar Bierchen zu trinken (insbesondere VB) und uns für die Reise nach Alice Springs vorzubereiten! Am nächsten Tag hiess es einmal mehr ins Flugzeug zu steigen und weiterzupilgern. In Alice Springs erwarteten uns dann 40 Grad Celsius und jede Menge gar nichts rundherum. Wir haben ein weiteres Mal einen Karren gemietet und haben die 5 Stunden in Richtung Uluru (Ayers Rock) in Angriff genommen. Um etwa Mittagszeit, bei ca. 42 Grad Celsius, haben wir dann die glorreiche Idee gehabt einen Canyon zu besteigen und da rund 2 - 3 Stunden rum zu trekken. Naja, war wohl nicht die beste Tageszeit dafür, aber immerhin haben wir es geschafft, wenn auch wir triefend nass wieder im Auto angekommen sind. Natürlich hat auch der Uluru an diesem Tag nicht gefehlt, auch wenn wir diesen am nächsten Tag via Fussweg rundum bewandert haben. Kulinarisch wurden wir auch verwöhnt, haben wir doch ein paar Känguruh-, Emu- und Krokodil-Würstchen gegrillt im Outback. Nach 3 Nächten im Outback hats uns wieder in die Zivilisation verschlagen, sprich zurück nach Melbourne. Melbourne hat für mich den Charme von New York, ein bisschen lässig, ein bisschen hastig. Halt eine Grossstadt, und eine schöne! Der letzte Stop in Australien war dann noch Perth, wo wir dann auch endlich mal einen Koala besichtigt haben in dessen Zoo. Perth selber ist wohl nicht die schönste Stadt Australiens und ein bisschen komisch im ganzen. Wenn Du hier ein Bier trinken gehen willst, dann musst man in die Schlange stehen, Ausweis zeigen, dieser wird dann gescannt und dann wird noch ein schönes Photo von Dir gemacht und dann darfst vielleicht ins Pub eins trinken gehen. Lächerlich... und ich hab schon in Washington D.C. geflucht, dass ich mit über 30 noch ID zeigen muss... Western Australia, der Polizeistaat der Welt!!!



After over the half of my world tour over, I met my good old buddy Goerge in Sydney, Australia. At 7.30 am we checked in the hostel and shortly thereafter we had a couple of beers and enjoyed the beaches of Bondi, Manly and all other great places in Sydney. Just to have some days off the city life we headed over to the Blue Mountains, which were only about an hour and a bit more away from the city jungle. We have seen there, what we wanted to see - the Three Sisters, which is a great bunch of rocks hanging in the great mountains out of Sydney. After two days on mountain tour, we headed back to Sydney to enjoy some night life downtown together with Maxine and Duncan which the latter is the husband of Maxine, which has worked with me at Deutsche Bank in New York. It was a great night out with them and catching up what they are up to these days... and of course some gossip! Anyways afterwards we were driving by bus to Canberra to see that this city is not as thriving as all other cities so far. We were in the War Memorial Museum, which was pretty great, but nothing else to see in the Capital of Australia. So, we decided to go to Adelaide by another Tiger Airways flight. In Adelaide we rented a car for driving all the way down to Melbourne and to enjoy the Great Ocean Road, which we were hitting on day two after having spent a night in Robe, a absolute nice town with great beach around it, where you can drive with your car... fantastic. So, we have seen the 12 Apostles, which were hanging somehow in the sea and are really nice rocks! The day after we went over to Lorne, which was packed with Schoolies, kinda lika a spring break for the Australians. As we noticed that it means all over the age of 18 are supposingly meant to be hiding in the houses when they were in there. Great time, no beer, no food... and we were the Toolies - Too old to be Schoolies! Whatever the day after (and the restaurants were no open for us too) we left for Melbourne on the last strip of the Great Ocean Road. We only stayed one night there, as we moved the day after to Alice Springs. In Alice Springs we rented another car to move forward to the Uluru (Ayers Rock in English) and all the surroundings there. At some midday we were thinking of trekking a canyon, which have been quite interesting at the end as the weather was too hot (over 100 Fahrenheit), which was not a great idea to wander around at some canyons. As you see we survived. Also we have been trekking around Uluru and have seen all the surroundings in the Outback around the Ayers Rock. After 3 nights spending in the Outback we were flying back to Melbourne I think Melbourne has some of the charme of New York, a thriving city and some nice places to hang out and enjoy the sea or the skyscrapers by a glass of beer. After a couple of nights spent in Melbourne we have taken a flight to Perth, our last destinations in Australia. Perth is a bit strange, especially if you wanna go out for a couple of drinks. You have stand in a line, waiting to get to the front, then show your ID, afterwards stand on a point, where they scan your driving license, taking a picture of you and then you may enjoy the beer in the pub. Riddicolous, really! I would say that the immigration procedure in good old New York is easier than getting into a pub in Perth!!!


Sonntag, 29. November 2009: New Zealand in short

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Für nur 6 Tage habe ich mich wieder mal in Neuseeland beheimatet. Vor 10 Jahren habe ich mich da für 6 Monate abgesetzt gehabt um mich mit der Englischen Sprache auseinander zu setzen. Im nachhinein muss ich zugeben, dass 6 Tage ein bisschen gar auch wenig waren, da dieses Land einfach nur fantastisch ist. Nun gut, man muss aus den Tagen was rausholen. Zuerst war ich eine Nacht bei Gabrielles Eltern im Süden von Auckland, von wo aus ich ein Auto bekommen habe um ein bisschen im Norden der Insel herumzutouren. Der erste Halt war bei meinen "Neuseeländischen Grosseltern", die mich nach meinem Autounfall vor fast 10 Jahren beherbergt hatten. Ich durfte dort bei Ruth und Karl übernachten und habe wieder mal gute alte Schweizer Küche erfahren dürfen. Was gibt es schöneres als ein gutes Züri Gschnetzlets mit Rösti auf Reisen! Danach habe ich mich auf den Weg gemacht, Taupo, Rotorua, Mount Manganui und Coromandel zu befahren und mich dem hiesigem Bier zu widmen. Am zweitletzten Abend habe ich mich dann wieder in Richtung Auckland begeben und mich mit Ahmed, meinem "Host-Father" von damals getroffen. Es war nett all diese Leute wieder zu sehen - nach notabene 10 Jahren. Neuseeland ist und bleibt für ich einfach eine Traumdestination. Einfach fantastisch und ich hab nur ein paar wenige Sachen erlebt!



For only 6 days I went visiting New Zealand where I was studying English around 10 years ago. To be honest 6 days are fare too less for this absolutely amazing country. Anyways, I started with visiting Gabrielles parents, where I got a car to drive around northern Island of New Zealand. My first stop brought me to my "New Zealand Grandparents" Ruth and Karl, which were friendly enough 10 years ago to get me from the hospital after my car crash. Well, even 10 years later they are still friendly enough to give a night stay and cook a absolutely yummie Swiss Veal with the famous Röschti. Just fantastic to have nice Swiss cuisine while abroad. After I left Hamilton I went with quite a speed through Taupo, Rotorua, Mount Manganui and Coromandel Peninsula, where I was keen enough to tast all the good Kiwi beers. After all the driving I went back to Auckland and visited my old hostfather of the days back when I was studying English in Auckland. It was just great to see all my friends again - and New Zealand is just a fabolous country to spend heaps of months there!!!


Montag, 23. November 2009: Hula-Hula auf Tahiti

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Nach nur 3 Tagen auf der Osterinsel ging es für mich weiter nach Tahiti, wo ich mich zuerst mal in einem Hostel in Papeete niederliess. Und wie es halt manchmal so geht, erwartete mich ein Schaffhauser in seinem Hotel. Beni hatte sich vor etwa 4 Jahren auf Papeete abgesetzt und hat sich da ein Hostel/Hotel aufgebaut, welches ich nur empfehlen kann. Wie dem auch sei, ich habe mich am nächsten Morgen abgesetzt um nach Mo'orea zu gelangen. Um etwa 12 Uhr habe ich dann die Fähre genommen und bin in den nächsten Bus eingestiegen um zu meinem Bungalow zu gelangen, welches ich für 3 Nächte gemietet habe. Am ersten Tag ging ich ein bisschen baden... es hatte keine Leute aber dafür jede Menge Rochen, fantastisch. Am nächsten Tag hing ich ein bisschen in meiner Hängematte und liess den Tag verstreichen um wiederum am nächsten Tag ein Auto zu mieten und zusammen mit einer Griechin sowie einem Brasilianer die Insel zu umfahren - was wiederum nur 62 km waren. Die Aussicht, die Strände sind einfach traumhaft und an jeder Ecke kann man irgendwelche Früchte kaufen, die an irgendeinem Baum oder irgendeiner Palme wachsen. Es waren schöne relaxte Tage auf Mo'orea. Die letzten 2 Nächte habe ich dann noch in Papeete verbracht und das eine oder andere Hinano Bier zu kosten zusammen mit einem Schweiz-Norweger und zwei Deutschen Genossen!



After only 3 days I left Easter Island to follow my trip over to Tahiti. I arrived at night and stayed at a hostel, which was held by a Swiss guy. However, this guy comes from my area and it was nice to chat about our town we came from. The day after I left for the Island Mo'orea and joined a nice place there, where I have seen me on the same day swimming with rays. There were no people on the beach, but plenty of rays - just fantastic. Day 2 was quite an easy relaxing day and there I just hung a bit in the hammock to prepare for the next day, where I rented a car together with a Greek girl and a Brazilian Surfer. We took the entire Island in a day (well, there is only around 45 miles to do, so it was quite easy). The beaches and the surroundings were really fantastic and I appreciated some relaxing days on this beautiful Island. The last 2 nights I stayed in Papeete to prepare for the remaining travels, which brought me to New Zealand.


Mittwoch, 18. November 2009: Chile und Rapa Nui

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Nach meinen Inka-Abenteuern habe ich mich mal wieder in ein bisschen entwickelnders Land abgesetzt, d.h. ich bin in Chile eingetroffen. Nach ein paar Einführungstagen in San Pedro de Atacama habe ich den Versuch erlaubt mich an das Meer nach La Serena zu begeben mit der Hoffnung wieder mal die Badehose anzuziehen und mich sonnen zu dürfen. Leider war das Ergebnis nicht das Erhoffte. Es wehte ein kühler Wind und mit 15 Grad Celsius war es nunmal nicht Badewetter. Nun gut, so habe ich mich nach nur 2 Tagen dann nach Vina del Mar begeben um dann doch noch Sonne zu tanken. Vina del Mar liegt nur 2 Autostunden von Santiago de Chile entfernt und gleich noch neben Valparaiso, welches ich auch noch besucht habe an einem windigen Tag. Nach einer letzten Woche auf dem Kontinent Südamerika und einer letzten Nacht in Santiago de Chile habe ich mich in ein Taxi gesetzt um am Flughafen den Flieger zu besteigen, welcher mich in Richtung Osterinseln bringen wird. Die Osterinseln waren für mich wirklich ein Hit, da ich diese bereits seit 10 Jahren besuchen möchte... nun habe ich es geschafft und zusammen mit einem Spanier und einer Deutschen haben wir ein Auto gemietet und sind rund um die Insel gepilgert. Die Statuen (oder Maois) sind einfach schon Weltklasse und wirklich alleine einen Besuch wert. Was mich aber fast mehr erfreute, war die Freundlichkeit der Polynesischen Einheimischen auf Rapa Nui.



After my Inka adventure I finally got to Chile, respectively got my basis at San Pedro de Atacama for a couple of days. From there I moved over to a beach town to get a bit a nicer sun tan for the coming weeks to go. Unfortunately in La Serena the weather was only about 60 degrees Fahrenheit and quite windy, which made my decision quite easy to head further south to Vina del Mar. Vina del Mar is situated only 2 hours by car from Santiago de Chile and also just beside Valparaiso. I stayed 5 days in Vina del Mar and visited nearby Valparaiso on a windy day (which was quite a bad decision as the Valparaison street cleaner were striking). Anyways, after heading further to Santiago de Chile to spend my last night on the Southamerican continent, I took a cab to the airport to board the plane for Easter Island. Easter Island was fun, as I travelled together with a Spanish guy and a German girl around the Island and explored all the statues and figures (which are called maois) in one day with a rental car. Beside this nice maois I had a great time seeing the very welcoming Polynesian inhabitants.


Donnerstag, 29. Oktober 2009: Death Road und andere Geschichten aus Bolivien

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Von Puno, Peru aus habe ich die Gelegenheit genutzt um morgens um 7 Uhr den Bus in Richtung Bolivien zu nehmen... naja, wollte ich. Aber leider haben irgendwelche Inka Bauern die ganze Strasse nach Bolivien benutzt um ein bisschen zu demonstrieren. Arbeiten sollten sie, nicht demonstrieren!!!! Naja, versuchte es dann am nächsten Tag und siehe da, der Bus durfte dann die ganze Strecke durch. Ich habe mich dann nochmals am Lago de Titicaca absetzen lassen um nochmals die Sicht auf den See zu geniessen, habe mich aber dann am nächsten Tag entschlossen wieder mal eine grössere Stadt zu besuchen. In La Paz habe ich dann auch wieder mal einen Trip gemacht, welcher die "gefährlichste Strasse der Welt" (sagt man - oder das Touristenbüro) runterging, notabene mit dem Mountainbike. Nun, natürlich ging es auf der linken Seite rund 700 Meter gefährlich runter, aber der ganze Hype ist für mich nicht wirklich verständlich. Wie dem auch sei, wir haben es geschafft (Ein Aussie namens Leigh, meine kleine Wenigkeit und etwa weiss nicht wie viel Israeli). Danach habe ich mit dem Aussie beschlossen noch ein paar Mal das Nachtleben auszutesten... war also noch der Plausch! Nach 3 Nächten in La Paz bin ich nach Sucre gepilgert um mich ein bisschen auszuruhen, da ich nachher mich als Minenarbeiter verkleidet in die Berge von Potosi wagte. Der Trip war für mich schon noch eindrücklich, da diese Minenarbeiter mehr Alkohol saufen als ich! Mein Bolivienabenteuer beendete ich mit einem 3-Tages-Trip auf dem Salzsee Uyuni und den Vulkangegenden Boliviens. Zudem bin ich in meinen letzten Tagen in Südamerika, was soviel heisst, dass ich in Chile gelandet bin... und hier hat es keine lustigen Inkas mehr!



From Puno in Peru I moved over the border to Copacabana just to see the Lake Titicaca from Bolivia too, as I decided to move over to a bigger city to have a couple of beers and do some action. Arriving in Bolivia I went down the supposingly "Worlds most dangerous road" with a mountain bike. Together wit an Aussie called Leigh and with heaps of Israeli we survived it. To be really honest, I don't think it is that dangerous as all the tourist offices in Bolivia say... even though there are descents of around over 2000 feet during the downhill biking. Well, at the end I am Swiss! After that great action the Aussie and me survived also the great nights out and I decided after a couple of days that I should leave for Sucre, wich is a bit more south. I checked in to recover La Paz and to be prepared for mining work in Potosi, where I went under a mountain to see that those guys working there permanently drink much more alcohol than me! My last days in Bolivia were in the very South of it. I went for 3 days on a tour of the Salt lake of Uyuni and the areas of volcanos in that desert. Finally I arrived for my last days in South America, basis now is Chile... and all the funny Inka people dissappeared! 


Sonntag, 18. Oktober 2009: Machu Picchu und das teure Peru

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Nach meinem kurzen Abenteuer in Ecuador, welches nur eine Woche gebraucht hat, hat es mich nach Peru verschlagen. Nach dem Uebertritt ins Peruanische Land, habe ich mich in Richtung Mancora versetzt. In Mancora habe ich einen Kiwi kennengelernt, der mit mir um die Wette saufen wollte, obwohl ich eigentlich noch leicht angeschlagen war... naja, er hatte in mir ein wunderbares Opfer... ich erlag durch bloede Shots! Ich konnte mich dann wenigstens noch erholen, habe ich mich doch 3 Naechte lang da eingemietet und ein bisschen Meeresluft geschnuppert. Nach Mancora habe ich mich in einen weiteren Bus gesetzt, welcher mich 17 Stunden spaeter in Lima, der Hauptstadt Perus absetzte. Da blieb ich 2 Naechte, verputzte die Spezialitaet von Lima - Ceviche, oder einfach roher Fischsalat - und probierte noch ein paar Bierchen Peruanischer Herkunft mit einem Amerikaner namens Goldfinger. Nach diesen 2 Tagen pilgerte ich nach Cuzco. Eine schoene 21-stuendige Fahrt ueber Nacht war das... Ole, ole! Angeschlagen kam ich dann im Hostel Frankenstein an und musste zuerst einmal etwa 16 Stunden schlafen oder so... Nach ein paar Tagen habe ich mich dann in die Schlange gesetzt um Zugtickets zu kriegen, welche mich zum Machu Picchu fuehren... naja, 2 Stunden warten, 3 Minuten Abwicklung... Peruanische Organisation! Zudem musste ich 2 Tage warten bis ich meinen Zug nehmen konnte, welcher natuerlich nicht von Cuzco abfuhr, sondern von Ollantaytambo, irgendwo 2 Stunden entfernt. Zudem kostete das ganze Abenteuer 160 USD, was einfach Abzocke ist. Nun ja, ich habs aber auf den Machu Picchu geschafft, welcher wirklich wunderschoen ist. Nach einer Woche gings dann weiter nach Puno, der folkorischen Hauptstadt Perus... na Folkore kann mich mal... so ging ich auf den Titicaca-See und habe mir die Insel Urcos angeschaut... noch interessant, weil die sich irgendwie bewegen und kuenstlich sind!



After my short Ecuador adventure, which took only one week, I followed my path to Peru. After crossing the border I moved to Mancora, just to get greeted by a Kiwi which took drinking to serious for me (as I was still some kind of sick). Well, he has beaten me by chosing bloody shots - I am a beer drinker, for god sake! After 3 nights and especially 3 days of relaxing I took a 17 hour bus from Mancora to the capital Lima. In Lima I tried the speciality Ceviche and drunk a beer or two with an American called Goldfinger. Two days were enough for Lima, so I decided to move further on to Cuzco which took me another 21 hours bus ride - ole, ole! A bit done I got to the hostel Frankenstein and went to bed for about 16 hours... definitely needed as I am not anymore the youngest! Well, after a couple of days I decided to go to the train station to get my ticket for Machu Picchu... Peruan organization (well, like in the US) I waited 2 hours to get to the desk, and after 3 minutes I got my tickets. Well, the thing is, that they (of course) had no tickets from Cuzco, I had to travel with the train from Ollantaytambo which is another 2 hours bus ride from Cuzco. I got to the Machu Picchu... somehow... but the entire thing is too expensive. Work for your money, Peruans!!! But Machu Picchu is nice... besides the price. After a week around Cuzco I left for Puno, the folklorian Capital of Peru... as I give a shit about Folkore, I went directly to South Americas second biggest lake and checked out the Islands of Urcos... quite nice as they are floating and are artificial!


Mittwoch, 7. Oktober 2009: Fabian, der Tierliebhaber / Fabian, the animal lover

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Von Ipiales, wo ich letztes Mal meinen Text beendet habe, bin ich dann in Richtung Grenze zu Ecuador gepilgert. Nach zwei Stempeln im Pass bin ich in Tulcan, Ecuador angelangt und dort wurde mir sofort mein Gepäck von eifrigen Ecuadorianern weggenommen. Nun, musste fast mit Faustschlag drohen bis ich mein Gepäck in meine Hände nehmen konnte. Zum guten Glück, wie sich nur kurz später herausstellte. Als ich in meinen gewählten Bus stieg und dieser dann auch mal losfuhr in Richtung Quito, gab es nach etwa 10 Minuten Busfahrt bereits einen Stop. Warum? Nun, der Bus vor uns konnte eine Kurve nicht wirklich so nehmen, wie es sich gehört und lieg quer auf der Strasse. Dies hatte zur Folge, dass etliche Ambulanzen einfuhren und jegliche Passagiere einsammelten um in das nächstbeste Krankenhaus einzuliefern. Man kann sagen, Glück gehabt, dass ich mich selber um mein Gepäck gekümmert habe! Nach etwa 7 Stunden bin ich dann auch endlich mal in Quito angekommen - heil. Habe mich dann unbekümmert auf den Weg gemacht, die Mitte der Erde - sprich den Equator - anzuschauen zusammen mit einem Amerikanischen Pärchen. Die Mitte der Erde war natürlich noch cool, konnte man einige Experimente machen, wie ein Ei auf einen Nagel stellen, welches auch hielt. Ich habe es natürlich zustande gebracht! Wäre ja gelacht! Das Highlight war aber das Essen danach. Habe mich dann ein paar 100 Meter weiter auf die Suche gemacht auf den guten alten Meerschweinchen-Grill-Stand... war fantastisch! 



After leaving Ipiales and having two more stamps in my passport, I went into Tulcan, Ecuador to catch a bus further south to Quito on the same day. Arriving in Tulcan, I have found some people taking the baggage claim too serious. After an order to keep the hands off my baggage I finally could choose my bus for myself. Good choice, as it has been showing thereafter! After 10 minutes riding in my bus, we had to wait for 1 1/2 hours because the bus which left just 3 minutes before us, just couldn't take a turn properly. Ambulances drove in and carried away all the passengers. Quite good, I have chosen my own bus company! After 7 hours I finally arrived in Quito, where I took the chance to go to the middle of the Earth - called Equator. Together with a couple of Colorado we took the 1 1/2 hour bus ride just outside Quito. The cite is pretty fun though, as you can experiment with an egg standing on a nail. I did successfully experiment with it, of course! The highlight for me was the lunch just afterwards, as I was going to the next BBQ-Stand, where the sold a grilled and well marinated Guinea Pig. It was just awsome!


Dienstag, 15. September 2009: Letzte Tage in Kolumbien

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Nach meinem Amazonasabenteuer bin ich nach Armenia geflogen rund 5 Autostunden südlich von Medellin. Danach war ich zusammen mit Axel, meinem Französischem Kollegen nach Salento gepilgert, wo wir die Höhen der Kaffeezone Kolumbiens erkundigten. Nach einer Nacht in diesem kleinen Dorf haben wir uns auf gemacht nach Cali zu pilgern. Cali ist bekannt als die Haupstadt von Silikonbrüsten. Nun, viel davon haben wir nicht gesehen, dafür aber haben wir Farooq wieder getroffen mit dem wir in Cali in den Ausgang gingen und auch einen Grillabend veranstalteten in unserem Hostel. Nach 3 Nächten in Cali haben sich unsere Wege getrennt, Farooq blieb in Cali, Axel flog in Richtung Panama und mich verschlug es in den Süden in Richtung Popayan, von wo aus ich eine 6-stündige Reise auf einem äusserst holprigen Feldweg hinter mich bringen musste. Ziel war San Augustin, wo ich mich den heimischen Statuen widmete. Niemand weiss bis heute wer diese Statuen aufgebaut hat - sprich es waren nicht die Inkas, vielleicht die Polynesier? Naja, wie dem auch sei, ich habe mich auch der Natur gewidmet, die äusserst schön war. Von San Augustin gings dann nach Pasto über einen weiteren Feldweg und über die Anden... naja, Platz hatte es nur für ein Fahrzeug... und rechts und links gings 300 Meter hinunter. Fun ride! In Pasto blieb ich nur für einen Nacht, denn ich fuhr am Tag danach nach Ipiales um mich der Kathedrale, die in ein Tal gebaut wurde, zu widmen. Nun bin ich bereits in Quito/Ecuador... News folgen dann! 



After my Amazonas adventure I flew back up to the north to the city of Armenia. My next point of view was Salento, a nice and easy township in the Coffee zone. After a night there we (a French friend I met in Cartagena) moved over to Cali, the capital city of fake boobs. Whatever, we did not see them that much, but at least we have seen a good old friend from the school in Cartagena, Farooq. We had a couple of nights out and a nice BBQ in the hostel. After the 3 nights in Cali we split and I went down south to Popayan. From Popayan my next target was San Augustin. To get there it is a bad bumpy road to San Augustin on a really old street (my ass still hurts today). In San Augustin my eyes caught the statues of an old and unknown tribe, which nobody knows where they from. Also the nature was a glimpse. After another 2 nights in San Augustin I moved over the Andes to Pasto to get the day after to Ipiales, where I found a cathedrale worth seeing it. I am now in Quito/Ecuador and news of this country next to follow!


Dienstag, 15. September 2009: Zurück aus dem Amazonas

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Nach meinen letzten Tagen in Medellin, wo ich mich mit der Geschichte Kolumbiens, sprich der Geschichte von Pablo Escobar befasste, flog ich nach Leticia in den Amazonas. Zusammen mit Frenchii, Britta und Regula haben wir uns für einen Trip in den Dschungel des Amazonas angemeldet. Neben unseren vier Wenigkeiten haben sich noch Helena aus Deutschland und Basi aus Spanien uns angeschlossen. Mit einem Boot mit Maximalgeschwindigkeit von ca. 4 km/h rasten wir eine Stunde auf dem Amazonas zu einem Landesteg, von wo aus wir noch eine Stunde zu Fuss marschierten um an unser Camp zu gelangen. Die Anlage war wirklich schön und an einem kleinen See gelegen, wo sich Piranha und Caimane gute Nacht wünschten. Natürlich haben wir uns im Piranhafischen versucht und natürlich haben wir auch einen Caiman gefangen. Nebendem wanderten wir durch die Dickichte des Dschungels und haben ein paar andere Tiere, wie einen Tapir oder Affen gesehen... war wirklich ein gelungener Trip, bei dem man mal so wirklich schön abschalten konnte.



After my last days in Medellin, where I was going into the history of Colombia, well rather into the history of Pablo Escobar, I was flying to Leticia, which is in the Amazonas area. Together with Frenchii, Britta and Regula we were taking a trip to the djungle. Besides us four we also had Helena from Germany and Basi from Spain with us. With a boat with a average speed of 3 miles per hour we were floating to a peer at the Amazonas, where we were walking another 1 hour to get to our camp. The camp was quite with a high standard and situated on a small lake with piranhas and caimans in it. Of course we were fishing both of them (but not eaten unfortunately). Also Tapirs and monkeys were around this area. A fantastic trip in 4 days and after all everybody enjoyed it and could relax quite well.


Sonntag, 6. September 2009: Colombia - Ecuador in Medellin, Colombia

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Nach guten vier Wochen an der Karibikküste habe ich mich mal ins Landesinnere von Kolumbien geschlichen, genauer genommen in die Stadt von Pablo Escobar - Medellin. Nach einer 13stündiger Busfahrt bin ich um morgens um sieben Uhr angekommen und habe mich auf die Suche nach einem Hostel gemacht, welches ich gut eine halbe Stunde später auch gefunden habe. Da ich leider nicht am morgen schon in mein Bett konnte, musste ich mich etwa vier Stunden rumtummeln, bevor ich mich dann mit meinen beiden Kumpels von der Schule traf. Bei Farooq und Conor angkommen, haben wir beschlossen sofort ins Stadion zu fahren um je ein Ticket zu ergattern für das WM-Qualifikations-Spiel Kolumbien gegen Ecuador. Wenig später sind wir vor dem Stadion gestanden und haben für umgerechnet CHF 15.-- je ein Ticket erhalten... Das Spiel war etwa von der Unterhaltung her etwas das Gleiche wie wohl das Spiel der Schweiz gegen Griechenland. Wie dem auch sei, Kolumbien gewann 2-0 und hat sich die Chance bewahrt weiter um den Einzug an die Weltmeisterschaft zu spielen. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, was soviel hiess, dass wir dann unseren Abend starteten. Farooq und Conor haben mich in meinen Geburtstag begleitet und dies mit ein paar Flaschen Rum...



Finally I left Cartagena on the northern Caribean coast to go to the town of Pablo Escobar - Medellin. After a hard 13 hours bus ride I arrived early in the morning to look for a hostel in this city. After a half an hour I finally found one, just to see that my bed was not ready. Well, in this case I checked my e-mails and did other stuff before I met my friends from the Spanish classes in Cartagena, Farooq and Conor. After I met them we decided to go to the stadium to get tickets for the football qualifier clash between Colombia and Ecuador. Shortly after arriving in front of the stadium we got tickets for about USD 15.-- to head into the stadium. The game was great, even though we all had to wait until around the 85th minute to see Colombia scoring. The game ended with Colombia winning over Ecuador 2-0. After the game is before a game... at least what the plans of going out was telling us. Farooq and Conor and certainly some bottles of good ol' Colombian rum have assisted me in getting to the day where I got a year older! 


Samstag, 29. August 2009: "El Patron" is back

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Bereits bin ich seit 3 Wochen in Cartagena und lerne einige Brocken Spanish in der Schule hier. Nebenbei probiere ich meine Spanischkenntnisse auch hier bei den Einheimischen einzusetzen, was mir manchmal auch sehr gut gelingt. Nur unweit von meiner Schule ist der Platz "Plaza de la Trinidad", wo sich Hunz und Kunz aus dem Quartier trifft und ueber jegliches Zeugs aus dem Leben diskutiert wird. An diesem Leben nehme ich seit geraumer Zeit auch teil. Da trifft man einen Verkäufer, den man Pele nennt, weil er diesen Brasilianischen Fussballer mag, oder den "El Masturbador", von dem ich jetzt nicht in allen Einzelheiten erzählen möchte, was er genau macht oder gemacht hat. Wie dem auch sei, da ich jetzt auch zu dieser Gemeinschaft gehöre, habe auch ich einen Uebernamen bekommen - El Patron. Da ich ein Bärtchen trug, kamen die Einheimischen schnell auf den Uebernamen, der eigentlich mal Pablo Escobar gehörte... also, höre ich in diesem "Barrio" nun auf den Namen El Patron. Und wenn ich am Abend diesen Platz betrete, dann höre ich diesen Namen aus allen Ecken schreien... mein Spanisch wird übrigens besser!



3 weeks now in Cartagena and school is going to be to end next Friday, where I will move over to Medellin. Since arriving here in Cartagena my Spanish is improving, at least I understand much more than the day I arrived in Caracas, Venezuela. Also a plus point is that I hang out at a nearby Plaza called "Plaza de la Trinidad", which is basically a short walk or two minutes away from my home base at the school. The Plaza is lively, having some food stands there and all the locals hanging for a chat with other locals and some tourist, which are staying a little bit longer in town than the normal 3 or 4 day tourist. Whatever, I am one of the tourist staying a month here, which makes almost to a local. Trying to get involved into the live of the "barrio" I met already some people like Pele, a vendor of cell minutes, which loves the Brazilian soccer player or "El Masturbador", which I guess I don't need to give any more explanation. Being longer here in Cartagena means that you will get a knickname for yourself. As I tried to have a moustache on my early days here, the knickname was quite easy for the locals - El Patron. The knickname comes from the former drug lord Pablo Escobar. Obviously they love that name, as I hear this name screaming every evening when I arrive at the Plaza... by the way, my Spanish is definitely improving!


Montag, 17. August 2009: In Kolumbien angelangt, sprich in Cartagena

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Nach meinen letzten Tagen in Venezuela, wo ich mich via Taxi nach Kolumbien ruebergeschmuggelt habe, bin ich endlich in Kolumbien angelangt, wo ich mich mit der Spanischen Sprache befassen werde. Um sich ein bisschen an die Kolumbianische Mentalitaet zu gewoehnen, bin ich zuerst einmal an den Strand von Taganga gepilgert. Dort habe ich mir mal 3 Tage Ruhe gegoennt und mich ein bisschen in der Sonne gebadet, ein paar Bierchen zu mir genommen und den einen oder anderen neu kennengelernt. Bevor ich aber nach Cartagena ging, wo ich mich fuer einen Monate der Spanischen Sprache hergebe, habe ich mich noch fuer eine Nacht in Santa Marta niedergelassen. Von Taganga nach Santa Marta bin ich mit einem Englaender hergereist namens Jake, der mich wohl bald hier in Cartagena wieder besucht. Nun, in Santa Marta haben wir (eine Kanadierin, zwei Italiener haben sich auch dazugetan) dem Kolumbianischen Nationalteam zugeschaut, wie sie sich gegen das Kaliber El Salvador metzelten... naja, Kolumbien ist wahrscheinlich nicht mehr so start wie in den Zeiten mit Valderrama. Naja, ich bin dann einen Tag spaeter gut in Cartagena angekommen um mich im Zimmer der Schule wohl zu fuehlen. Natuerlich bin ich die ganze Woche in die Schule gegangen und ab und zu an den Strand, sowie den Vulkan Totumo bestiegen (wahnsinnige 15 Meter hoch) um da drin auch schoen im Schlamm zu baden. Das letzte Wochenende war ich dann noch mit ein paar Schulfreuden auf eine schoene Beach gefahren um eine Nacht in der Haengematte zu verbringen.



After the last couple of days in Venezuela, I have taken the cab to go from Maracaibo to the border of Colombia. Kind a nice ride of 3 hours and 5 other people in the cab. Finally, after all border checks have been done, I moved by a bus from Macao to the next better city in Colombia - Santa Marta - where I took another cab to Taganga to enjoy some 3 days of beach time. Afterwards I moved from Taganga with my Englisch Buddy Jake back to Santa Marta to enjoy a night at a Cervezeria to watch the greatest game ever in soccer: Colombia vs. El Salvador. Good we had a tower of beer in front of us ;-) After Santa Marta I went over to Cartagena to finally get some help in my Spanish language skills. Here I stay for 4 weeks to learn a bit more of this language. Nevertheless I do other things as well as climbing a big volcano called Totumo, where at the end of it you can have a bath in mud. Quite interesting, especially because the hight of the volcano is an extreme of 17 yards high. Also last weekend I moved with some school friends to a place called Playa Blanca to relax from the extreme stress in school (I have to say that we have unfortunately 3 hours school per day). It was great because you could hang in a hammock and enjoy the sun for the entire weekend.


Sonntag, 2. August 2009: Anacondas, Piranhas and Caymans

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Seit geraumer Zeit oder seit fast 10 Tagen bin ich Venezuela. Am 24. Juli bin ich nach einem Tag in Trinidad & Tobago direkt nach Caracas geflogen um zuerst einmal Bekanntschaft zu machen mit dem Schwarzgeldmarkt. Venezuela hat seinen Kurs auf um die 2 Bolivares Fuertes gegen den USD gesetzt und da es bis zu 18 Monate dauert bis irgendwer USD kriegt, ist der Schwarzgeldmarkt mit einem Kurs von etwa 5 BFs für einen USD perfekt organisiert. Caracas selber ist eigentlich eine gefährliche Gegend, jedoch haben mir ein paar Deutsche Banker, die selber von Venezuela sind, mir ein paar Tipps gegeben, wo ich mich aufhalten soll. Diese Tipps habe ich ja sauber eingehalten und bin dann von Sonntag auf Montag nach Merida gepilgert um an einem 4-tägigen Trip teilzunehmen. Dieser Trip war hervorragend. Zwei Oesterreicher, eine Kadadierin, ein Nordire und ein Schweizer haben da auch teilgenommen um die Mischung auch schön perfekt zu machen. Alles tolle Mädchen und Kerle. Bei diesem Trip haben wir Anacondas angefasst, mit Piranhas und Süsswasserdelfinen geschwommen, Caymane rausgeholt und Piranhas gefischt um diese zum Abendessen zu verzehren. Ich möchte an dieser Stelle noch kommentieren, dass die Oesterreicher keine Piranhas gefischt haben.... muaaaahaarrr. Nach all den animalen Herausforderungen sind dann ein Teil in ein neues Camp gefahren um noch am letzen Tag mit einem Gummiboot padelnd den Fluss hinunter zu raften. Fun time in Venezuela. Angekommen in meiner Posada gings dann mit ein paar Franzosen, einem Amerikaner und ein paar Flaschen Rum in den Ausgang... naja, ich kann mir  nun etwa vorstellen wie Leichen aussehen ;-)



Since 24th of July, or just the day I have been in Trinidad & Tobago I have been in Venezuela. Thanks goes to my Deutsche Bank buddies, Andres and Carlos who told me all about blackmarket and gave me tipps for travelling around Venezuela. I am still alive! After being a couple of days in Altamira - Caracas I moved over to Merida, joining a 4 day trip to Los Llanos to see heaps of animals. Anacondas, which we touched, Caymans we moved out from the Savanna, Piranhas we fished and then have eaten later the day. The entire trip included also a river rafting action on the river Rio Bravo. So, bathing was part of the tour too. As I came back to Merida I met an American from Minnesota, some French guys and enjoyed a couple of bottles of Venezuelan rum... probably too much, as the next morning has shown us. I guess I know now how dead people must look like ;-)


Samstag, 25. Juli 2009: T&T oder die beste Taxifahrt / T&T or the best cab ride ever

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Meine Reise hat bereits die ersten Tag hinter sich. Am Donnerstag Nacht bin ich von New York losgeflogen um einen Tag in Trinidad & Tobago zu verbringen. Bereits um 6 Uhr morgens war ich in Downtown Port of Spain angekommen und musste irgendwie meinen Tag hier durchbringen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Port of Spain ist wirklich keine schöne Stadt), habe ich dann gegen Mittag einen Typ kennengelernt, mit welchem ich mich dann zu einem Bier gesellte. Nach ein oder vielleicht auch mehreren Bierchen hatte ich wohl mehr oder weniger das Highlight vor mir. Etwa 20 Minuten nachdem ich ins Taxi stieg um wieder zum Flughafen zu fahren, hielten wir auf fast halber Strecke an, da der Taxifahrer Durst hatte und rasch zwei Bier schlurfte um danach mich an den Flughafen zu fahren... naja T&T on its best!                                            



Some Days are already been counted since leaving New York on Thursday night. My first stop and this only for some hours to wait for my flight further on to Caracas/Venezuela has been Port of Spain in Trinidad & Tobago. Not quite my favourite town I have seen so far in my life, but you have to do the best out of it. Early morning at around 6ish I arrived already in downtown Port of Spain, not much happening there, so I walked a bit through all the areas nearby. Until around midday nothing worthy happened here, but then a guy who once lived in New York came around and we had a couple or more beers... Probably the best thing happened that day is following: My cab ride back to the airport was one of the best I ever had... after 20 minutes on the way and around 10 minutes still to go, the driver made a left turn to the next bar to have a beer or two. I would prefer the next time I am in New York the cab drivers will do that too!


Montag, 20. Juli 2009: Good-bye New York

Die letzten Tage hier in New York sind angebrochen, meine Arbeit bei der Deutschen Bank niedergelegt und auch meine Abschlussparty hat sich in die Vergangenheit hineingeschlichen. Um sich auch würdig zu verabschieden waren viele meiner Freunde, die ich hier, in der Schweiz oder wo auch immer kennengelernt habe in die "Sunburnt Cow" gepilgert um die letzten Bierchen mit mir zu geniessen.                                            



Nebst meinen letzten Tagen hier, hat sich Gabrielle und Jürg bei mir eingenistet. Gabrielle ist die Enkeltochter meiner vor 10 Jahren kennengelernten Freunden in Neuseeland. Ich soll ein Auge auf sie werfen bis ich hier gegangen bin (welches ich sehr sehr gerne tue)! Sie bringt ein Schuss Jugendlichkeit zurück in unser Leben. Jürg - one of my best buddies - ist bereits zum vierten Mal hier und darf für mich einen Koffer mit nach Hause nehmen.         

Ich verlasse New York mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Habe ich doch viel Spass in dieser Stadt gehabt sowie neue Freunde gefunden hier, ist es auch schön mal wieder um die Welt zu reisen und andere Kulturen zu sehen....                                     

...Ihr werdet von mir lesen, was diese neuen Abenteuer so alles bringen. So long.


Dienstag, 14. Juli 2009: The Dudes in the Catskills

Am letzten Wochenende sind ein paar Jungs und meine kleine Wenigkeit in die Catskills gereist um ein bisschen Natur zu schnuppern und dem alkoholischen Genuss von Drinks zu entweichen. Ersteres haben wir aufgrund einer herrlichen Hütte umgeben von Wald in den Haines Falls wunderbar hingekriegt, letzteres eher weniger.                                

Wie dem auch sei, meine Freunde hier in New York haben mir dieses Wochenende zwei Autostunden im Norden von New York City zu meinem Abschied geschenkt. Ich danke allen auf diese Weise nochmals ganz herzlich. Am Freitag relativ früh am Nachmittag abgereist, haben wir es auch geschafft noch bevor Eindunkeln uns mit vielen Kilogrammen von Fleisch und vielen Litern von Alkohol einzudecken und in die Hütte einzuziehen.     


                                                     

Nachdem wir uns einen Drink gegönnt haben, sind wir ganz früh (am morgen) zu Bett gegangen um früh morgens wieder bereit für Schandtaten zu sein. Die erste Schandtat von Sascha und mir war, dass wir zuerst einmal ein kühles Bier zum Zmorgen nahmen. Als nächstes haben wir uns aufgemacht einen See zu suchen und ein paar Kajake zu mieten und da es nur vier zur Verfügung hatte, waren die ersten halt die ersten. Für die anderen drei von uns gab es nur eins - zurück zum Auto und Bier trinken um zu warten bis die anderen ihre Runde durchgemacht haben um nachher im Pub in Tanneville ein paar exzellente Dosen PBR Bier zu uns zu nehmen. Ueber den weiteren Ausgang des Abends kann ich leider keine Kommentare mehr abgeben... aber wenigstens hatte ich mal Glück im Spiel.                                                            

Am Sonntag versuchten wir uns dann mal im Downhill Mountainbiking, was wirklich noch cool war, bis einer von uns versuchte das Gras aufzufressen. Unser Amerikaner Jarret hatte es also wirklich geschafft sein Schulterblatt zu brechen. Nichtsdestotrotz ist das Wochenende ein wunderbares Abschiedsgeschenk gewesen um wieder mal so richtig von New York abzuschalten. 


Sonntag, 5. Juli 2009: DJ Rihart in the House sowie etliche Besucherinnen

Seit einem Monat habe ich einen Herrn aus dem Bündnerland in meiner Wohnung. Von seiner Grossmutter lieblich Rihartli genannt, taglöhnert er ein bisschen in New York herum. Seine tägliche Drummer-Stunde verbringt er ausserhalb meiner Wohnung :-)                         



Nachdem wir jetzt wirklich ein paar Mal in den Ausgang gingen und ihn sogar bewundern konnten als DJ in seinem Stammlokal "Tilmanns", muss ich sagen, dass er ein sehr angenehmer Wohngenosse ist. Zusammen kam er mit Marc vor etwa einem Monat. Marc selber hühnert jetzt irgendwo in Südamerika rum (wo ich in 3 Wochen dann auch herumhühnere...). Heute haben wir es also auch noch geschafft, früh morgens aufzustehen und den Final von Roger Federer zu schauen... welches Match wohl nervenaufreibender nicht gewesen sein kann.                               

Vor zwei Wochen war noch die Luzernerin Andrea mit ihrer Mitbewohnerin in New York und haben auch ein oder vielleicht auch zwei Drinks hinuntergespült mit Ihnen. War kurz aber ein cooles Wochenende mit den beiden aus der Innerschweiz.                                              

Zudem war vor etwa 3 Wochen die Schwester von CanonicaCaptn in New York, die in Toronto ein bisschen Englisch lernte und sich ein Wochenende im Big Apple gönnte. Da haben wir kurzerhand einen Schaffhauser Tag eingelegt und Joso und Caro noch eingeladen um ein paar Bierchen zu kippen. War also was los die letzten Tage. Nächstes Wochenende gehen ein paar Jungs in die Catskills und geniessen ein Weekend in der Natur.


Sonntag, 31. Mai 2009: Swiss Spankers in Action again

Die Swiss Spankers waren mal wieder in Aktion, wie bereits letzte Woche berichtet wurde. Es waren wieder mal ein paar Knochen nach Meadowland gereist um ihre Fussballtechnik zur Schau zu stellen.        

           


Wie es halt schon in der Vergangenheit war, haben wieder Eigentore unser Weiterkommen verhindert. Mit einer Neuigkeit haben wir aufgewartet... das erste Mal wurde eine junge Dame in unser Team aufgenommen und hat sich auch tapfer geschlagen (sie war nicht umsonst in der U20 von Norwegen).               

Wie dem auch sei, es war wieder mal ein glatter Abend, an dem wir zuerst wieder eingeladen wurden um die Fussball-Cracks der New York Red Bulls anzuschauen. Es war wie irgendwie auf der Breite in Schaffhausen... aber wenigstens durften wir später 5. Liga Niveau zeigen ;-)

Sonntag, 24. Mai 2009: Pippo, Bosco, Swiss Spankers, Helikopterflug... und andere News

Zuerst bedanke ich mich nochmals bei all meinen Freunden in der Schweiz, welche mir einen Helikopterflug zu meinem 30. Geburtstag geschenkt haben. Diesen habe ich endlich mal eingelöst am letzten Donnerstag bei 30 Grad Celsius Sonnenschein. Einfach hervorragend. Besten Dank.                                                 


Vor zwei Wochen ist wieder ein Gast bei mir eingetruddelt. Pippo war am Donnerstag, 6. Mai nach New York geflogen um für eine Woche nach Kanada zu reisen und danach wieder parat zu sein um mit den Swiss Spankers im Giants Stadium dem Ball hinterherzukicken. Ueber Nacht wurde von ein paar Schweizern, Amerikanern, Dänen und Norwegerinnen einem Ball hinterher gesprungen um um 3 Uhr morgens die Sachen zu packen und den Schlaf zu suchen. Natürlich sind wir wieder in der Qualifikationsphase ausgeschieden, und natürlich sind wir wieder augeschieden wegen einem Eigentor. Naja, Spass hat es gemacht.                                        

Letzten Sonntag ist dann noch Bosco in New York eingetroffen. Er ist seit heute schon auf seiner Welttour und reist Richtung Florida.                                   

Von meiner Seite aus, hat sich auch ein bisschen was getan. Ich habe im April auf Ende Juli gekündigt und werde für ein paar Monate die Welt bereisen, bzw. fliege mal nach Trinidad & Tobago, von wo aus ich nach Venezuela pilgere um nach Kolumbien zu gelangen und dort ein paar Brocken Spanisch lernen werde. Einen Monat werde ich am Strand von Cartagena verbringen um danach gerüstet zu sein um den Rest von Südamerika (Ecuador, Peru, Bolivien und Chile) in Angriff zu nehmen. Von Chile aus fliege ich dann zu den Osterninseln für 2 Tage und danach weiter nach Tahiti um ein bisschen Südseefeeling zu schnuppern. Eine Woche später gehts für mehre Schwatzs weiter nach Neuseeland, von wo aus ich nach Australien weiterreise. Nach 3-wöchigen Australienaufenthalt gehts weiter nach Singapur um Südostasien zu erkunden. Indonesien, Malaysia, Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha stehen da auf dem Programm. Abschliessen werde ich meine Reise in Indien und werde dann Ende März 2010 in die Schweiz zurückkehren. Neidisch? Muaaaahaaaarrrr. 


Montag, 30. März 2009: Paraguay y Brasil

Vor etwa zwei Wochen hatte es mich nach meiner zweiten und hoffentlich letzten Prüfung nach Asuncion in Paraguay verschlagen. Leider ist dieses Paraguay nun wirklich nicht eine Touristenattraktion, womit ich bereits das Kapitel Paraguay schliesse.                  

Nach 5 Tagen in diesem Land bin ich dann nach Brasilien gepilgert, d.h. bin mal rüber nach Foz do Iguacu. Vor 6 Jahren hatte ich diese Wasserfälle bereits von der Argentinischen Seite her gesehen und nun habe ich bei der Durchreise die Fälle von der Brasilischen Seite angeschaut. Nachdem bis zum zweitletzten Tag keine Sau im Hostel war (ausser meine kleine Wenigkeit), haben sich zwei Argentinier eingeschlichen, die die Südamerika Tour in Angriff nahmen nach ihrem Vorbild Che Guevara. Natürlich, wie es sich nach Argentinischem Brauch gehört haben wir ein bisschen über die Welt gesprochen und dazu Mate getrunken. Die Zeit verging so schnell, dass ich nachher fast den Bus nach Florianopolis verpasst habe... naja, dank einem Taxi schaffte ich es gerade noch den Bus zu erwischen um meine 14-stündige Busfahrt anzutreten.                  


Irgendwann dann bin ich Florianopolis angekommen und habe mich in Richtung Lagoa de Conceicao gemacht um mich für den Strand zu rüsten. Wahrlich, wahrlich, der Sand, das Meer ist wunderbar dort und natürlich laufen auch gesunde und stramme Füdli herum. Nun, auch der Ausgang hatte es in sich, da ich irgendwann mal an irgendeine Samba-Party ging mit irgendwelchen Leuten aus dem Hostel und auch ich es irgendwie geschafft habe einen Sonnenaufgang zu sehen. Ein paar Dudes und ein paar Girls haben sich dann in einen Fiat Tipo hineingeschlichen um die Reise zurück ins Hostel anzutreten... nun, ich glaube wir waren etwa 8 Leute da drin... naja, weiteren Kommentar spare ich mir.                      

Nach 3 Nächten in Floripa musste ich dann eine weitere lange Busreise antreten. Nur lächeliche 18 Stunden brauchte ich um nach Rio zu gelangen um in Copacabana meine Badeshorts weiter zur Show zu stellen. Nicht mal fünf Minuten angekommen, hat sich da bereits ein Kiwi (Neuseeländer) ersichtlich gezeigt, mir Ipanema (ein anderes Quartier) zu zeigen. Jeff habe ich bereits in Floripa kennengelernt und so zottelte ich mit ihm in Richtung neue Neighborhood. Da uns unser Hostel in Copacabana (sowie auch die Stehlereien in Copa) nicht gefallen hat, haben wir uns zur Aufgabe gemacht ein anderes Hostel zu suchen. Gefunden haben wir dann schnell eins und sind dann nach einer Nacht in Copacabana nach Ipanema gezogen, wo wir uns einen bisschen sonnengebadet und einen bisschen herumstrollend durch Leblon (ein weiteres Quartier) einen Kaffee gegönnt haben.                                           

Natürlich haben wir auch die Stadt von oben angesehen. Zuckerhut und Christo Retendor haben wir uns gegönnt und eine schöne Ansicht auf diese Stadt genossen. Nach unserer Stadtour gings zurück ins Hostel um dann ein paar Caipirinhas reinzustellen um auch nachher grosszügig nach Lapa in den Ausgang zu gehen... ich glaube wir hatten Spass, da wir irgendwann lallend und uns nicht mehr verstehend in ein Taxi gesetzt haben um wieder zurück ins Hostel zu pilgern.


Mittwoch, 4. Februar 2009: Rauschis Adieus               

Unser lieber Rauschi hatte die letzten Wochen ein paar Abschiedsparties veranlasst. Vor ueber zwei Wochen haben wir uns in seiner liebsten Dive-Bar getroffen um ihn offiziell zu verabschieden. Hunz und Kunz kamen, von Amerikanischen, Schweizerischer, Englischer und weiss der Gugger von welchen Laendern sie alle herkamen.       

 


Fuer sein letztes Nacht-Abenteuer gingen wir alle nochmals in die Hoehe, naja, einfach auf die Terrasse vom Gansevoort Hotel im Meatpacking District. Dass dies wohl kaum gut herauskommen kann, war ja schon vom vornheraus klar. So sassen zu Anfang alle Guys um 8 Uhr 30 in der Bar zusammen um an den ersten Drinks zu nippen. Nach einer Weile lagen sich fast alle schon in den Armen von Rauschi... naja, wir verlieren ihn hier ja! Gut, irgendwann war dann das wieder zu langweilig, brauchten wir doch wieder mal ein bisschen frische Luft. So lotste uns Joso in der Kaelte von New York irgendwo in ein Pub mit wohl den besten Burgers, dich ich je gegessen habe (ja, ja, um morgens um 1 koennen Sinne taeuschen... aber ich war schon mal da vor ueber 2 Jahren... also keine Kritik bitte!). Wie dem auch sei, Rauschi konnte so einen wuerdigen Abschied feiern.                    

Nun, in Zuerich koennen sich jetzt alle Prophezeier auf Rauschi freuen... vielleicht freut sich auch ein Irlaender namens Robin mit!


Freitag, 16. Januar 2009: Till in New York

Einen kleinen Zwischenhalt bei mir hat sich Till geleistet, als er von seiner einmonatigen Kolumbienreise wieder in die Schweiz wollte. Mit Till kam auch der Schnee wieder mal angefahren nach New York. Nach heissen 30 Grad Celsius an den karibischen Straenden von Kolumbien musste Till feststellen, dass es auch kaeltere Region auf der Welt gibt... (nun ja, muss ich Euch in der Schweiz ja nicht erzaehlen).                    



Nun, am Samstag haben wir uns sauber in eine Geburtstagsparty einer Kollegin von einem Kollegen eingeschlichen. War super, da es die Drinks vorerst recht gratis zu trinken gab. Haben wir natuerlich genossen. Sonntags und am Montag abend widmete ich mich wieder mal den Buecher (es geht bereits wieder los.... verdammt) und Till hat sich vom Acker gemacht um irgendwelche Museen zu bewaeltigen. Am Dienstag abend haben sich dann Till, unser Buendner Marc Ronny Aebli und meine kleine Wenigkeit in die Lower East Side bewegt um ein bisschen aus dem Haus zu kommen. Nachdem wir zuerst eine Lokation zum Essen gesucht haben, sind wir nachher noch in eine Bar gestolpert und spaeter anstaendig nach Hause, wo mir Till noch mit den restlichen Schluecken Rum Adieu sagen wollte.... 4 Tage waren schnell rum!                

Nun, wie dem auch sei, ich moechte Euch allen natuerlich noch ein gutes neues Jahr wuenschen und moege Euch dieses Jahr all das bringen, was ihr Euch wuenscht. Ich bin letztes Jahr im wahrsten Sinne des Wortes 'verschissen' aus dem alten Jahr gerutscht... naja, das neue war dann ein bisschen sauberer und schauen wir mal, was alles noch auf mich zukommt! Adieu.


Sonntag, 30. November 2008: Pura Vida und anderes

Ich bin wieder zurück aus meinen Ferien. Es war nach über 10 Monaten arbeiten wieder mal eine schöne Erfahrung. Am 11. November bin ich nach Panama geflogen und habe mal die Zentralamerikanische Wolkenkratzerstadt sowie sein "Casco Antigua" erkundet. Nebst alle dem habe ich mir einen Taxifahrer gemietet um an die Miraflores Locks zu gelangen, wo man den Panama Kanal studieren und sich ansehen konnte.               



Nach den ersten paar Tagen in der Panamischen Hauptstadt pilgerte meine kleine Wenigkeit via Boquete nach Bocas del Toro um ein bisschen Badeort-Feeling zu erleben. Dort wurde gleich ein Fest veranstaltet (natürlich nicht wegen meiner Ankunft sondern zur Feier des Bocas del Toro Tages). Zwei Nächte und etliches Abschütteln jeglicher Drogendealer habe ich den Schweizer  Marc kennengelernt, mit dem ich später nach Costa Rica eingereist bin um nach Puerto Viejo de Talamanca zu gelangen. Nicht nur, dass ein Erdbeben mit der Stärke von 6.3 nach Richterskala einen Streich gespielt hatte, nein, es musste auch gleich für die nächsten 5 Tage stark regnen. Nachdem Marc mich für einen botanischen Garten (buuaaaahhh) überredet hatte, konnte ich doch noch von einem erfreulichen Erlebnis kosten. In diesem Garten tummelten etliche rote und grün-schwarze Giftfrösche herum, die ja unglaublich klein sind. Der Aufenthalt in Puerto Viejo de Talamanca hat sich also gelohnt.                                   

Nach Puerto Viejo haben sich dann die Wege von Marc und mir vorerst getrennt. Da Marc in Richtung Norden pilgerte, wollte ich in Richtung Turrialba fahren um ein bisschen White Water Rafting zu testen... naja, es wurde dann zwei Nächte HBO und andere TV-Sender schauen, da ja eben das Wetter nicht wirklich mitspielte. Naja, es war mal schön, nach all dem Reisen eine Pause einzuschalten. Zudem erwartete ich mit Rauschi einen Tag später einen Kollegen aus New York, der mich besuchen kam für die letzen 5 Tage in Costa Rica.                                                 

Dieser kam dann auch in San José am Freitag spät abends an und musste sogleich mit ein paar Iren, einem Kalifornier und mit mir in den Ausgang. Wichtig ist, dass man in San José nur mit Taxis herumfährt, ausser man will sich der Gefahr aussetzen ausgeraubt zu werden. Naja, unser Ziel waren ein paar Clubs irgendwo in San José und für dies mussten wir ein Taxi nehmen... Ein gelungener Abend mit ein bisschen Tanzen mit den Einheimischen.                          

Den Tag später haben wir uns auf den Weg gemacht ins Amerikanische Mekka von Costa Rica zu machen, namens Jaco. Nun, da nicht wirklich Saison war, hat sich das Amerikanische Volk rar gehalten. Nichtsdestotrotz hatten wir einen Plan. Wir wollten Surfer Dudes werden... Am Tag 1 mussten wir zuerst mal den Schmerzkopf pflegen und da Marc auch noch in Jaco angekommen war, mussten wir zuerst mal feiern. Dies taten wir in der edlen Death Metal Bar "Las Brujas".          



Am Tag 2 war es dann soweit, wir standen früh morgens um 2 Uhr nachmittags mit einem Brett am Strand, lasen die Wellen und starteten unseren Ritt darauf. Nach Angaben unseres Kalifornischen Surfer Dude Kollegen Sam, hatten wir keine schlechte Figur auf dem Brett gemacht, zumal wir also schon mal für eine Sekunde auf dem Brett standen. Prahlhänserisch haben wir uns dann in Richtung Bar gemacht um unser Surfer Dude Dasein zu feiern. Plötzlich waren dann 10 US Girls in der Nähe (was das Surfer Dude Dasein nicht alles bewirken kann) und wurden von denen dann für eine Party in deren Apartment eingeladen... naja, die Party war ein bisschen lahm, aber das Apartment war wieder mal US-Uebergross....                                           

Am Tag danach, unserem letzten in Jaco, habe ich mich um 9 Uhr morgens (!!!) auf die Wellen begeben... habe es selbst nicht geglaubt, dass ich so früh morgens Sport machen kann. Später am Tag sind wir alle Drei via Bus nach San José gefahren um am nächsten Tag Rauschi zu verabschieden. Nun, es kam anders. In San José angekommen fehlte ein Gepächstück von Rauschi. Natürlich wurde in diesem Stück der Pass eingepackt... so kam es, dass Rauschi am nächsten Tag anstelle am Flughafen zu stehen, irgendwo in der Stadt den Behörden hinterherrannte und wie es sich gehört für Schweizer Behörden wurde der Schweizer Pass nach 2 Stunden ausgestellt... naja, da Rauschi auch in New York arbeitete, musste noch das Visum her, ansonsten er bei der Einreise einfach in Miami eine schöne Zelle teilen hätte müssen. Er hatte Glück, dass die US-Behörden ein Auge zudrückten und am Schluss schon gestern Samstag heimkam, just 2 Tage nach mir.                                              

Summa summarum, die Ferien hatten es in sich und meist hat das Wetter auch schön mitgespielt. Pura Vida, wie die Ticos dies nennen.


Montag, 10. November 2008: On the road again...

Viva America central! Es wurde ja langsam Zeit wieder mal den Rucksack zu packen und in den Süden zu pilgern. Morgen Dienstag fliege ich wieder mal in Richtung Zentralamerika, genauer genommen nach Panama City.             



Nachdem ich mal den Panama-Kanal besichtigt haben werde, wandere ich Richtung Norden und geniesse mal irgendwo den Dschungel und dann gehts nur nach Badeorte. Bocas del Toro in Panama und dann nur noch Partyorte in Costa Rica.... Yippie. Ich wünsche Euch einen schönen Herbst... muaaaaahaaarrr!


Montag, 3. November 2008: New York Marathon

Es ist wieder mal an der Zeit, dass ich hier was reinschreibe. Ist ja wieder eine Weile her. Nun, anlässlich des New York Marathons, kann ich hier wieder mal ein paar Fotos reinstellen.                                     



Wie immer am ersten Sonntag im November, sind die Langstreckenläufer in New York zu Gast. Nicht nur die starken und schnellen Ausdauerläufer sind auf der Piste, nein, es ist hier ein Volkslauf mit ca. 45'000 Läufern. Dies sind noch gar nicht alle, die mitmachen wollten, denn um überhaupt teilnehmen zu können, muss man entweder in einer Läufergruppe sein und USD 2500.-- für einen guten Zweck sammeln, oder einfach auf Losglück hoffen. Nun, dass ihr es gleich wisst, ich war nicht dabei. Nach meinem Marathon beim Lernen im Sommer, bin ich immer noch in der Ruhephase. By the way... habs dann doch noch bestanden!                               

Wie dem auch sei, in einer Woche werde ich endlich meine Ferien beziehen. Ist ja nach fast einem Jahr wieder mal Zeit. Es geht für mich nach Panama und nach Costa Rica und dies für 2 1/2 Wochen. Die Pillen für bzw. gegen Malaria und die Pillen gegen einen allfälligen Scheisser sind bereits eingepackt. Viva America central!


Montag, 22. September 2008: Sabrina und Claude auf Besuch

Für über eine Woche hatte ich Besuch von Sabrina, die mit polizeilichem Geleitschutz von Claude nach Amerika gereist ist. Leider musste ich die beiden die ersten paar Tage alleine lassen, da meine Prüfung vor der Tür stand.     


                              

Nun, wie dem auch sei, die Prüfung war am Montag vorüber (über den Ausgang will ich gar nicht mehr sprechen... sagen wir es mal so, ich hatte noch nie so ein schlechtes Gefühl in meinem Prüfungsleben... naja, das Resultat kriege ich sowieso erst in ein paar Wochen), und so konnte ich endlich einmal wieder ein Bierchen trinken gehen ohne irgendein Gewissen zu beruhigen. Dies haben meine Gäste und ich natürlich sehr genossen. Ob es auf einem Rooftop, an einer Bassin Bar oder irgendwo anders, das Bierchen ist bei herrlichem Wetter geflossen. Und ich konnte meinem Ruf als Ausgangs-Freddy wieder mal aufbessern.                                     

Und da ich ja tagsüber zur Arbeit ging, konnten sich die beiden Gäste ausführlich das Shoppen geniessen, insbesondere der NHL Laden wurde wohl jeden Tag mindestens einmal besucht. Nun, alle, die wohl mit Claude Eishockey spielen, wundern sich wohl, wie all die neuen Artikel Platz hatten im Koffer... naja, ein Mann denkt mit beim Einpacken!


Dienstag, 9. September 2008: Sara und Flavio auf Kurzbesuch

Am vergangenen Wochenende haben sich Sara und Flavio ins Hotel Boner eingeschlichen. Fast drei Wochen in den Staaten unterwegs, bzw. New York, New Jersey und Philadelphia, haben sie den Weg nochmals hierher gefunden und bei mir für den letzten Abend die Better bezogen.                        



Nun, seit Jahren habe ich Flavio nicht gesehen, da er sich nach Basel und zuletzt nach München abgesetzt hat und ich habe mich gefreut ihn und seine Sara zu sehen. Nach ein paar Tagen Lernereien und irgendwelche zum Teil immer noch nicht Kopf angekommenen Formeln, war es umso mehr eine Freude ihn an meinem Geburtstag auch noch für ein paar Bierchen mitzunehmen.... es hat leider nur für ein paar Bierchen gereicht, da wir von ein paar wirklich halbschlauen Türstehern aus der Bar geworfen wurde, weil einer der dabei war, ein Käppchen an hatte.                       

Naja, die Dummen müssen ja auch irgendwie Geld verdienen. Dies zum Thema Bouncers/Türsteher....


Donnerstag, 28. August 2008: Daddy in New York

Letzte Woche hatte ich die Ehre meinen Vater und seine Freundin Charlotte zum zweiten Mal in New York zu begrüssen. Ziel, nebst mich mit dem Besuch zu beehren, Indianermuseen und andere kulturelle Ansichten von New York zu geniessen. So wie ich mitbekommen habe, ist das Indianermuseum ein 'Seich', bei welchem man wie am Flughafen bei der Ausreise bis zu den Unterhosen überprüft wird... naja, wenigstens musste man da wohl nichts bezahlen.



Beim Wetter hatten die beiden eine wirklich gute Zeit erwischt. An jedem Tag schien die Sonne und die Temperaturen waren wirklich ertragbar für den August mit unter 30 Grad Celsius. Leider haben sie die US Open um eine Woche verpasst, aber ich glaube, sie konnten sich gut beschäftigen in New York. Leider hatte ich ein bisschen zuwenig Zeit um mit den beiden herumzutreiben, was wirklich schade war.... naja, ein ander Mal!

Es war eine gute Zeit mit den beiden und freue mich sie bald wiederzusehen... irgendwo in der Schweiz.


Freitag, 22. August 2008: Rauschi uebertreibts!

Es muss immer was gehen fuer meinen Kollegen Rauschi... nun, diesmal finde ich, uebertreibt er es ein bisschen. Ist ja gut und schoen, dass man eine Harley im Keller stehen hat, aber muss es gleich uebel publik gemacht werden??? Wie dem auch sei... hier ein Fotoauszug aus der letzten Ausgabe von Page 6 in der New York Post vom letzten Sonntag....



Unter folgendem Link ist natuerlich der Text dazu lesbar:

http://www.nypost.com/pagesixmag/issues/20080817/Rise+Rich+Urban+Biker

Immer was los hier!


Dienstag, 12. August 2008: Im Giants Stadium mit den SWISS SPANKERS

Mein Leben sieht im Moment ein bisschen gar bieder aus. Arbeiten, Lernen, Schlafen und am Morgen alles wieder von vorne... Naja, Zeit, dass wieder mal ein bisschen Spass dazwischen kam. Da ich einen speziell für mich abgerichteten Red Bull New York Sales Manager habe, bekomme ich etwa 20 mal im Jahr Anrufe, E-Mails und was auch immer um an irgendwelchen Aktivitäten des hiesigen Fussballvereins mitzumachen. Nun, eine von 20 E-Mails war dann mal wieder was Tolles.                           

Wie letztes Jahr, haben sich wieder zwölf Leute zusammengetan um wieder mal einem Fussball nachzurennen. Dies alles im 80'000 Zuschauern fassenden Giants Stadium. Auch dieses Jahr war die Zuschauerzahl nahe bei Null, kann aber den Zuschauern auch dieses Jahr keinen Vorwurf machen, eine low-grade Fussballmannschaft nicht zu unterstützen. Um auch ein bisschen aufzufallen, war auch dieses Jahr der Name des Teams 'Swiss Spankers'. Nebst ein paar alten Gesichtern, haben wir dieses Jahr neue Namen im Team gehabt. Aufgestockt haben wir unser Team mit ein paar Amerikanern, damit erstens das Schweiz-Amerikanische Zusammenleben verbessert werden kann und zweitens (und als wichtiger einzustufen) um eine gute Ausrede zu haben, wenn wir nicht weiterkommen würden. Zudem sind wir das erste Mal mit Trikots ausgerüstet worden.


Oben Links: Yves Kaufmann, Marco Bachmann, Kevin Brodbeck, Fabian Boner, Reto Rauschenberger, Beat Loosli, Frank Hermle; Unten Links: Marc Reinmann, Patrick Jaggy, Matthias Siegenthaler, Doug Cottings, Patrick Schramm             

Wie dem auch sei, im ersten Spiel hatten wir nach harzigem Start souverän einen 2:0 Sieg nach Hause (bzw. zum Parkplatz, wo es Bier gab) getragen. Nach dem ersten Schwerverletzen (Rauschi, Du bist einfach mit bald 36 nicht mehr der Jüngste...), sind wir dann geschwächt in die zweite Partie gestiegen. Nun, der Ausfall schwächte uns sehr, dass wir die Gegentore sogar selber schossen (...danke vielmals Reinmann!). Naja, 0:1 gings aus... und die waren alle um die 40 Jahr alt oder so... Gut, da mussten wir sofort vermehrter zum Bier greifen! Wie dem auch sei, wir traten dann sehr motiviert für unser letztes Spiel an. Gegen ein Team, welches zuvor wahrscheinlich nicht mal Fussball im TV angeschaut hat, haben dann alle die Möglichkeit gehabt ein bisschen auf die Bude zu schiessen. Resultat 6:0. So geschah es tatsächlich, dass wir mit dem besten Torverhältnis von 8:1 (naja, eigentlich 9:0, aber eben Reinmann hat ins falsche Tor geschossen) ausgeschieden sind. Nun, wie anfangs angedeutet, haben wir das vorzeitige Ausscheiden den Amerikannern zu verdanken... einfach das dies hier nochmals gesagt ist!                               

Nun, Spass hatten wir, auch oder eben wegen den Amerikannern, die so gütig waren und Bier im Auto mitgenommen haben um den Tag auch noch mit Tailgaten zu versüssen. Später haben dann einige noch das Spiel New York Red Bulls gegen DC United angeschaut. Auch der Marc Ronny Aebli hat dann zu uns gefunden... mit zwei süssen Bündnerinnen!


Mittwoch, 30. Juli 2008: Lake Jürg with George

Zum dritten Mal hat mich Jürg in New York besucht. Dies hat uns veranlasst in den hohen Norden vom Staate New York zu reisen und ein paar Tage am Lake George zu verbringen. Am Freitag haben wir (The great Dane, Rauschi, Aebli, Philipp, Jürg und meine kleine Wenigkeit) unsere Sachen gepackt und sind bereits am Nachmittag mit dem Auto los gedüst. Nach erschwerlichen 5 1/2 Stunden haben wir dann das Ziel erreicht und gleich Fleisch in etlichen Kilogrammen eingekauft um auch überleben zu können in diesem Hüttchen, in welchen wir uns einghaust haben.                         



Mit einem mitgebrachten Texas Holdem Poker Set haben wir uns mal die erste Nacht um die Ohren geschlagen und leider hats für mich ausser Spesen nichts gegeben. Grosser Nutzniesser dieser beiden Pokerabenden war Rauschi, der eigentlich gerne Poker spielt, aber etwa soviel Ahnung vom Spiel hatte wie ich... Naja, auch ein blindes Huhn findet ein Korn!               Wie dem auch sei, auch Sport haben wir auf dem See getrieben oder sagen wir es mal so, wir haben uns beim Wakeboarding versucht. Die meisten hatten auch Glück und haben sich auf den Wellen gleiten lassen, leider hat meine kleine Wenigkeit weniger Geduld gehabt.... naja, wie mit so vielen Sachen im Leben.


Donnerstag, 10. Juli 2008: Barbütz bei den Texikanerinnen in Austin

Aebli und meine kleine Wenigkeit haben uns entschlossen ins tiefe Southwest Texas zu pilgern und die Stadt Austin anzuschauen. Am Freitag, 4. Juli, dem Nationalfeiertag der Amerikaner haben wir uns gewagt ins konservative Texas zu fliegen. Auf uns warteten 40 Grad Celsius und ein erstes kühles Bier von der Marke Shiner. Endlich wieder mal ein amerikanisches Bier, das man geniessen kann!        



                            

Nun, nach einem kleinen Abchecken der Stadt, haben wir schnell bemerkt, dass die East 6th Street das Mekka der Bars und Clubs ist. Speziell an dieser Strasse ist, dass man fast überall live Musik hören und zelebrieren kann. Zudem gibt es also schon noch ein paar coole Bars dort. Zu unserer Ueberraschung ist das Nachtleben in Austin einiges billiger als New York. Dies hat uns veranlasst zuerst einmal gar nicht mehr ins Hotel zurück zu kehren und gleich an Ort und Stelle weiter zu machen. Naja, war ein spassiger erster Abend.                                             

Am zweiten Abend hatte ich das Glück und Aebli das Pech acht Texanerinnen bei einem Polterabend kennen zu lernen. Glück für mich, dass ich mit der einzig Hübschen geredet habe, Pech für Aebli, dass er sich leider (tut mir schon immer noch ein bisschen leid...) mit den restlichen sieben, teilweise zahnlosen weiblichen Gestalten unterhalten musste. Naja, man kann nicht immer gewinnen. Er hat sich dann aber auch schön aus der Bar verabschiedet... und ist nicht mehr aufgetaucht. Recht hatte er! Nun, was dort sonst noch herumgelaufen ist, kann man gar nicht beschreiben....                 

...ein paar letzte Worte vielleicht noch: Die Texanerinnen sind im Allgemeinen also schon nicht soooooo schlecht ;-)


Mittwoch, 2. Juli 2008: Tschäääääässsseeee Fipo

Am Samstag war es wieder soweit; ein weiterer Kollege wird dem grossen New York fernbleiben und zurück in die Schweiz pilgern. Philipp 'Tschäse' Steinmann wird jetzt mal für zwei Wochen nach Boston fliegen, seine Freundin geniessen und dann zurück in die Schweiz wandern.                       



Um diesen Abschied auch gebührend zu feiern, nahmen eine kleine Bande von Jungs und Mädels zuerst einmal auf der Bar 230 einen Apero. Danach gings in ein Steakhouse, welches ein Stück Vergangenheit der Mafia in New York mit sich brachte. Beim 'The Sparks' wurde mal Ende der Achtziger-Jahre eine hochrangiger Amerikanischer Mafiosi beim Verspachteln eines grossartigen Steaks erschossen. Nun, mittlerweile geht es ein bisschen ruhiger her und zu und die Portion Steak war ausserordentlich schmackhaft, wenn auch ein bisschen sehr teuer. Naja, manchmal muss man da durch ;-)                          

Natürlich wurde angemessen noch ins 'Joshua Tree' gepilgert um auch angemessen noch ein paar Bierchen runter zu spühlen um den Herrn Steinmann auch richtig zu verabschieden.                          

Tschäse Steinmann, hau rein und bald mal wieder in der Schweiz!


Samstag, 14. Juni 2008: Ein bisschen EURO2008 auch in New York

Auch wenn man weit weg ist vom schönen Schweizerland und deswegen auch die Europameisterschaft im Fussball im eigenen Land verpasst, hat man auch hier die Gelegenheit via Pub und 20 TV-Bildschirmen die EM mitzukriegen.   

                  



Natürlich haben wir uns zum Eröffnungsspiel so richtig schön gemacht, um 10 Uhr morgens im Hause von und zu Steinmann von Grosszürich aufgewärmt mittels Budweiser Dosenbier und Weisswürsten. Nachdem auch die letzten aufgetaucht sind um die letzten bei 75 Grad gekochten Weisswürsten zu vernichten, ging es los ins nächstgelegene Pub in unserer 'hood! Um 12 Uhr gings los mit dem Spiel - über das Resultat muss ich hier wohl keine grossen Worte verlieren und ein Statement geb ich hier auch nicht ab!                                                 

Wie dem auch sei, die Europameisterschaft lässt die meisten Amerikaner kalt, das Leben geht weiter, die Autos fahren weiter auf den Strassen und während der Woche arbeitet man auch (die Spiele sind um 12 Uhr und 3 Uhr nachmittags bei uns!). Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder Situationen, die für eine Begeisterung sprechen. Sind es die Engländer in der Deutschen Bank, die sich immer noch beklagen, dass die Briten nicht dabei sind, oder der Griechische Donut-Verkäufer, der kopfschüttelnd seine Brote und Donuts verkauft (gut - diesen Catenacciopolis, den die Griechen spielen, kannst ja gar nicht anschauen) , oder ein Schweizer (Name der Red. bekannt), der leicht schmunzelnd am Donnerstag in den Räumlichkeiten der Deutschen Bank seine Runden dreht, nachdem die Deutschen gegen Kroatien verloren haben, es ist ein bisschen EM-Stimmung aufgekommen... auch wenn nicht so stark wie in Europa!                        

Naja, das Leben geht weiter!


Sonntag, 8. Juni 2008: Sabrina und s'Nici in New York

Vom Montag bis früh morgens am Samstag konnte ich zwei Schönheiten aus dem Solothurnischen empfangen. Die beiden haben sich einen Monat vorgenommen die USA zu besuchen und somit auch eine Visite der grossen Stadt New York.                         




Die beiden haben sich schnell zurechtgefunden in Manhattan und hatten zudem noch zwei ihrer Kolleginnen in New York, somit hatten sie viel zu bereden und somit ich meinen Job als Manhattan-Guide los, was ich natürlich zu schätzen wusste. Sie reisten am Samstag weiter nach San Francisco und schauen sich nun die Westküste genauer an.                                 Auch die Euro2008 ist bei uns angekommen, was mich veranlasst hat mal ein Euro2008 Toto-Spiel zu lancieren, damit man die Leute hier auch ein bisschen involviert. Nun, ein Engländer hat als Top Scorer der Europameisterschaft in der Schweiz und Oesterreich den legendären Bobby Charlton getippt... naja, was Bitterkeit über eine Nichtteilnahme alles so veranlasst!               In diesem Sinne: Hopp Schwiiz!


Montag, 19. Mai 2008: Housewarming @ Sascha und Ester

Am Sonntag vor einer Woche haben wir die Wohnung von Ester und Sascha eingeweiht. Beide haben eine Wohnung in der Upper East Side gefunden und sind sozusagen meine Nachbarn. Gemäss Sasch'scher Berechnung wurden mal kurz 50 Liter Bier eingekauft und dazu ein Starkoch aus Davos engagiert.       



                                        

Natürlich konnten wir nicht alles Bier trinken, da ja Sonntag war (und wir alle am nächsten Tag wieder an der Arbeit sein mussten), was wir natürlich alle mit üblen Beschimpfungen bemängelten. Wie dem auch sei, der Starkoch aus Davos (Mirco - Bruder von Sascha) und seine Gattin haben uns mit kleinen Imbissen verwöhnt. Die Wohnung selber ist schön und vorallem mit meiner verglichen simplen 1-Bedroom-Wohnung sehr gross, jedoch sieht der ganze Gebäudekomplex aus wie ein Spital (einige sprache sogar von Kaserne... naja).                                      

Nun, mittlerweile sind ein paar neue Gesichter in New York aufgetaucht und was mich am meisten freut, dass endlich einmal ein Schaffhauser dazugekommen ist. 'Joso' ist nun ein Verbündeter, wenn es darum geht gegen die Bündner und Zürcher Front zu kämpfen. Ein leichter Wehrmutstropfen bleibt - er hat kein Falkenbier mitgebracht!


Samstag, 10. Mai 2008: Irina und Stefanie zum Zweiten

Vom Mittwoch, 30. April bis zum gestrigen Tage ist meine ehemalige WG-Kollegin Irina und ihre Freundin Stefanie beim mir zum zweiten Male zu Besuch gewesen.        



                            

Dabei haben sie sich als sehr mutig erwiesen. Am letzten Wochenende haben sie sich auf den Weg gemacht um die üblen Gegenden von der Bronx auszukundschaften. Es soll da ein Little Italy geben, welches ein bisschen Italienischer sein soll als hier in Manhattan. Natürlich konnte man nicht einfach in eine U-Bahn steigen und gleich dort rauskommen, wo man sich umsehen will. Dann hiess es für die beiden: Kapuze hoch und schnell loslaufen... in die falsche Richtung!                                   

Wie dem auch sei, sie haben am Ende mühelos Little Italy in der Bronx gesehen und sind unversehrt wieder in Manhatt'schen Gefilden eingetroffen. Gleich einen Tag später sind sie in Richtung Coney Island gereist, haben sich einen Nathan Hot Dog gegönnt und noch die Einsamkeit von Coney Island genossen. Im Sommer ist dann da die Hölle los, bzw. wir der Strand da überströmt sein von Menschen.                         

Dass Coney Island mit seinen Bahnen auch gewisse Risiken birgt, hat Stefanie dann auch noch erfahren. Die Achterbahn "Cyclone" (gemäss Stefanie 'Züklone') wurde ihr zum Verhängnis, indem sie zwei Tage mit Genicksstarre nach Boston und wieder zurück nach New York reiste!                    

Mit dem Abschlussabend und einem feinen thailändischem Essen in Williamsburg, Brooklyn haben sich die beiden angenehmen Gäste gestern wieder verabschiedet.


Donnerstag, 1. Mai 2008: Nichts Neues im alten New York

Wie ihr bemerkt habt, stehen alle Gebaeude noch im alten New York. Nicht viel hat sich getan in den letzten Monaten, ausser dass ab und zu Leute Ein und Aus gehen, bzw. den Big Apple besuchen. Meine Hemden habe ich natuerlich nicht zurueck bekommen und diese mussten dann ersetzt werden... obwohl, ich haette mich eigentlich schon gesehen, mit Unterleibchen und aufgeknoepften Jeans vor dem PC zu sitzen und nebenzu eine Spaghetti-Nudel langsam einzusaugen... naja, der essentielle Tomatensaucen-Fleck auf dem weissen Unterleibchen haette dann alles noch auf den Punkt gebracht.                                

Traeumerei hin oder her. In der Tat sehen die Tage in New York ein bisschen duesterer aus. Die naechsten Monate haue ich mir ein paar statistische Formeln in die Birne, gepriesen mit einem Hauch gut gewuerzter Private Equity Theorie und ein paar Dosen Real Estate Business. Nun, das alles soll mir dann irgendwann Ruhm und Ehre bringen, oder auf den Punkt gebracht das CAIA - Chartered Alternative Investment Analysten Dasein.                                                   

Endlich aber kommt der Sommer in die Staaten, eine Woche lang konnten wir mal die ueber 20 Grad Celsius geniessen, die aber diese Woche mit wunderschoenen Schauern wieder zunichte gemacht wurden. Jetzt duerfen wir uns aber mit ca. 16 Grad Celsius auf Sonnenschein freuen.  Zudem sind jetzt dann alle meine Schweizer Kollegen hier in die Upper East Side / Yorkville gezogen... was mir eigentlich schon fast wieder Angst macht... Ich will gar nicht dran denken, wieviel mal Doktor Rauschenberger anruft um ein kleines kuehles Blondes einzunehmen.                                        

Wie ihr seht, tut sich nicht viel hier in Amerika, es laeuft ein bisschen ruhiger als zu Beginn und dies tut aber ab und zu auch mal gut!


Donnerstag, 10. April 2008: Captn Canonica und geklaute Hemden

Fuer eine volle Woche hatte ich wieder Besuch aus der Heimat. Captn Canonica und seine Freundin Steffi haben sich aus St. Gallen bemueht ins ferne, weite New York zu reisen. Spaet am letzten Donnerstag haben sie sich eingefunden und heute haben sie sich mit vollen Einkaufssaecken wieder verabschiedet. Wie es fuer Konsument Cani gehoert, wurde nebst der 5th Avenue auch Outlets in ferneren Gefilden besucht und es wurde auch dort kraeftig konsumiert.  

   


               

Nach soviel Kauf und Rausch haben sie sich sogar nicht mehr faehig befunden, den Ausgang am Samstag Abend zu kosten (jeder der hier einkauft, wird wohl wissen, wovon ich hier erzaehle...). Nichtsdestotrotz haben wir doch ein paar Bars gesehen und auch eine schoene Rooftop-Bar wurde besucht, auch wenn es ein bisschen regnerisch war... naja, wir sind ja harte Burschen!                          

Nebst meinem Besuch durfte ich mit meinem Chinesischen Hemdenwaescher ein paar Worte wechseln. Letzten Donnerstag wurde mir mitgeteilt, dass meine Hemden (wohl weislich schon gewaschen) leider geklaut wurden. Wer geht gebrauchte Hemden klauen??? Naja, das ganze bleibt mir ein Raetsel, aber das Chinesli bei der Waescherei wollte mich mit lausigen Forty Bugs abtun! Hat denn der eine Meise, oder was! Nachdem ich ihm erstens angedroht habe, dass ich kein Kunde mehr von ihm bin und zweitens mit einem Anwalt gedroht habe, hat sich dann dieser Preis pro Hemd erhoeht... naja, Sachen gibts... hmmm... wie dem auch sei, ich hab jetzt wieder ganz neue schoene Hemden!                                            

In diesem Sinne, wuensche ich Euch einen schoenen Fruehling.


Dienstag, 11. März 2008: New York Rangers vs. Boston Bruins

Es wurde wieder mal Zeit in diesen kalten Tagen einen Sport-Event zu besuchen. Nein, es hat nicht gereicht Tickets zu erhalten für das Spiel Federer gegen den ergrauten Alt-Star Sampras. Aber für ein torreiches Eishockey-Spiel der Eastern Conference zwischen den New York Rangers und den Boston Bruins hats gerade noch gereicht.                                                

Da jeder hier in New York denkt, dass die Rangers Spitzeneishockey zelebrieren, haben die Tickets leider nicht nur einen Batzen gekostet, aber mit USD 112.-- auf den dritten Rängen sind wir noch mehr oder weniger gut davon gekommen (Originalpreis USD 46.--, und natürlich musste ich mir anhören, dass ich alle über den Tisch gezogen habe... naja, das ist halt so...).       

 


                            

Nach zwei, drei Bierchen (die einen hatten bereits wieder einen Aufgewärmten in der Birne) sind wir dann von unserem Pub Richtung Madison Square Garden gepilgert. Dort haben wir schön die Hymne verpasst (es wird immer die Amerikanische Hymne gesungen bevor ein Spiel stattfindet), worum die meisten nicht traurig waren... ausser Backstreet-Boys-Liebhaber Aebli. Er meinte, der Typ singe immer so schön! Naja, ich überlasse einen bösen Kommentar den anderen!                                   

Ach ja, das Spiel.... nun ja, wie es halt so ist, haben wir das Derby gegen die Eishockeyaner aus New England torlos erlebt.... immerhin haben die Rangers im Penaltyschiessen mit 1:0 gewonnen und alle Rangers-Fans konnten zufrieden nach Hause gehen.


Montag, 18. Februar 2008: Weekend in Montreal - Kanada

Wieder einmal musste ich ins Ausland, diesmal nach Kanada, genauer gesagt nach Montreal. Herrliches -18 Grad Celsius erwarteten Stephan Graf, Marc Aebli und meine kleine Wenigkeit im nördlich gelegenen Montreal.            

                  


Bei der Ankunft haben wir (Stephan und ich, Aebli kam mit einem späteren Flieger) festgestellt, dass wir perfekt in der Nähe von Old Montreal situiert waren und somit die paar Stunden Helligkeit genutzt haben um noch dorthin zu pilgern. Somit sind wir ein bisschen im Alten Montreal herumgetourt um nachher im 'Les 3 Brasseurs' das erste Kanadische Bier auszutesten... Mhhhhm, war fein.                                       

Am Abend stoss dann auch noch Marc zu uns und wir habens uns in einem Bistro gemütlich gemacht und ein paar Happen gegessen um nachher in der 'Rue Crescent' ein paar alkoholische Getränke zu uns zu nehmen. Dies haben wir geschafft und da um 3 Uhr morgens bereit Polizeistunde ist, hat der liebe Herr Graf sich ersichtlich zeigt und uns einen After-Hour-Schuppen ausgesucht. Gut gemacht Herr Graf, ich glaube unter den 99% männlichen Schwulen (wiederum etwa 80% mit nacktem Oberkörper) und den 0,5% Lesben, haben sich noch 0,5% Heteros zu dieser Party gesellt. Da ich für solche Geselligkeiten absolut nicht zu haben bin, habe ich mich dann in Eile verabschiedet und bin nach Hause.                                           

Ein weiteres Highlight war dann der Besuch des Olympischen Zentrums in Montreal. 1976 hatten dort die Sommerspiele stattgefunden. Nun, eigentlich wäre dort ein Turm, bei dem man eine gute Aussicht hätte auf Montreal.... nur dumm, dass dieser geschlossen war, weil Eis und Schnee weggeschaufelt werden musste bevor jemand da oben eine Aussicht geniessen konnte. Danke Marc! Es wurde Zeit, dass der Verantwortliche für diese Reise wieder das Zepter übernahm und den anfänglichen Tipp mit Mont Royal als Aussichtspunkt wieder aufbrachte... und siehe da, da konnte man Fotos machen!                                                  

Nichtsdestotrotz war Montreal eine Reise wert, und ein bisschen Französisch konnte ich auch wieder mal brauchen... mit Betonung auf ein bisschen.


Samstag, 26. Januar 2008: Fin de Semana en Mexico Ciudad

Am letzten Wochenende bin ich für einen Kurztrip nach Mexico City geflogen um mich der einheimischen Kultur zu widmen. Im Stadtteil San Angel irgendwo im Süden dieser mit 18 Millionen Leuten bewohnten Stadt habe ich mein Quartier bezogen. Am Samstag wurde das Centro Historico bewundert, welches mit alten Gebäuden, Kirchen, Museen gespickt ist. Eine kleine Pause wurde in einem Museum begangen, wo sich per Zufall ein Schweizer namens René Burri mit ein paar Fotografien präsentierte. Wohlwollend konnte ich zustimmen, dass Schweizer auch gut fotografieren können (was bei mir eher nicht so zutrifft).  Wie dem auch sei, nach einer guten Mahlzeit mit Meeresfrüchten wurde weiter erkundet.                                                               



Am Abend wurde ein Geburtstag gefeiert in einer wirklich netten Umgebung. Wir sind in Richtung Plaza Garibaldi gesteuert und haben uns El Mariachis zu Gemüte geführt. Man könnte dies eigentlich mit dem Hofbräuhaus in München vergleichen. Eine riesige Halle gefüllt mit jungen und trinkstarken Leuten, welche ein bisschen Spass haben und ab und zu eine Flasche Tequilla bestellen und zusammen mit den Mariachis singen und lachen. Ein Höhepunkt war wohl die Wandmalerei in dieser Halle. Cornelio Reyna ist ab sofort mein neuer Mexikanischer Held - sozusagen ein Roy Black der Mexikaner!!! Wahrlich ein netter Abend.                        

Nach einem kleinen Abstecher am Sonntag nach Cuernavaca (Stadt des ewigen Frühlings) bin ich dann am Montag wieder von durchschnittlichen 20 Grad Celsius in Mexico nach New Yok gejettet und friere jetzt wieder ganz übel an den Arsch bei Minusgraden.


Mittwoch, 16. Januar 2008: Claudio Marra Maggi Gaggi.... in Nuevo York

2008 ist bereits ein paar Tage alt und ihr armen Hasen musstet warten bis sich meine Wenigkeit wieder mal bemüht hat ein paar Zeilen auf die Homepage zu schmeissen. Nun, natürlich kann ich jetzt sagen, ich hatte extremen Ueberzeiten im Geschäft, Ausgangshangover, Beziehungsstress oder andere übliche Ausreden. Dem ist nicht so. Machen wirs kurz: Ich war einfach zu faul eine neue Kamera zu kaufen um wieder mal ein neues Foto auf die Page zu posten.                                  

Meine alte Kamera ist seit meinem Trip nach Zentral-Amerika zwar nicht abhanden gekommen, jedoch nicht mehr fürs Fotografieren geeignet. Den alten Prügel werde ich neu als Waffe in den Staaten lizenzieren lassen. Somit bin ich jetzt neu auch ein richtiger Amerikaner mit Waffe im Haus!      

  


                               

Seit zwanzig Tagen ist auch mein Kollege Claudio bei mir. Wehrlos musste ich in Mexiko im November eine SMS lesen, dass er sich bei mir einen Monat einnistet... Meine SMS folgte gleich mit Auflagen. Es wurde ihm auferlegt, dass die Städte Philadelphia, Washington und Boston besucht werden müssen, damit ich auch mal friedlich und alleine in mein Sofa furzen kann. Bisher wurden die Auflagen mit Befriedigung erledigt und er denkt sogar noch nach ein paar Tage ins warme Miami zu ziehen.


Samstag, 29. Dezember 2007: Guten Rutsch

Lange ist es her als ich das letzte Mal meine Homepage upgedatet habe. Nach meiner Rückkehr aus Mexiko und den südlich liegenden Ländern habe ich genau 2 Wochen gearbeitet und bin dann in die Schweiz gereist um meine Lieben da zu besuchen.                             

In der Zwischenzeit haben sich Amy und Josh (Australier, die ich in Nicaragua getroffen habe) bei mir eingenistet und haben den Geschmack von New York erlebt. Sie sind dann am 20. Dezember nach Kanada gereist um in ihrer Weltreise weiterzukommen. Seit dem 27. Dezember ist auch Claudio eingetroffen, der sich hier mal eingehaust hat um ein bisschen in den USA herumzutouren.                     

Am 31. Dezember werden wir zu Acht in die Bar 230 auf einem Rooftop feiern und ins neue Jahr sausen... wie auch immer das von statten geht. USD 300.-- hat das Ticket gekostet, was man nicht immer alles macht und im trendy New York dabei zu sein.                       

Nun, 2007 ist bald wieder vorüber und ich muss sagen, es war ein ereignisreiches und gutes Jahr, welches natürlich mit Auf und Abs begleitet wurde. Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2008 und lassen wir uns überraschen, was es im nächsten Jahr so alles gibt.


Dienstag, 4. Dezember 2007: Back in New York

Meine Ferien sind seit letzten Sonntag beendet. Am 9. November bin ich nach Managua (Nicaragua) geflogen um mal mich dort umzuschauen und die Kultur da anzusehen. Gleich bei Ankunft am Flughafen bin ich in ein Taxi gestiegen und direkt nach Granada zu gelangen. Gleich konnte ich mit dem Märkten in Zentralamerika Bekanntschaft machen, welche wohl die grössten Einkommen dort generieren. Nach zwei Tagen und genügend Schlaf bin ich in die Hauptstadt Managua zurück um dort in einem Viertel zu nächtigen, welches wohl eher zu den ungemütlichen Gegenden gehörte. Es hat nur geheissen, dass es auf der rechten Seite der Strasse 'muy perigrosso' (sehr gefährlich) sei. Nun, ich habs überlebt und da ich um 4 Uhr morgens unter Geleitschutz zum Busstand musste, habe ich auch die Strasse nach rechts nicht mitbekommen.      

                                 


Der Bus ging dann eigentlich für mich nach Tegucicalpa, die Haupstadt Honduras, jedoch musste ich feststellen, dass es mir dort nicht gefallen würde und habe sofort meinen Bustrip verlängert und bin nach San Pedro Sula gefahren. Mit dabei waren ein Pärchen aus Australien, welches dann in San Pedro Sula auch seine Pläne geändert hat und mit mir nach Copan Ruinas gefahren ist und die Ruinen da angeschaut hat. Nach einer Nacht dort sind wir mit einem Kleinbüschen nach Antigua in Guatemala gepilgert und dort drei Nächte lang geblieben. Ich glaube behaupten zu können, dass ich noch nie auf einem Vulkan gewesen bin, der aktiv war und gleich einen Meter daneben Lava floss. Als ich den Guide fragte, wann dann diese Lava hochgekommen ist, antwortete er mir nur, dass es vor 10 Tagen passiert ist. Bei der zweiten Frage, was wir dann tun sollen, wenn es wieder explodiert, konnte er nur ein schwaches 'run' rauskriegen. Es war sicher ein Erlebnis!        

                                             


Nach Antigua und einem kleinen Zwischenhalt in Guatemala City bin ich nach El Salvador geflohen (...keine Revolutionsanzettelung wollte klappen...). In San Salvador, die Hauptstadt, schiessen alle ein bisschen um sich, bzw. in die Luft. Da kann man auf der Strasse so gschwind schnell ein paar Waffen kaufen. Auch an Sonntagen macht man keinen Halt in dieser Stadt, überall Markstände, man könnte meinen die ganze Stadt sei ein Markt. Nicht mal vor der Kirche macht man halt! Auch da hatte ich kein Glück mit revoluzen und musste eine erste Gesichtsveränderung machen. Nun, die Australier nannten den Schnauz 'Dirty Sanchez'!          

                            

Nach zwei Nächten dort flog ich überraschenderweise in der Business Class nach Belize. Dort überraschte mich der Regen, doch dieser hielt mich nicht ab mich auf eine Insel rauszuschiffen und dort abzuwarten bis der Regen aufhört. Nun, er wollte nicht aufhören und somit musste ich das Barleben halt ein bisschen austesten, welches ich dann auch tat zusammen mit einem Engländer, der ab und zu Förster in Poschiavo ist und sich beschwert hat, dass die Bündner dort oben stiere Typen seien. Naja, dann haben wir halt ein bisschen getrunken.     

                                      


Nach einem Kurzbesuch in Belize City gings nach Chetumal, welches auf der Mexikanischen Seite nach der Grenze liegt. Dort bin ich dann nach Acapulco geflogen um meine Gspänli Sascha Gruber und Marc Aebli abzuholen. Mit einem leicht anderen Auto als gebucht, gings dann los nach Marquelia, einem kleinen Dörfchen an der Costa Chica bevor wir dann ins Surferparadies Puerto Escondido fuhren. Da konnten wir nicht anders als nochmals eine Nacht verlängern, da 25 hübsche Schwedinnen in unserem Hotel wohnten... naja wir sind ja auch nur Männer! Von dort gings in verschlafen Fischerdörfchen Puerto Angel, bei welchen wir vergebens um 6 Uhr morgens am Strand standen um mit einem Fischer fischen zu gehen - er war angeblich krank! In Oaxaca haben wir uns dann ein paar Scooter gemietet und sind zum Monte Alban um ein paar Ruinen der Azteken anzuschauen - wir haben 10 Minuten gebraucht und dann haben wir es gesehen! Nach Oaxaca kam Puebla dran. In der 2 Millionen Stadt haben wir dann auch unseren vierten in der Runde begrüssen dürfen. Beat Loosli hat es um morgens halb drei auch noch geschafft zu uns zu gelangen. Leider konnten wir nicht nach Mexico City gelangen, weil unser Autokennzeichen für die Tage leider nicht zulässig war. In Mexico City darf man nur an bestimmten Tagen mit der Nummer 5 am Schluss reinfahren. Da gingen wir halt nach Taxco, einem kleinen herzigen Städtchen, bei welchem Silberschmuck hergestellt wird und nur VW Käfer rumfahren.  

                          

Nun, nachdem wir ein Mammutprogramm hinter uns hatten, freuten wir auf unseren letzten Ort Acapulco. Nach einem Umtrunk mit den noch nicht verheirateten Jack Hirzel haben wir am Tag danach den Pazifik genossen und uns dann schön gemacht für die Hochzeit. Dies hiess für mich, dass ich mich mal wieder vernünftig rasieren durfte... Nun, das Hochzeit war also wirklich noch cool, am Strand haben sie geheiratet und wir haben uns mit Tequilla zugeschüttet!     

       

Nun, nach all diesen stressigen Ferienerlebnissen freue ich mich auf meine nächsten Ferien, die bereits wieder in zwei Wochen soweit sind. Hasta luego en Suiza!


Freitag, 9. November 2007: Don Fabian de Nicaragua en America Central

Hola chicas y chicos sin pielo de pecho. Yo voy a viajar a Nicaragua, Honduras, Guatemala, El Salvador, Belize y Mexico por las proxima 3 semanas y 3 diaz. Fin de 3 semanas yo voy a ir a una boda de Jack y bebir muchos cervezas y mas....



Meine Ferien haben heute angefangen. Es geht heute nach Nicaragua, genauer gesagt, reise ich nach Managua und dann gleich weiter nach Granada, welches eine Stunde von Managua entfernt ist. Nach Nicaragua kommt Honduras dran, danach Guatemala und El Salvador bevor ich via Flieger nach Belize weiterreise und die von Madonna besungene 'Isla Bonita' suche. Nach wahrscheinlich all den vergebenen Putsch-Versuchen setze ich mich dann nach Mexiko ab und fliege von Chetumal (gleich nach dem Grenzübergang bei Belize) nach Acapulco, wo mich meine Bündner Kollegen Chico Gruber und Pink-Boy Abeli treffen werde um mit Sack, Pack und turbobeschleunigtem, mit Seitenständer und Chromverschallungen bestückten Rennmobil Puerta Angel, Oataxca, Veracruz und Mexico City unsicher zu machen. In Mexico City nehmen wir dann El Chico Mexico Loosli mit um via Taxco wieder nach Acapulco zu gelangen. Dort werden wir dann der Trauung unseres Kollegen Jack beiwohnen und uns mit Cervezitas zuschütten.                        

Adios.... wollte eigentlich nur noch rasch los werden, dass mich 30 Grad Celsius in Nicaragua erwarten. MUAAAAHAARRRR !!! 


Sonntag, 28. Oktober 2007: Jürg, Nina und Fee in New York

Am Donnerstag, 18. Oktober 2007 sind die zwei Amerika-Reisenden Nina und Jürg aus Schaffhausen nach New York gepilgert. Nach dem Start in Washington D.C. und nach Umwegen in Richtung Pennsylvania, New York Upstate und New England sind sie eben an diesem besagten Tag bei mir angekommen.                         

Nach einem standesgemässen Nachtessen in Yorkville sind wir auch noch standesgemäss in ein Lokal hoch über den Dächern die Ankunft begiessen gegangen. Mit sehr warmen Wetter konnten die beiden Besucher eigentlich nicht rechnen, aber es reichte immer zu sommerwarmen 25 Grad Celsius hier... ein schöner Herbst, der jedoch jetzt auch in der 10 Grad Celsius Grenze angekommen ist.                         

Am Samstag kam dann auch noch aus dem Staat Pensylvania Fee dazu. Fee studiert irgendwo zwischen New York und Pittsburgh und somit war es für sie auch nur eine kleine Busreise bis sie hier angekommen ist. Nun, am Samstag wurde New York zuvielt unsicher gemacht, auch wenn man sich bei sovielen Besuchen und den einheimischen Schweizern hier fast nicht mehr gesehen hat lauter Leuten. Am Sonntag war dann getrennter Männer- und Frauentag. Was die Frauen gemacht haben in New York liegt auf der Hand - Shopping. Die Männer, bzw. Jürg und meine kleine Wenigkeit sind ein paar Abschläge im Chelsea Pier machen gegangen. Nun, mein Ziel war diesmal nicht Scheiben des nahegelegenen Schiffes einzuschlagen, nein, diesmal versuchte ich das Golfballeintreibauto zu treffen - im Gegensatz zu Jürg wurde mein Unterfangen wunderbar erreicht!                                

Es war schön diese drei Besucher bei mir zu haben und es scheint nun mal eine Zeit der Ruhe einzukehren. Habe keinen Besuch mehr zu erwarten... bin auch fast nicht mehr in New York in diesem Jahr. Am 9. November geht endlich meine Reise los in Richtung Mittelamerika, irgendwann anfangs Dezember werde ich dann heimkehren und zwei Wochen arbeiten um dann kurz um die Weihnachtszeit in die Schweiz zu pilgern.


Dienstag, 9. Oktober 2007: Weekend in good ol' Pennsylvania

Endlich mal ein verlängertes Wochenende genutzt. Zu viert, zusammen mit Aebli, Gruber und Rauschi sind wir in die Poconos Mountains in den Staat Pennsylvania gefahren. Zielsetzung ist Fischen und Bärenwürgen gewesen... nun, gewesen ist das richtige Wort.                                         

Immerhin hatte Rauschi die Fischerroute dabei und ich die Absicht einen Schwarzbären zu würgen. Die feigen Bären haben sich aber nicht gezeigt und die Fische haben wir einfach nicht gefunden. Somit mussten wir mit unserem Proviant für die 2 Nächte leben: 6 Kilogramm Fleisch, 15 Liter Bier und eine Flasche Gin.                                  

Nachdem Gruber sein Juwel auf seinem IPod zur Verfügung gestellt hat (Peter Maffay - So bist Du), fing dann der Alkohol an zu wirken. Es ging etwa eine halbe Stunde bis die Eigentümerin namens Patricia uns verwarnt hatte um ein bisschen leiser (vielleicht auch schöner!!!) den Maffay nachzusingen. Es hatte eben noch Nachbar-Hütten in der Nähe und diese Nachbarn waren nicht in unserem Alter ;-)                                   

Nun, nach unserer Singeinlage trottelte ein Teil von uns zur nächst gelegenen Bar, der andere Teil fuhr zur Bar. Als Trottelnder dort angekommen (es waren etwa 200 Meter zu bewältigen) mussten wir uns schon vor ein paar Einheimschen entschuldigen. Rauschi und Gruber haben in einer Bar, wo einer Live sang (!!!), ein paar Münzen in die Jukebox geworfen.... Nun ja, da musste Aebli und meine kleine Wenigkeit schlichten... Wir kamen dann zu einem Bierchen und ich durfte mit einem Einheimischen über Amerika diskutieren...                                        

Naja, diskutieren ist ein bisschen übertrieben. Die Bar war sozusagen voll von Ex Army Officers... da gabs nichts über Amerika zu diskutieren. Muahaarrr, geile Knaben!


Dienstag, 2. Oktober 2007: Appenzeller in New York

Letzte Woche war ein hoher Besuch aus dem kleinen Kanton Appenzell in New York. Zusammen mit seiner Freundin Caroline ist Walter Inauen in Big Apple eingetroffen und durfte vom Appenzöll mal in die grosse weite Welt.                                  

Als erstes musste ich mich mal zuerst mit Medikamenten zudröhnen, damit ich überhaupt mit Waltee reden konnte, bzw. den Dialekt verstehen konnte.... nein nein, so wars natürlich nicht, aber ich bin mit einer Stirnhöhlenentzündung ein bisschen angeschlagen gewesen, als die beiden in einer Kneipe nahe meiner Wohnung auf mich warteten. Nach meinen teuren Antibiotika-Pillen (so teure, das geht ja auf keine Kuhhaut) haben wir und dann geschwind mal auf den Weg gemacht um ein paar Happen zu essen. Alle drei waren dann auch nach dem Essen so geschafft, dass es bald in die Heia ging. Ab Dienstag haben sie dann die New Yorker Welt wie Touristen erlebt und als gut organisierte Schweizer haben sie bereits ihren ersten Termin am Dienstag abend in Masidon Square Garden gehabt um die legendären Genesis zu schauen. Ich konnte mich bei dieser Gelegenheit ein bisschen schonen.                                                          

Auch am Donnerstag hatten sie bereits Tickets für eine Brodway Show in der Nähe vom Times Square. Wie dem auch sei, ab Freitag gings dann rund und zusammen mit zwei Besucherinnen aus Graubünden gings dann mal in Richtung East Village um ein bisschen was zu essen und danach in einen wieder all zu teuren Club zu steuern. Auch dies muss man mal gesehen haben.                    Beide haben sich dann am Sonntag verabschiedet uns sind weiter nach Las Vegas, wo Waltee wohl bereits heute alles Geld verputzt hat und sein Erspartes aufheben muss um auch noch die nächste Woche in Mexiko zu finanzieren.                                      

Meine kleine Wenigkeit hat sich mittlerweile bestens erholt und freut sich auf das nächste Wochenende, wo wir in die Poconos Mountains fahren um zu fischen und ein paar Bären zu würgen.


Montag, 17. September 2007: Las Vegas

Es stand wieder mal ein Weekend an, an dem wir von New York flüchteten. Nach Las Vegas sollte es gehen und zusammen mit fünf Kollegen nahmen wir dann auch den Flug am Freitag abend um auch noch kurz vor Mitternacht in Las Vegas anzukommen.                                          

Zocken, Trinken, Zocken und nochmals ein bisschen Trinken war angesagt. Nun, bevor wir aber ins Hotel eingecheckt sind, haben wir uns natürlich via 6-Plätzer-Limousine zum Hotel Luxor chauffieren lassen. Dies musste dann schon sein für die Banker aus New York... ein bisschen prahlhansen ist doch erlaubt ;-) Wie dem auch sei, wir haben uns dann in die Reihe gestellt um etwa Mitternacht um einzuchecken. Dies ging aber relativ schnell und die Zimmer wurden schnell bezogen um auch direkt mal an die Bar zu gehen und dann später noch ein bisschen in eine Club zu gehen und natürlich morgen spät noch ein bisschen zu zocken. Da mir vorher schriftlich bestätigt wurde, dass die Nummer 27 meine Glückszahl sein soll, habe ich dies natürlich wieder mal zu ernst genommen... naja am Tag 1 stand es Minus USD 200.--.                                    

Irgendwann am Tag 2 ist dann doch mal die Zahl 27 gekommen, und nach zwischenzeitlichem Minus USD 300.--, konnte ich dann beruhigt mit einem Minus von USD 150.-- vom Tisch gehen und ein bisschen powernappen. Ich habs dann gelassen!                                               

Samstag abend sind wir dann alle ein bisschen angeschlagen gewesen, haben es uns aber nicht nehmen lassen in ein Steakhouse im Hardrock Hotel in ein paar Happen Fleisch reinzubeissen und sind nach ein paar Drinks nicht geschlossen ins Bett getrudelt. Nun, Las Vegas ist wirklich ein Spielplatz für Erwachsene.... naja, ich müsste da nicht ewig leben!


Sonntag, 9. September 2007: US Open

Am letzten Montag war ich zusammen mit meinem Vater und seiner Freundin am US Open und durfte leider den Herrn Federer nicht bewundern.                                          

Aufgrund grösserer Fernsehzuschauern am Abend haben sie das Spiel Lopez - Federer auf den Abend verlegt und wir durften dafür ein Spiel der Frauen, das superkurze Spiel Roddick - Berdych, bei dem letzterer leider wegen Atemproblemen beim Start des zweiten Satzes aufgeben musste sowie das wirklich gute Spiel zwischen Haas und Blake verfolgen. Speziell das letzte Spiel, speziell der letzte Satz hatte es auf sich. Im Tie-Break durfte dann Haas als Sieger vom Platz.                                                                            

Nebst den wirklich interessanten Spielen hat es sich wirklich gelohnt in das Gebiet von Flushing Meadow zu pilgern. Auf den Nebenplätzen konnte man einfach ungeniert die Juniorenspiele anschauen, überall hatte es Leinwände, bei denen man die Spiele der Frauen und Herren sehen konnte, die nicht im Arthur Ashe spielten und zum Teil konnte man die Stars beim Ein- und Ausspielen zusehen. Das Ambiente war stark, das Gelände wirklich gross und nebst dem laufen halt sonst noch so Leute rum, die man sonst nicht wirklich einfach so sieht. Meinem Vater ist der Boris Becker einfach so rasch gegenüber gestanden und auch sonst hat es viele Promis unterwegs gehabt. Wawrinka habe ich beim Einspielen gesehen und ja und es war wirklich ein interessanter Tag, den wir dann am Abend zuhause am Fernseher, bzw. das Spiel Lopez - Federer ausklingen lassen.


Sonntag, 2. September 2007: Dad in Town

Mein Vater und seine Freundin sind seit Freitag in New York eingetroffen. Gut, hatte ich bereits um halb drei Uhr nachmittags frei, da bei uns verlängertes Wochenende ansteht. Morgen Montag haben wir frei, da der Labour Day ansteht.                              

Gut, da wir den freien Tag für einen Ausflug in Richtung Flushing Meadow nutzen und dort hoffentlich Roger Federer auf den Main Court, oder auch Arthur Ashe Stadium genannt, sehen wollen. Ich habe vor ein paar Wochen ein paar Tickets ersteigert und somit kann ich einen weiteren Meilenstein von Sportaktivitäten verzeichnen. Da ich bereits alle Schönheiten der Stadt bereits angeschaut habe, sind die beiden nun am Erkunden der Stadt. Natürlich bin ich aber am Abend dabei und zeigen den beiden die Restaurants, in denen man hier gewese sein muss. So werden wir heute abend auch noch nach Brooklyn gehen und ein weiteres Abendmahl einnehmen und mal schauen, wie die Gegend rund um Williamsburg aussieht - Asian Fusion ist angesagt.                                    

Vor einer Woche hatte ich das Vergnügen gleich bei mir in der Upper East Side an eine Einweihungsparty eines Schweizer Pärchens zu gehen. Es ist eigentlich erstaunlich genug, dass viele Schweizer in der Upper East Side, bzw. in Yorkville leben. Dies ist natürlich auch noch äusserst günstig, da man nicht unbedingt ein Taxi nach Hause zahlen muss. Nun, das Festchen war gelungen, die Wohnung hatte wirklich eine schöne Einrichtung (man merkt, dass auch eine Frau drin wohnt...) und man durfte wieder mal neue Leute kennenlernen. Da ich mit merklich bösem Halsweh an die Party ging und dem entsprechend auch irgenso komische selbstgekaufte Medikament einnahm, war das Trinken, nebst dem schönen Kühlen meines Halses, auch sonst noch recht vergnügsam. Sagen wir es mal so: Ich hätte wohl noch bis Sonntag abend reinbechern können! Es war also recht ein cooler Abend!


Montag, 20. August 2007: Pazzo der Verrückte und ein Metrosexueller

Eine Woche ist es bereits her als Patrick 'Pazzo der Verrückte' Altenburger und seine Begleiterin Jule wieder aufbrachen um den Rest der Ostküste zu bestaunen. Sie waren die letzten Besucher, bei der überbuchten Homestay Boner in den ersten Tagen des Augusts.                                   

Die beiden haben bei mir ein logistisches Problem ausgelöst, wie ich 3 Personen auf zwei Matratzen (90x180) verteilen soll. Nun, da man hier ja Kollegen hat und diese eine durch ein kleines Maschinchen via Strom selbstaufblasendes Luftkissenbett besitzen und dieses auch nicht gerade brauchten, wurde auch dieses kleine Problem ohne weiteren Aufwände gelöst. Pazzo und Jule konnten somit ohne jeglichen Probleme und ohne grossen Pustereien das Bett innert Minuten aufblasen lassen. Anscheinend konnte man gut darauf schlafen, es sind zumindest keine Rückenschäden aufgetreten und auch ich wurde nicht auf Schadenersatz verklagt.                                                   

Am Samstag haben wir (ca. 2 Amerikaner, 3 Deutsche und 10 Schweizer) das Spiel New York Red Bulls - LA Galaxy im Giants-Stadion angeschaut. Ja, ich weiss, schon wieder! Nun, wir durften also Zeuge sein, dass der Super-Metrosexuelle Beckham ganze 90 Minuten durchspielen kann!!! Das Spiel war unerwarteterweise äusserst interessant oder zumindest lief immer was. Nach 8 Minuten stand es bereits 2:1 für LA Galaxy und bis zum Endstand von 5:4 für New York lief also doch noch ab und zu was. Neben den fünfzehn Fussballkennern sind dann noch andere 67222 Zuschauer im Stadion gewesen, die wohl oder übel keine Ahnung hatten über Fussball, die kamen nur wegen Beckham. Unsere wirklich guten Plätze in der vierten Reihe direkt am Cornereck haben zumindest mir Heiserkeit zugefügt. Als Beckham den Corner jeweils ausführte (voraussgesetzt es waren keine fünfzig Frauen und Mädchen vor der Nase, die Fotos machten), war ich dann ganz laut beim 'ausbuhen'. Dieser Bein-, Brust- und Arschhaar rasierende Affe war nach dem Spiel wirklich enttäuscht, dass sie ihn die ganze Zeit ausbuhten... Hat der wirklich das Gefühl es liegen ihm alle zu Füssen!                                                                    

Naja, New York hat gewonnen, wir hatten Superplätze, Tore fielen viele und die Stimmung (ausser das weibliche Gekreische....) war wirklich gut!


Samstag, 11. August 2007: Halbzeit - Bereits ein volles Jahr in New York

Am 7. August war es ein Jahr her, als ich meine Koffer hier in New York ausbreitete. Hier seht ihr wie ich auf Midlife Krisen reagiere, wieviel Hot Dogs man essen kann oder soll und wo man ueberall mit einer Cessna landen kann:

Anfang - Aller Anfang soll schwer sein. Dies war bei mir eigentlich nicht wirklich der Fall. Mit Senor Phil Steinmann hatte ich bereits einen Kontakt, der mir vieles hier erleichterte und die Integration hier vereinfachte. Zudem wurde ich in der Bank auch schnell angenommen, obwohl niemand (speziell die Deutschen) nicht wussten, welche Sprache ich da spreche!

Besuche - Besuche habe ich immer wieder und somit fehlt es mir an nichts, was heimatliche Gefühle anbelangt. Ob Käse-Fondue, Kreuzworträtsel, Falkenbier oder einfach nur gute Gespräche, alles findet sich hier in meiner Wohnung.

Ciaomoinzenns - Mit den Bündnern Aebli und Gruber habe ich hier auch zu tun. Immer gibt es guten Gesprächsstoff, ob es nun mit dem FC Khur oder mit Unihockeylegenden in der Bündner Unihockeyszene zu tun gab. Nichtsdestotrotz fluchen sie immer prahlhänsisch über die Unterländer Skifahrer, wobei hier immer wieder das Veto von unserem Vorzeigezürcher 'Tschässe' Steinmann erhoben wird, oder vom Luzerner Odermatt, der selber nicht weiss, ob er sich als Alpöhi oder als urbaner Mensch sieht. Nun, ich stehe dann nebendran und trinke dann halt mein Bier!

Damen - Nun, meine Freunde, nach vielerlei Tadel auf meinem Gästebuch lobpreise ich mich selbst und gehe nach dem Motto 'ein Gentleman schweigt und geniesst'.

Etikett - Naja, eigentlich ist es ja nicht meine Sache über mich zu urteilen. Jedoch ist mein Etikett relativ schnell angebracht worden. Mit 'Chasch par a d'Schnorre ha' und einer zugleich flachen Rechtshandbewegung hinter das linke Ohr ist es wohl unverkennlich, dass ich das sein muss. Eine Frechheit finde ich aber immer noch den Vergleich mit dem Schauspieler Gnädinger und meiner kleinen Wenigkeit.

Freundschaften - Ich glaube, wenn man meine Artikel gelesen hat, sieht man, dass ich nicht alleine in New York bin. Auch wenn es ein bisschen Schweizerlastig ist, wir haben es durchaus lustig hier in dieser Stadt und wenn Geburtstage anstehen, werden diese gebührend gefeiert und die Beglückwünschten mit humorträchtigen Artikeln beschenkt. Auch einen Wegzug lassen wir uns nicht entgehen.

Geschäftliches - Wegen der Arbeit bin ich ja nach New York gekommen. Ich arbeite in einem Team mit einer Australierin, einer Ungarin und drei Amerikanern. Zwischenzeitlich waren wir ein bisschen dezimiert, aber irgendwie haben wir dies auch gemeistert. Der Job gefällt mir eigenlich im Grossen und Ganzen, auch wenn es ab und zu anderes läuft als in der Schweiz.

Hot Dog Wettessen - Jedes Jahr am 4. Juli erlebt New York nebst dem Feuerwerk zu Ehren des Nationalfeiertages auch ein Wettbewerb amerikanischer Art. In zwölf Minuten müssen ein paar Qualifizierte soviel Hot Dogs runterkriegen, wie es nur geht. Der Rekord war von einem kleinen, mageren Japaner aufgestellt worden im letzten Jahr und war bei 52 Hot Dogs. Nun, dieses Jahr, nach Zahnbeschwerden des Japaners und einem neuen Herausforderer, der es wissen wollte, kam es zu einem neuen Rekord. Der Amerikaner verschling 69 Hot Dogs.

IFC - Kanal 81 auf meinem Fernseher, bzw. auf dem TimeWarner Kanal ist wohl oder übel zu meinem Standardsender geworden. Hiert sieht man ab und zu auch Filme, die nicht immer mit einer Ueberzahl von Amerikanischen Flaggen übersät sind. Zudem darf sich hier auch mein alter Kollege Henry Rollins zu Wort melden. Sogar Sunny Chiba darf man hier sehen - einfach Weltklasse, wohl der weltbeste KungFu Held, der sogar Bären zu Tode prügelt.

Jello - Mit diesem Wort wird hier ganz übles Pudding beschrieben. Normalerweise wird dies an Privatparties serviert mir mehrheitlich alkoholischem Touch, was es noch viel ungeniessbarer macht.Kulinarisches - Es gibt wohl keine andere Stadt, die so viel Kulinarisches zu bieten hat, wie New York. Ob man rasch zu einem Thailänder, Chinesen, Kubaner, Italiener oder wo auch immer hin geht. In jeglicher Preisklasse findet man jeglichen Food und somit kann man auch die Finger vom Amerikanischen Burger- und HotDog-Food lassen.

Long Beach - Auch Strände gibt es hier in New York. In Long Beach kann man kurz ins Meer jumpen, aber wie prüde die Amerikaner hier sind, gibt es einfach kein Bierchen, das man am Strand einnehmen koennte. Und was ich fast noch viel schlimmer finde, man soll hier auch noch Eintritt bezahlen.

Marathon - Der New York Marathon zählt zu den eindrücklichsten der Welt. Nun, wer denkt, dass ich bereits in meiner ersten Midlife Crisis bin und somit den nächsten Marathon mitrenne, hat sich da aber übel getäuscht. Es sind mir bis anhin immer noch 40 Km zu viel!

Nightlife - Vom USD 2.-- Bier bis zu einem Tisch für USD 1000.-- kann man hier alles haben. Meist entscheiden wir uns für die billigere Variante, haben aber doch auch schon mal die Teuere ausprobiert (gut, schon nicht ganz USD 1000.--, aber schon in der höheren Liga).

Ostern - Ostern, Pfingsten und alle anderen christlichen Feiertage werden hier auch gefeiert, jedoch ist leider kein Freitag für diese Tage vorgesehen. Ich komme natürlich nicht zu kurz, da hier fast in jedem Monat irgendein Montag frei gegeben wird, einfach aus anderen Gründen als christlichen.

Politik - In New York merkt man langsam, dass auch die Umwelt ein Thema wird. Mayor Bloomberg will sogar eine Taxe nach Londoner Muster einführen, dass man mit den Autos nicht mehr so oft in Manhattan rumkurvt.

Queens - Queens ist einer der Boroughs hier in New York. Ich kann nicht sagen, dass ich schon in allen Boroughs war, zumal die Bronx nicht wirklich zu den besten Gegenden in New York zählt. Auch in Queens selber hat es an ein paar Orten recht ueble Gegenden, aber da der Domestic Airport, Flushing Meadow Tennis Court und das Mets Baseball-Stadion da liegen, muss man ab und zu dort hin. Im grossen und ganzen bewege ich mich eigentlich fast nur in Mannhattan herum.

Reisen - Philadelphia, Boston, Washington D.C. und Miami wurden bereits besucht. Nichtsdestotrotz fehlen sicherlich noch Chicago und Austin in meinem Repertoire, vorher gehe ich einfach nicht nach Hause. Zudem ist im November ein dreieinhalb wöchiger Trip nach Mittelamerika geplant. Nicaragua, Honduras, Guatemala, El Salvador, Belize und Mexiko werden dann abgegrast. 

Sport - Baseball, Football, Basketball und was auch sonst noch so zu den 'American Sports' gehört, gehen mir am Allerwertesten vorbei. Habe hier bereits Fussball gespielt, gejoggt, Hanteln gehoben und irgendwann werden wir im Winter noch eine Schweizer Fussballmannschaft kreieren, die um Siege in einer Hallenmeisterschaft kämpft.

Trinken - Ja, die Amerikaner haben eigentlich keine Ahnung von gutem Bier. Uebelste Pfütze ist und bleibt Budweiser... echt wie kann man hier so einen Käse trinken. Ich erinnere mich gut und gerne daran, als ich noch vor Monaten eine Falkenbier in der Hand hielt!!!!!

U-Bahn - Im Sommer ist es 'a pain in the ass' in der U-Bahn zu fahren. Mit über 30 Grad Celsius draussen, verdoppelt sich die Temperatur in den Haltestellen. Ist wahnsinnig schön mit einem Anzug zur Arbeit zu fahren.

Verkehr - In New York herumzufahren, erscheint mir einfach nicht immer sehr geheuer. Wenn man nachts ein Taxi nimmt, fährt dieser meist bei Grünlicht wie ein Hirnrissiger davon mit Vollgas. Denkt Euch dies mal aus, wenn man mit ein paar Promillen Alkohol zu viel, diese ruckartigen Gänge ertragen muss.

Wohnung - Meine kleine Wohnung hat es auch so in sich. Ich muss mich ab und zu wieder kümmern um die Spülung meiner Toilette wieder zum Spülen zu bringen, oder sonst ein Abfluss ist irgendwo nicht in Ordnung. Mehr oder weniger bin ich aber zufrieden, obwohl USD 2075.-- nicht gerade nach Schweizer Richtlinien ein angemessener Preis für eine Wohnung nach eben meinem Standard ist.

Xing - gilt als Abkürzung für Crossing, Küsschen (nur X) und sonstigen Vereinfachungen sind Standard in den Staaten. Besser gesagt, ich weiss nichts mit X zu berichten.

Yorkville - Meine Gegend, wo ich wohne, ist ein Viertel für Sensationstouristen. Wenn der Strom ausfällt, dann ist es in Yorkville, wenn irgendeine Strasse in die Luft fliegt, dann fährt die U-Bahn in mein Gebiet nicht und manchmal fliegen kleine Cessnas in ein Hochhaus ein paar Strassen entfernt von meiner Wohnung. Es läuft was hier.

Zahlen - In Manhattan leben nachtsüber 3 Millionen Menschen, tagsüber sind 7 Millionen auf der Insel. 9 Km/Std. ist die Durchschnittsgeschwindigkeit in Manhattan für den Autoverkehr. 15'000 Taxis kurven in New York herum. 10360 Homepage-Besuche verzeichnete ich bis zum 7. August 2007. 106 Hotelnächte wurden bis zum 7. August 2007 im Hotel Boner gezählt.


Donnerstag, 2. August 2007: Mässitsch a s'Tanti Chrischtie

Seit Dienstag dem 31. Juli ist meine Schwester Iris wieder auf Besuch, ein kurzer Besuch zwar nur, aber freuen tut es mich bestimmt. Zudem hat sich seit gestern auch mein Cousin Dänu Müller nach seinem fast viermonatigen Trip in Kanada unter die New Yorker gemischt.                                              

Natürlich haben wir am 1. August den Schweizer Nationalfeiertag auch gefeiert und dies erst noch an einer Stelle, wo man herrlich die Skyline von Manhattan betrachten kann und ein kleiner Sandstrand zu Füssen lag. Das ganze hat sich in Queens abgespielt, sozusagen am East River auf der Höhe 34igster Strasse (Manhattan Seite). Wie dem auch sei, ein paar Bierchen auf unsere Urväter wurden vernichtet und geschaffhausert, gesolothurnert, gestgallert und gewallischert wurde auch noch ein wenig. Es war ein gelungener Abend, der leider sehr spät geendet hatte und mich wieder mal wahnsinnig gut am Morgen aussehen liess... eigentlich nichts Neues... aber ich hätte ja nicht gerade unbedingt meinem Chef im Fahrstuhl am frühen Morgen begegnen müssen. Es hat nur geheissen: 'Wo warst denn gestern wieda?' Naja, wenigstens hat er es verstanden, dass ein Nationalfeiertag gefeiert werden muss.... die Ruhrpott-Deutschen haben wenigstens noch eine Ahnung!!!!!                                                           

Es ist der Anfang einer langen Besuchsphase hier in New York, die irgendwann Ende September endet. Für mich heisst das nichts anderes als immer auf Achse sein und am Wochenende lange ausschlafen, damit ich hier irgendwie noch lebend rauskomme ;-) Zum guten Glück habe ich  zwischendurch auch ein paar Tage Ruhepausen und somit sollte dies ohne grössere Unfälle zu bewerkstelligen sein.                                                                 

Ach ja Tanti Chrischtie: 'Muesch auso kei Angscht ha uf di Chline, dä isch bi mir i guete Häng... und Minnesota isch nid i dr Nöchi vo Neu Yorck und drum hets em Dänu au nüt gmacht... chasch auso wider guet go ligge hüt znacht... mir suffe aube chlei vüe... aber dä Dänu got jo gli wieder go schutte'.


Donnerstag, 19. Juli  2007: Fussball vor 80'000 Rängen

Vor etwas mehr als zwei Wochen und nach unzähligen Anrufen von einen New York Red Bull Beckham'sche Ticket-Verkäufer und seinem Drang mir jegliche Tickets für Soccer Games zu verkaufen, die Red Bull zur Verfügung hat, habe ich ein Team zusammengestellt (mit gütiger Mithilfe von unserem Scout Beat Loosli), welches unter dem Namen Swiss Spankers im Giants Stadium ein Plausch-Fussball-Nachtturnier gespielt hat.                                          

Zuerst sind wir natürlich auch zu einem Spiel der New York Red Bulls eingeladen gewesen und es war wie immer auch wieder mal richtig langweilig. Ich bin immer noch überzeugt davon, dass Spiele auf der Breite vom FC Schaffhausen aufregender sind... New York Red Bulls - New England Revolution 0:1!                             

Nun, nach dem Spiel, welches um 9.30 Uhr geendet hatte, sind wir dann zuerst uns anmelden gegangen (ich musste im vornherein bereits USD 900.-- Anmeldegebühr bezahlen). Wie man sieht, kostet ein Grümpi hier lediglich USD 900.--... nun ja, ein Teil geht dafür an die Cancer Foundation (Krebsliga...). Neben 10 Schweizern hatten wir auch zwei Ausländer im Team, sozusagen die Einheimischen, bzw. Amerikaner.                                                     

hinten: Doug, Beat, Jeffrey, Patrick, Roland, Andi                   Unten: Rauschi, Sascha, Fabo, Christian, Stephan, Marc                                                    

Als Ueberraschung haben mir Rauschi und Sascha ein ganz schönes Torhütertrikot gekauft. Naja, die 80-Jahre sind eigentlich vorbei mit dem 'gäggeli-gelben' Zeiten. Naja, als Dank habe ich dieses Trikot dann auch getragen.... Nun, sie haben es mir geschenkt, dass ich dann an meinem Geburtstag mit diesem in den Ausgang kommen soll. Die spinnen doch! Sicherlich nicht! Nun, gespielt haben wir natürlich auch und wie es sich für Schweizer gehört, haben wir auch schön durchschnittlich gespielt: 1-0 Sieg, 0-1 Niederlage und zum guten Schluss noch ein 1-1 Unentschieden. So durften wir um 5 Uhr morgens auch nach Hause.                                              

Zum guten Schluss: Es ist recht schwierig eine Nacht in New York (okay es war New Jersey) ohne Alkohol zu überstehen... aber alle leben noch!


Donnerstag, 12. Juli  2007: Zwei Sauaffe

Am letzten Samstag haben sich zwei alte Schulkollegen aus meiner Bankfachzeit bei mir eingehaust. Peter Hagen und Matthias Steiner konnten es kaum erwarten sich ein kühles Bier aus meinem Kühlschrank zu holen. Nach einem kurzen Abstecher in Richtung "Heidelberg" haben wir uns dann einen kleinen Italiener gesetzt, eine Pfütze Wein bestellt und einen noch übleren Grappa reingezogen... Wie dem auch sei, wir haben uns dann um ca. 11 Uhr nachts vom Pub Tin Lizzie nach ein paar Bierchen und einer Erklärung an ein verheiratetes Mädchen, dass wir also keine Fake-Schweizer (sie dachte wir wollten sie aufreissen) sondern wirkliche Schweizer waren, verabschiedet und sind nach Hause gelaufen.                                 

Zuhause nahmen wir dann alle unsere Schlafgelegenheiten wahr... Peter auf seinem zurechtgemachten Bett, ich in meinem Zimmer und wo war Steiner? Er hat es vorgezogen sein Gegessenes und Getrunkenes sofort wieder zu entsorgen und hat sich auf der grosszügig gebauten Toilette schlafen gelegen... Naja, weitere Kommentare erübrigen sich ja wohl. Summa Summarum kannt gesagt werden, dass diese zwei Jungs einfach zu früh anfangen zu trinken und vorallem noch nicht 30-jährige noch zuwenig Weisheit und Erfahrung mitbringen, um die Nacht nicht die ganze Zeit auf der Toilette zu verbringen!                           

Am Sonntag morgen hat sich die Truppe dann früh aus dem Schlaf gefunden und sofort das Spiel Federer - Nadal angesehen. Nach etwa 3 Sätzen wurde dann meine Zauberformel von einem Zmorge aufgetischt - Chinesische Nudelsuppe. Und plötzlich ging es allen wieder hervorragend um auch mal noch in den Central Park zu pilgern und später am Abend im 'Zum Schneider' ein gutes Stück Schnitzel zu sich zu nehmen.                  

Alles in allem war es lustig mit diesen zwei undankbaren Sauaffen. Sie dürfen auch wieder kommen, auch wenn sie ganz, ganz üble Hotelgäste der Pension "zu Boner" waren!


Montag, 2. Juli  2007: Long Beach

Es ist wieder ein bisschen Ruhe eingekehrt, obwohl ich ausgangstechnisch nicht sagen kann, dass ich immer schön zuhause bleibe unter der Woche. Einen Ueberraschungsbesuch von P.Widdy hat mein ganzes letztes Ruhewochenprogramm unterbrochen und so war ich dann bereits am Dienstag wieder auf allen Gassen von New York vertreten.               

Nichtsdestotrotz hab ich es endlich auch mal geschafft, nach einem kleinen Abstecher in Miami im März, eine Beach aufzusuchen hier in New York. Nach zögerndem Aufstehen (es wurde um 4 Uhr morgens mal geprahlhanst mit 11 Uhr aufstehen und dann sofort los an die Beach), haben es wir dann auch mal auf den 14.48 Uhr Zug geschafft und sind ab von dannen. Die alles bekannte und schwer gepriesene Beach von Long Beach ist nicht mit einer Beach in Gran Canaria oder wo auch immer in Europa zu vergleichen. Eigentlich hätten wir noch Eintritt bezahlen müssen, dies haben wir aber schampar gut umgangen, bzw. wir sind einfach äusserst unwissend auf die Beach gelaufen. Von Barbetrieb war gar nichts zu sehen und so liessen wir (Bünder Marc Aebli... ein Neuer hier und meine kleine Wenigkeit) die Tücher fallen und haben das äusserst sonnige und warme Wetter genossen. Nun, leider war es nur 24 Grad warm und die Wolken haben uns gleich auch noch den ganzen Spass genommen. Nun, die Alternative war relativ einfach. Geh vom Strand weg zur nächsten Bar und trink ein Bier. Gesagt - getan, und so waren wir nach wohl nicht mehr als einer Stunde an der Beach in einer Bar gelangt und haben uns ein Bierchen genehmigt und sind dann bereits wieder nach Downtown Mannhattan um mit dem anderen Bündner (Gruber) zu speisen im weissen Rösserl!                                 

Freuen wir also auf den nächsten Besuch, der bereits am Samstag wieder ansteht. Arrivederci!


Montag, 17. Juni  2007: Luzern in Town

Nach eher zwei sehr ruhigen Wochen hat das Leben hier in New York auch wieder Formen angenommen. Geschäftlich geht es endlich wieder mal sanfter her und zu und seit letzter Woche kommt der Ausgang auch nicht mehr so zu kurz.                                         

Nebst dem Kurzbesuch von Jürgen Solms anfang der Woche haben sich mitte Woche auch drei junge und hübsche Luzernerinnen auf den Weg gemacht New York zu erkundigen. Nach all den Shopping-Strapazen muss ich also zugeben, dass sich die Ladies ganz fest zusammengenommen haben und die Nächte mit uns alten Knechten durchgefeiert haben. Ob in der Lower East Side in einem Irish Pub, in Chelsea im Rockerlokal 'Snitch' oder in der Upper East Side im legendären und bei Herrn Odermatt äusserst beliebten 'Tin Lizzie', stets waren sie mitunter die Letzten, die die Lokale verliessen. Es war ein Freude Andrea, Silvia und Lucia kennenzulernen!                                  

Nebst ausgelassenen Festereien, haben sich fünf Männer auf den Weg gemacht in Richtung New Jersey um 'unseren' Fussballclub hier anzufeuern. Mit anderen 15'000 Leuten haben wir uns das Spiel New York Red Bulls gegen Kansas City Wizards angetan. Als Schaffhauser konnte ich keine merklichen Unterschiede im spielerischen Bereich betrachten, einzig allein die Zweikämpfe sind noch einiges schwächer als auf der 'Breite'. Zu guter Letzt war unser Halbösterreicher Steinmann noch enttäuscht, dass der Oetzi Markus Schopp nicht gespielt hat. Das Resultat schmeichelte und so sahen wir doch 6 Tore in dieser Partie, wobei die Red Bulls noch recht Glück in Anspruch genommen haben und erst in der letzten Minute zum 3:3 ausglichen. Naja, wir sind dann am 18. August wieder dabei um David Beckham spielen zu sehen...


Montag, 21. Mai  2007: Mets vs. Yankees

In New York zu leben, heisst auch einer der beiden Baseball-Mannschaften live zu sehen. Zwei Fliegen auf einen Streich haben wir am letzten Sonntag geschlagen, als wir gleich das Derby New York Mets gegen New York Yankees in Queens anschauen gingen. In einer Feuerwehruebung habe ich am Donnerstag noch 6 Tickets erworben und diese an alle Gäste, die sich am Wochenende in New York befanden, verkauft.                                 

Nebst meinem Besuch von Pippo und seinem Kollegen Stefan hat sich auch Aldo unter die Temporär-New Yorker gewagt. Aldo ist am letzten Donnerstag in New York eingetroffen. Grund genug ein Baseball Spiel zu 'tasten'.                                   

Als treuer Yankees Fan entpuppte sich Phil Steinmann, der Derek Jeter als seinen wahren Baseballhelden anerkannt (...es wurde mir befohlen den Namen Steinmann mit dem Namen Jeter in Verbindung zu bringen...). Ich meinerseits habe mich auf die Seiten der Einheimischen gestellt und somit den New York Mets geholfen. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich keinen blassen Schimmer über Baseball. Somit gebe ich als Grund für das Daumendrücken für die Mets an: schönere Trikotfarben! Ich weiss, dies ist gar kein guter Grund, sozusagen recht weibliche Einstellung von 'Cheering a team'... so àla '...ach die haben die schoeneren Männer, ich bin für die...'. Naja, ich steh wenigstens dazu und nebst allem muss ich sagen, dass Sport hier einfach zuviele Pausen hat... also eigentlich ein hervorragender Sport für mich!                       

Nun, nach dem siebten Inning sind wir gegangen, da wir ja noch etwa eine Stunde nach Hause hatten und nicht unbedingt morgens um halb zwei noch in Queens herumirren wollten. Ich glaube aber, dass der 1-6 Rückstand von den Mets nicht mehr wettgemacht wurde.... Naja, habe ich wohl auf die falschen getippt!                       

Also, bald heisst es ja Grüezi für die einen von Euch und sonst liest man sich ja hier drinnen wieder.... Cheers. Fabo


Montag, 14. Mai  2007: TTC Over 30 vs. TTC Under 30                 1 - 3

Stefan und Pippo haben sich seit letztem Montag bei mir heimisch gemacht und sind sich auch bereits stundenlang New York City anschauen gegangen. Nun, über Sehenswuerdigkeiten muss ich ja nicht berichten, die kennt ihr ja und ich habe auch keine Lust immer dasselbe zu schreiben.                          

Am Freitag im Ausgang haben wir uns als Tischtennis-Spieler versucht in irgendeiner Bar in New York. Nun, die misslichen Umstände ergaben, dass sich zwei über 30-jährige gegen zwei unter 30-jährige mit dem Tischtennisspiel abgaben. Natürlich hatten die zwei über 30-jährigen speziell im Vorfeld die grösseren Fressen und so kam es wie es kommen musste.... Bittere Niederlage von 1 - 3, obwohl ausgereifteres und kluges Spiel an den Tag gelegt wurde.                                             

Natürlich müssen wir (Team Rauschenberger/Boner) uns für unser klägliches Spiel ganz klar entschuldigen, jedoch hatten wir die schlechtere Seite (eine Lampe blendete uns), eine leichte Prellungen and den Lebergegegenden, eine kleinen aber feinen Unterschied beim Raucherhusten und natürlich und dies war zwar fast nicht zu sehen -> das hohe Alter über 30ig!!! Wenn man alle diesen kleinen Nachteile zusammenzählt ist unsere Niederlage natürlich völlig nachzuvollziehen. Speziell unseren zwischenzeitlichen Höhenflug zum 1 - 2 (21:12 Kanterbreak) muss hier erwähnt werden. Naja, und beim letzten Satz haben wir natürlich wacker mitgekämpft, aber das 22-20 war dann nur noch ein kleiner Trost.                            

Wenn wir schon beim Sportlichen sind. Seit ein paar Wochen spiele ich hier Hallenfirmen-Fussball und stehe bei 'DWS Scudder' unter Vertrag. Mit der Nummer 4 laufe ich fast jeden Montag abend auf. Zwei mal 25 Minuten dauert ein Spiel und ist in den Chelsea Piers zu sehen. Nach sechs Spieltagen stehen wir an der Tabellenspitze mit insgesamt 18 Punkten und keinen Niederlagen. Unglaublicherweise erinnert mich die ganze Mannschaft an meine Zeit bei der Schaffhauser Firmenfussballmannschaft Sportclub UBS. Auch hier hat es verschiedene Alterskategorien in der Mannschaft, auch hier ist ein Glatzköpfiger als Libero tätig und diktiert die ganze Mannschaft herum, dass sich die gute Laune manchmal senkt und auch hier ist nach dem Spiel alles vergessen (nun gut... bei 15 - 5 Siegresultaten ist es auch ein bisschen leichter). Naja, es macht zumindest Spass um 23.00 Uhr noch in die Chelsea-Region zu pilgern... mit zusammengekniffenem Hintern, wohlgemerkt.           

Ole, ole! Fabo


Freitag, 4. Mai  2007: Wie ein Kohlearbeiter.... und 'a good boy gone'

Naja, momentan habe ich so richtig Freude auf New York. Kohlearbeiter in England haben wohl die besseren Arbeitsschichten als ich sie momentan an den Tag lege und somit kommen Eintragungen auf meine Homepage auch ein bisschen seltener vor als noch vor Wochen. Wie dem auch sei, mit 7 Uhr morgens in den leeren siebten Stock des Deutschen Bank Gebaeudes reinzugehen und um halb Elf wieder da rauszutreten, trifft die Annahme, dass ich ausser Essen und Schaffen gar nichts tue. Dem ist in Tat und Wahrheit wirklich so.   

Leere und Nichts. Apropos Leere und Nichts, da kommt mir doch gleich unser intelektueller Banker in New York in den Sinn, der vor einer Woche New York verlassen hat und zurueck in sein Stuebchen in Meilen oder aus welchem Loch er auch kommt, sich am Kinn reibt und nachdenkt. Robin, seines Zeichens Prahlhans von New York und auf den Namen P-Freddy hoerend, hat sein Pferd gesattelt und ist zurueck in die Schweiz geritten. Mitgenommen hat er ausser seiner ueberaus dichten Geschichtensammlung auch einen schoenen Wollpullover und einen schonen roten Schal um modisch auch auf der Hoehe seines Intelekts zu stehen.                    

Nun, lassen wir mal Geschichte walten. Aufgefallen war er mir zum ersten Mal mit seinen Stories ueber den Chef der UBS Marcel Ospel, also 'Maese' fuer Robin. In grossen Worten wurde ueber diesen Herrn gesprochen, ja schon fast Zeichnungen wurden praepariert um uns zu erzaehlen, welch guter Herr dieser Maese ist. Nicht zu vergessen ist, dass gewisse Frauen hier in New York ihn als Aktmodel gesehen haben wollen. Natuerlich sind legendaere Sprueche ueber siebenfache Schweizer Meister im Corvette-Tunen an der Tagesordnung durchgerattert und bei der Antwort auf die Frage "Wieviel Laender gibt es auf der Welt?" konnte man ja schon erahnen, wie grossprotzig er geantwortet hat.... Nach Robin Riese gibt es 2000 Laender! Aha!!!                                  

Nun, mit solch weisen Aussagen daher kommender Mensch, verlieren wir natuerlich einen guten Mann in New York, der die Bankenwelt prahlhaenserisch daher kommen erscheint und die jegliche Auto Tuning Institutionen in den Himmel hochjubelt. Ein guter Mann, dieser Robin!                                                              

Am Montag kommt dafuer wieder mal ein Buddy aus der Schweiz hierhergereist. Pippenfratz Hundertwasser wird sich mit einem Arbeitskollegen in New York fuer Sage und Schreibe ZWEI Wochen herumtollen. Naja, dann Proscht....!


Sonntag, 15. April 2007: La famiglia

Wieder mal Zeit für Besuch. Meine Mutter und meine Schweste haben den weiten Weg in Richtung New York gewagt um hier ein bisschen die Shopping-Läden zu leeren und natürlich auch um meine Wenigkeit zu besuchen.                   

Bei Ankunft in meiner Wohnung wollte man gleich in die Stadt (man muss hier mal sagen, dass in Schaffhausen, wenn man in einem Quartier wohnt inoffiziell nicht in der Stadt wohnt). Nun, da New York gross ist und ich eigentlich auch in der Stadt wohne, bin ich dann mit den zwei Ladies Richtung Midtown, bzw. in Richtung Rockefeller Center. Auf dem Weg wurden meine zwei Frauen auch von vielen jungen Amerikanern mit jeglichen Tricks angemacht. Ich musste da also schon grausam aufpassen, damit sie mir auch schön hinterher liefen und nicht plötzlich in eine Seitengasse abbogen :-)                                   

Natürlich haben sie sich auch andere Schönheiten in der Stadt angesehen, wie der Central Park, Flat Iron, Brooklyn Bridge und richtig gut speisen gingen wir auch jeden Abend. Das Wetter hat aber leider nicht so mitgespielt. Nebst kaltem Wetter - wir sprechen hier von 2 -5 Grad Celsius - musste es auch noch ab und zu regnen. Nun, ich hoffe, dass es den beiden auch sonst gefallen hat. Wenn ich dies nach den Shopping-Bags nach beurteilen müsste, dann könnte ich hier ganz klar mit "JA" antworten. Es war aber schön diese zwei bei mir zu haben.                                            

Derweil ist hier wieder das "Sauwetter" im Gang. Gestern Samstag wurde von Major (Bürgermeister) Bloomberg eine Pressekonferenz einberufen um zu erzählen, dass hier heute Sonntag Sauwetter herrscht und man sich mit Taschenlampen etc. eindecken sollte. Nun, kaum regnet oder schneit es hier, haben die einen Sauschiss in der Hose.... also echt! Ich muss aber sagen, dass bis zum jetztigen Zeitpunkt jeglicher Strom noch zu haben ist und mein Lichtschalter funktioniert auch noch.... Aber das Sauwetter gibts immer noch draussen und es scheint einfach, dass es nicht aufhört zu regnen... ich freue mich schon heute, morgen den Pfützen zu entkommen. In diesem Sinne:



Montag, 2. April 2007: Abschiedsfeiern und seine Folgen

Erst einmal besten Dank allen, die auf irgendeine Weise meinen Eintrag am 1. April gelesen haben und auf bewusste oder eben auch auf unbewusste Weise gewusst haben, dass es sich um einen 1. April Scherz handelte. Insbesondere Herr Sommer muss an dieser Stelle ein grosses Dankeschön erteilt werden.                     

Nun, natürlich hat sich im Monat März viel, eigentlich sehr viel getan. Ueber einige Sachen schreibe ich hier. Nebst den Wechseln innerhalb der Bank und dem Weggang von Vincent Russo (mein Arbeitskollege) haben sich hier einige Schweizer verabschiedet. Natürlich geht so ein Weggang nicht ohne eine Abschiedsparty oder wie es hier genannt wird 'farewell bash'.                       

Angefangen hat dies mit dem Bye-Bye Drink von Vinnie an einem Donnerstag Abend. Pünktlich um 17.30 Uhr haben wir in einem Pub um die Ecke den ersten Drink genehmigt und nebst unserem Team kamen da noch fast der halbe Stock mit (7 West). Nach einigen guten Bierchen hat sich dann wieder mal die Spreu vom Weizen getrennt und wir sind noch zu Dritt in diesem Pub gestanden. Nebst Vinnie stand da noch trinkfest Michelle dabei, welche ebenfalls unser Team verlässt und innerhalb der Deutschen Bank eine andere Stelle gefunden hat. Also tranken wir halt noch ein bisschen. Um 12 Uhr musste ich dann Vinnie bitten nach Hause zu gehen, nachdem er etwa 50 mal auf seinen Zug-Fahrplan geschaut hat. Dies war ein normale Sache bei ihm, obwohl er schon seit zwei Jahren pendelt und wenn ich den Fahrplan angeschaut habe, relativ einfach jede volle Stunde ein Zug nach Hause fuhr... naja!       

Weiter gings dann am Freitag, 23. März mit dem Abschied meines Gefährten, was das Biertrinken angeht, Christoph Schärer. Nach seinem Jahr hier in New York musste er zu seinem Farewell Bash ansetzen. Der zweite gute Mann, der innerhalb einer Woche the Big Apple verlässt. Natuerlich musste ich in Richtung Weehawken (New Jersey) pilgern um das erste Bier im Stammlokal von jedem UBS-Jerseyaner, dem Houlihans zu trinken. Also, ich muss sagen, dass die Aussicht von dort auf Manhattan fantastisch ist, aber die Fährenwärter eher unangenehm sind. Leider hat der gemerkt, dass ich einen Deutschen Bank Ausweis trage und nicht einen UBS Ausweis, welcher zur Gratisfahrt nach Manhattan geführt hätte... naja, das Taxi kostete nur USD 60.--. No big deal. Nachher gings weiter und irgendwie bin ich dann in irgendeinem Klub gelandet.                 

Am Mittwoch darauf hat sich dann der Dritte verabschieden lassen. Pascal Ambauen, eigentlich für 3 Jahre hier in New York, brach seine Zelte hier vorzeitig ab und ging nach 2 Jahren New York zurück in die Schweiz. Hier trafen sich eigentlich wieder die gleichen Leute, alles Schweizer, die bei der UBS arbeiten plus meine kleine Wenigkeit (einer muss ja mal woanders arbeiten). Nach seinem Farewell Bash in einem mir noch nicht bekannten und schon wieder den Namen vergessenden Pub haben sich dann noch ein paar Knaben weitergemacht um noch einen Schlummertrunk zu genehmigen. Nun, mein Schlummertrunk dauerte genau zwei Schlücke um auf die Gesinnung zu kommen, dass ich ja eigentlich recht viel Arbeit im Geschäft habe und somit nicht wirklich noch bis tief in den Morgen mitmachen kann. Natuerlich ist dies gar nicht gut angekommen und von meinem restlichen Bier wurde ein Foto gemacht und am Tag danach an alle, die ich hier in New York kenne, verschickt mit folgendem Text:

Es wurde eine Vermisstmeldung aufgegeben. Der Besitzer soll nicht mehr so durstig gewesen sein?!

Völlig inakzeptabel, dass dies von unseren Luzernern in der Truppe kam, welche beim Biertrinken für ein kleines Amstel light etwa eine ganze volle Stunde haben um dies zu leeren. Schärer... I need you!!!

Sonntag, 1. April 2007: Mal wieder was Neues!

Lange wurde hier nichts mehr geschrieben, nun komme ich mit einer Botschaft. Leider kann ich hier mit keinen neuen und heroenhaften Bildern prahlen. Die letzten Wochen waren strub, speziell im geschäftlichen Bereich, da eine Person sich in ein anderes Team versetzen lassen hat und mein Kollege Vincent Russo leider einen anderen Job bei der UBS gesucht hat und vorallem viel schlimmer auch gefunden hat.                                               

Man muss hier bemerken, dass die Kündigungsfrist leicht tiefer ist als in der Schweiz, d.h. leicht ist übertrieben. 2 Wochen ist hier die Kündigungsfrist und somit sind wir im Team anstelle von 5 Leuten noch 3, einer davon Chef und zwei Arbeiter. Die Belastung ist weit höher als noch vor 3 Wochen. Mein Job hat sich hier auch geändert, was mich von der Administrationsseite zum Trader gemacht hat.                                              

Die ganze Situation ist unbefriedigend und somit war ich die letzten Wochen auch auf der Suche nach einem neuen Job und siehe da, ich werde ab dem 1. Juni 2007 in Austin, TEXAS einen Vermögensverwaltungsjob nachgehen. Nebst dem finanziell lukrativen Angebot hat auch der Aufbau einer Vermögensverwaltung in der neuen Firma für mich und für den Wechsel eine Rolle gespielt.                                       

Man hört und liest sich! Gruss noch aus New York.


Montag, 5. März 2007: Miami Beach

Vom 1. - 4. März 2007 habe ich meine ersten inneramerikanischen Ferien gemacht. Robin, Odr und meine kleine Wenigkeit haben sich um 9 Uhr morgens am ersten Märztag in der Upper East Side getroffen um zusammen im Taxi Richtung JFK Flughafen zu fahren um unser "Extended-Weekend" in Miami zu verbringen. Die Vorzeichen waren gut, da uns in Florida warmes Wetter erwartete, was 28 Grad Celsius bedeutete. Nun, unser Flug sollte um 12 Uhr abfliegen... sollte. Um 4.15 Uhr nachmittags durften wir dann auch mal Richtung Miami abfliegen. Das ganze hat uns natuerlich einen ersten Strandbesuch vermiest...                                              

Nun, es ist uns natürlich nicht langweilig geworden auf dem Flughafen in New York. Es wurde munter diskutiert, gelacht und vorallem von unserem Vorzeige-Geografen wurden wir in der Weltgeografie gelehrt... Odr und ich wissen nun, dass es weltweit 2000 Länder gibt. Dass Robin auch noch den 7-fachen Schweizer Meister im Corvette-Tunen kennt, will ich hier auch nicht verschweigen. Ein guter Mann, der Robin!                         

Naja, irgendwann sind wir in Miami angekommen und konnten innerhalb einer halben Stunde nach Gepäckfassen auch schon in unser Hotelzimmer gehen und bereits unser erstes Bierchen schnappen, welches wir gleich an der Hotelbar einnahmen. Das Hotel lag 3 Gehminuten vom Meer entfernt, direkt aber im Süden von Miami Beach, also da, wo wir eigentlich auch um die Nachtzeit herumziehen würden. Wir zogen dann auch gleich weiter zu einem Kubaner und nahmen unsere erste Mahlzeit zu uns bevor wir weiterzogen in Richtung 'Mango', eine Latino-Bar, wo wir uns mal eine Ueberdosis Latino-Sound reinzogen um nachher einen kleinen Spaziergang in SoBe (South Beach) machten.                                        

Nun, die ganzen Tage haben wir natürlich die Sonne genossen, die auch wirklich 28 Grad runterschien und die Schlarpen wurden auch wieder mal auf ihre Nutzbarkeit geprüft. Am Freitag abend nahmen wir mal die Clubs in Angriff um Robin, unseren Club-Freddy auch zu befriedigen. Nachdem der Nikki Beach Club eher eine Niete war (schön eingerichtet, aber leider keine Leute da drin), zogen wir zwei Strassen weiter und gingen in den Opium Garden, bei dem wir dafür nicht lange in der Schlange warten mussten und gleich reinkamen.                                                          Nach gediegenem Ausschlafen konnte der Samstag relativ gelassen angegangen werden, mit einem feinen Argentinischen Essen verabschiedeten wir uns vom Dinieren in Miami und mit ein paar weiteren Bierchen haben wir uns dann noch an der Ausgangsmeile in SoBe verabschiedet.                                        

Am frühen Morgen (gegen 8 Uhr morgens) mussten wir dann am Sonntag morgen Richtung Miami Flughafen pilgern. Da der legendäre 'Spring Break' in den USA an diesem Wochenende begonnen hatte, waren wir auch nicht alleine am Flughafen. Riesenschlangen warteten auf uns und somit konnten wir auch die Amerikaner beobachten beim Einchecken. In der Schweiz gäbe es wohl keine solche langen Warteschlangen, aber hier in den USA scheinen die Amerikaner wirklich manchmal ein bisschen überfordert zu sein. Sie fragen etwa 10 mal nach, wo sie anstehen sollen und nehmen mal Hund und Katze mit an den Flughafen und wundern sich dann, dass sie diese nicht einfach als Handgepäck mitnehmen können... also wirklich, manchmal glaubt man dies nicht, wenn man es nicht gesehen hat!


Mittwoch, 28. Februar 2007: Eine Nacht im Cafe Wha!

Es war wieder mal soweit. ODR, bzw. Christian Odermatt hatte nach seinem Abstecher an die Luzerner Fasnacht wieder mal zu uns nach New York gefunden (was man uebrigens ueber den immer noch in der Schweiz steckengebliebenen und immer noch nicht seinen Schweizer Pass gefundenen Buendner Sascha Gruber sagen kann). Dies musste natuerlich gefeiert werden und da kam uns ja die Idee von ODR's Normal-Wochenende-Vorschlag ins Cafe Wha! zu gehen und mal schauen, ob das wirklich so laessig ist, wie ODR immer davon schwaermt.                   

Zu ODR's Normal-Weekend-Vorschlag muss man wissen, dass immer, wenn mehr als 4 Leute unterwegs sind, ODR den Vorschlag macht ins Cafe Wha! zu gehen. Jedoch ist dieser Vorschlag nie in die Tat umgesetzt worden. Da musste schon Christoph Schaerer, seine Freundin Daniela und meine kleine Wenigkeit ein Machtwort sprechen, damit dies wirklich mal in die Tat umgesetzt werden konnte.Nun, wie dem auch sei, um ca. 11.00 Uhr nachts sind wir dann vor diesem Cafe Wha! gestanden und bei eisiger Kaelte gebettelt, dass wir da rein koennen. Nichts wars! Warten und um 12.00 Uhr nochmals anstehen, hiess es. Schoen fuer uns, da konnten wir uns in einer nahe gelegenen Bar aufwaermen und per Zufall noch zwei Paerchen Schweizer animieren dieses Cafe Wha! auch zu besuchen.                       

Gesagt - getan! Acht kleine Schweizerlein kommen dann gegen 12.00 Uhr nachts wieder bei diesem boesen Mann angetanzt und da schau her, es wurde Einlass gegeben. Nun, soviele Leute in diesem Keller waere in der Schweiz so etwas verboten, unglaublich! Zusammengepfercht nahmen wir unseren Platz ein und gesellten uns zu den anderen 100 Leuten, die auf die Show warteten. Die Show war eigentlich nichts anderes als eine Live-Band, aber die Stimmung rundum war wirklich beeindruckend und mit Sangria in Liter-Kuebeln durfte diese Stimmung ein bisschen mehr genossen werden. Alles in allem war dies noch ein gelungener Abend.                        

Noch zum Schluss moechte ich hier nochmals betonen, dass ich NICHT verwandt bin mit dem Schauspieler Gnaedinger.... ich weiss, ich weiss, er kommt aus der gleichen Region wie ich, aber HALLO, gehts noch!


Sonntag, 18. Februar 2007: Steimä wird alt - oder Brokeback Mountain in New York

Herr Steinmann oder Fil, wie er sich hier auch nennt, hat heute seinen 31. Geburtstag zu feiern. Natürlich ist dies ein Anlass um am Vorabend richtig wieder mal ein paar Gläser Weisswein zu heben und diesen Anlass schön zu feiern. Robin un meine kleine Wenigkeit haben auch im vornherein bereits unseren Chicago-Trip an ein anderes noch unbekanntes Datum verlegt um gebührend zu feiern.            

Nicole, die Freundin von Steimä, die selber in Boston für ein bis zwei Jahre für Novartis arbeitet, hat klammheimlich ein kleine Party für ihren Geliebten geschmissen. Steimä selber wusste von dieser Aktion nichts und vorallem dachte, dass Robin und ich in der Kälte von Chicago frieren würden. Nun, bei einem kleinen Apero im Hause Steinmann wurde dann der Abend eingeläutet bevor wir weiter sind in Richtung Union Square zu einem Bowlingcenter.                                   

Nachdem Steimä immer wieder die Forderung gestellt hat ein Gruppen-Video-Abend unter dem Motto "Brokeback Mountain" zu machen, ist auch sein Geschenk dementsprechend bereits vorprogrammiert gewesen - einen schönen weissen Cowboy-Hut! Als Käufer dieses Hutes, muss man dazu sagen, dass er natürlich aus Fell besteht, immer schön upside-down in die Schachtel gelegt werden muss oder schön an einen Hacken aufgehängt werden soll und nie, aber auch gar nie an der Krone angefasst werden soll. Ich hab da wirklich eine gute Beratung erhalten, welche ich natürlich sofort an Steimä widergegeben habe!              

Wie dem auch sei, Steimä und sein Hut sowie das ganze Anhängsel hat sich dann auf den Weg Richtung Bowlingbahn gemacht und sich 2 1/2 Stunden lang darauf vergnügt. Dort trafen wir dann auch noch weitere Gäste. Christoph Schärer und seine Freundin Daniela begaben uns dann auch mit uns zu feiern und haben mitgesehen, dass unser Jüngster Robin anstelle von Bier ein Glas Milch bekam... der Arme hatte leichte Magenbeschwerden zu beklagen! Über die Resultate des Spieles möchte ich hier gar keine Worte verlieren, bzw. ihr könnt meinen letzten Eintrag vom 28. Januar lesen.... ist etwa das Gleiche!                               

Nach dem Bowlen gingen die ersten Richtung "Joshua Tree" um die ersten Gratulationen an Steimä zu verteilen. Robin und ich sind dann noch geblieben um ein anderes Taxi zu finden... sagen wir es mal so, wir versuchten es zu finden. Es scheint, dass am Union Square keine leeren Taxis rumfahren. Nach 50 Minuten haben wir dann auch eines gefunden und sind dann mit leichter Verspätung ins Joshua Tree gefolgt und durften unsere Gratulationen auch überbringen. Nachdem alle ein oder zwei Bierchen mehr getrunken haben als erlaubt, konnten auch einige nette Fotos von anderen Cowgirls und Cowboys gemacht werden. Gratulation zum Geburtstag nochmals an Steimä und besten Dank für den netten Abend, der wie immer so raus kam, wie er soll...                         

In zwei Wochen wird dann Miami an der Reihe sein... Ich hoffe doch, dass es dort ein bisschen wärmer ist als hier. Wir dürfen hier bei Minusgraden frieren und das will ich sicherlich nicht in Florida... Mal sehen


Sonntag, 28. Januar 2007: Snowboarding Weekend in Vermont

Internationaler konnte die Besatzung des gemieteten Ford 15 Man Van nicht sein um in die Höhen von Vermont zu gelangen. 5 Deutsche, 1 Polin, 1 Oesterreicher, 1 Inder und meine kleine Wenigkeit aus der Schweiz wollten es an diesem Wochenende wissen, ob Skifahren oder Snowboarden in den Vereinigten Staaten Fun bedeutet. Bereits am Freitag nachmittag fuhren wir los um die 6-stündige Fahrt nach Vermont anzutreten. Nach einem Fläschchen Jägermeister und ein paar Bierchen wurde die Fahrt für alle ausser dem Fahrer auch funny enough und man hatte Zeit sich auch kennen zu lernen. Um etwa halb Zehn am Abend waren wir auch schon alle im Besitz von Skis und Snowboards und begaben uns direkt zum Einchecken ins Hotel und auf ein Dinner gleich gegenüber des Hotels. Nachdem Essen verschlug es die meisten ins Bett ausser dem Inder, dem Oesterreicher und mich. Also haben wir in der hoteleigenen Bar noch ein Schlummertrünkchen eingenommen bevor wir ins Bett gingen.           

Natürlich habe ich nicht wirklich zu den Ersten gezählt, die sich am Berg bewiesen. Es war aber für mich trotzdem noch früh genug um 10 Uhr bereit zu stehen und in den Bus einzusteigen um zum Mount Snow zu gelangen. Ich kann wirklich nicht verheimlichen, dass der Berg ein kleines Hügelchen war (der Randen in Schaffhausen sieht also schon mächtiger aus...) auf dem ein Paar Schneisen reingeschnitten waren um Skipisten zu ermöglichen. Es war am Samstag kalt und es huddelte Schnee vom Himmel und da ich ja ein Schönwetterfahrer vom Unterland bin, habe ich dann auch ab und zu Zeit im Restaurant verbracht. Die Skipisten waren auch sehr flach, von dem ich eigentlich bereits gewarnt worden bin, aber ich muss nochmals sagen, dass der Randen doch noch ein bisschen steilere Pisten zur Verfügung hätte, wenn dort wirklich Ski gefahren werden könnte...          

Naja, am Abend bin ich mit Jochen Vogler (Cheforganisator dieses Weekends) und seiner Frau wieder in der besagten Bar im Hotel gewesen und habe erfolglos wie immer Pool gespielt gegen Jochen. Ich habe in Jochen wirklich den Meister gefunden. Nach meiner immensen 6:0 Niederlage gingen wir zu einem Mexikaner essen und ich bestellte mein Essen wieder mal mit Extra-Scharf um erneut umher zu prahlen.... meine Lippen hatten nicht so viel Freude daran!           

Es ging gleich ein Haus weiter in die Deegan Tavern um eine wirklich gute Cover-Band zu sehen und den Durst (nach dem scharfen Essen) zu stillen. Die ganze Bar war eigentlich fast nur von Europäern, die in New York wohnen, gefüllt. So waren nebst uns (Markus der Deutsche, Martin der Oesterreicher und meine kleine Wenigkeit) auch noch Franzosen und Italiener anwesend. Mit dem Italiener Giancarlo (er nennt sich Jo in den Vereinigten Staaten) habe ich dann auch noch ein Bierchen getrunken und über New York, Rugby und weiss ich nicht was diskutiert... Am Ende war dann keiner meiner Reisekollegen mehr an Ort und Stelle und ich durfte dann etwa eine Meile nach Hause trotten in der Weite von Vermont. Ich hab es dann aber auch noch geschafft gesund nach Hause zu kommen...        

Am nächsten Tag fuhren wir wieder auf den Berg.... fast alle, denn der Inder hatte die Nacht mit Kotzen verbracht und es scheint, er erträgt das Mexikanische Futter nicht.... Wie dem auch sei, die Truppe war also wirklich cool und den Oesterreicher Martin konnte man also immer wieder nett aufziehen. Naja, die Oetzis halt!


Dienstag, 23. Januar 2007: Saukaelte in Boston

Das nun vergangene Wochenende stand im Zeichen von Boston/Massachusetts und der grausamen Kaelte und der noch grausameren Winde im Nordosten der USA. Nach einer stattlichen Fahrt mit einer neuen Chinatown-Bus-Kette namens Fung Wa, sind Robin und meine kleine Wenigkeit um ca. 13.00 Uhr in Boston angekommen. Die Reise war eigentlich zu viert geplant worden, jedoch haben sich beim Buendner Sascha die Abwehrkoerper infolge seines Cardinal-Entzugs dermassen verschlechtert, dass er mit Grippe zu Hause bleiben musste. Auch Schaerrer musste bereits mitte der Woche Forfait erklaeren und somit sind die nimmermueden Robin und Fabo Richtung Boston gepilgert.             

Das Wetter hat uns aber wirklich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der heiterhelle Himmel auf dem Bild truegt. Wind und Kaelte haben uns die Reise erschwert. Durch die Strassen von Boston zu schlendern, war angesichts des etwa 50 - 60 Meilen pro Stunden Windes eine echte Herausforderung und jegliche nicht von Kleidern gedeckte Stelle musste jeweils durch ein heisses Getraenk gewaermt werden. Dass es eben in Amerika wirklich noch verrueckte Kerle gibt, ist ja nichts Neues. Doch muss man bei -10 Grad Celsius unbedingt noch mit kurzen Hosen rumlaufen??? So geschehen am Samstag nachmittag, wirklich halbschlaue Leute gibts.....         

Boston scheint noch eine Stadt mit leicht Europaeischem Charakter zu sein, dies speziell an der Union Street, wo es doch das eine oder andere Irish Pub zu sehen gibt. Die Strassen sind, und dies ist in den Vereinigten Staaten selten, mit Kopfsteinpflaster uebersaet. Nun, da die Kaelte unseren Trieb als kulturelle Reisetruppe einen Tritt ans Schienbein gab, haben wir natuerlich dies Kopfsteinpflasterung nicht wirklich auf Trettsicherheit und Einschlagkraft (Wohlgrott bleibt!!!!) getestet.  Nurmehr erlebten wir schoene Stunden in den Irischen Pubs und genossen das heimische Sam Adams! Leider hats fuer Robin keine Irlaenderinnen (..ts, ts, ts, Irlaenderinnen...) gegeben, die er anschauen haette koennen. Er troestete sich mit einem Budweiser light (...verglichen zu Wasser, hat Wasser mehr Alkohol!!!).             

Immerhin haben wir die schoenen Seiten von Boston gesehen, wie dieser feine Fischmarkt, bei welchem alles ausser die Fische herumflogen, die Verkaeufer ueber der Ware Zigaretten rauchten und das ganze etwa aussah wie in den Jahren als die Mafia in Sueditalien mit Fischhandel Geld gewaschen hat. Wie dem auch sei, das ganze haben wir dann mit einem Spaziergang ueber eine Bruecke beendet und sind eben in die obenerwaehnte Strasse eingebogen und die Szenen mit einem Glas Bier nochmals durch den Kopf gehen lassen. Mit Nimmermuedigkeit unsererseits hab ich ein bisschen zu viel geprahlhanst. Dass wir am Abend genau das Restaurant unterhalb unseres Hotels aussuchten und wir genau wieder an die gleiche Strasse wie am Nachmittag auf ein paar Bierchen gingen, scheint wohl nicht auf unsere Reiselustigkeit zu weisen... Naja, manchmal ist man ja auch ein bisschen reisemuede!                            

Fazit: Boston ist also nochmals eine Reise wert, wohl eher im Sommer, wenn man auch noch draussen sitzen kann und mal ein Bierchen in der freien Natur geniessen kann... Soweit so gut, naechstes Wochenende gehts in die Berge von Vermont und Snowboarden ist angesagt... Servus!


Montag, 15. Januar 2007: MLK

Heute ist MLK junior Day, besser gesagt, Martin Luther King Junior Day, ganz Amerika feiert einen Festtag zu Ehren von eben diesem Mann. Schön für mich, da hab ich frei und kann wieder mal meine Wohnung fegen, was wiederum nicht ein Freudentag ist! Nun Abkürzungen gehören hier zum Alltag und bis man hier irgendwie rausgefunden hat, was es bedeutet, ist es bereits geschehen, oder man weiss es bis heute nicht.       

Noho, Soho, MLK, PK, FinASSS und was auch immer. Für alles finden sie hier eine Abkürzung, unglaublich. Noho = North of Houston Street, Soho = South of Houston Street, MLK = Martin Luther King, PK = Penalty Kick, FinASSS = Financial District and South Street Seaport... Naja, irgendwie findet es man dann schon raus....        

Nun, verlängertes Wochenende heisst natürlich auch, dass wir hier ein paar Leute zusammen-getrommelt haben um das eine oder andere Bierchen zu trinken (...vielleicht auch ein Guinness?!?). Wir haben am Samstag mit 13 Leuten einen Thailänder in Brooklyn besucht und wenn man weiss, dass die trendy Restaurants einen immer warten lassen (man siehe den letzten Bericht vom 6. Januar), dann war das auch diesen Samstag so. Nun, ich glaub, ich muss wohl nicht sagen, wer dies organisiert hat.... :-) Wie dem auch sei, Herr Odermatt aus Luzern, hat dies aber gut organisiert diesmal, denn wir mussten nur eine halbe Stunde warten!!!!      

Nach gutem thailändischem Essen und ein paar witzigen Gesprächen, haben wir uns vorgenommen doch noch einen Ausgangspunkt in Manhattan zu suchen. Dies ist uns auch gelungen und all jene, die mit der Freundin unterwegs waren, haben auch mitgemacht. Well done! Den Luzerner Gästen haben wir die Bar "Joshua Tree" gezeigt und ein bisschen die Hüften bewegt. Mit dem Zürcher Steinmann wurde über Lebensqualität und Kollegen in New York, mit dem Berner Hirzel über Telefonieren oder eben Nicht-Telefonieren in Skype um morgens um Fünf, mit dem Luzerner Odermatt über seine SMS in die Schweiz und mit dem Bündner Gruber über sein Vermissen von Calanda Bräu diskutiert. Wie ihr seht, alles wichtige Themen, die einen guten und lustigen Abend ausmachen.       

Nun, die nächsten Wochenenden haben es auch in sich. Am Samstag lassen wir uns mal wieder mit einem Chinesenbus nach Boston fahren und schauen mal, was Boston kulturell zu bieten hat. Eine Woche später ist Vermont angesagt und bis dahin hoffe ich, dass es doch auch noch ein bisschen schneit, da wir doch dort Skifahren und Snowboarden wollen. Mal gucken!


Samstag, 6. Januar 2007: Silvester und die Ticinesi

Erst einmal allen ein gutes neues Jahr 2007!!! Ich hoffe, Ihr habt alle einen guten Rutsch erlebt und habt auch das eine oder andere Bierchen getrunken. Nach meiner Heimreise am 28. Dezember 2006 hatte ich bereits am nächsten Tag wieder Besuch aus der Schweiz. Ex-DB-Zürich-Kollege Alberto Farei-Campagna (...für alle Damen, die bereits geweint haben, nein, er ist nicht verheiratet!!!! Das muss so ein Tessiner-Ehre-Ding sein... so Mama und Papa und so) und sein Cousin Luca Farei haben mich hier in New York über Silvester besucht.         

Die zwei Tessiner haben sich recht schnell hier eingelebt und auch einige Biere mit mir gekostet. Am 31. Dezember 2006 sind wir bei einem meiner Arbeitskollegen eingeladen worden, wo wir uns um ca. 23.00 Uhr eingefunden haben, nachdem wir bei 'Casa Fabian' einen Pasta-Abend gemacht haben zusammen mit Chef-Reiseorganisator Amerika, Robin Aspinall. Die Party fand in einem 10-Zimmer-Apartment an der 15th Street statt und kurz vor Mitternacht wurden natürlich die letzten Sekunden abgezählt. Im Fernseher haben wir gesehen, wie die Touristen sich den A.... abgefroren haben und sicherlich bis zu 10 Stunden am Times Square standen.... unglaublich! Die Party ging dann feucht-fröhlich weiter und mit immer mehr Jello's (irgend so ein Pudding mit Wodka drin) wurde es immer fröhlicher...       

Kollege Alberto musste dies dann auch mal feststellen und als ich dann um 3.30 Uhr morgens nur noch als Aufpasser waltete und Alberto aus der Toilette rief, es soll mal die WC-Türe geöffnet werden (er war der einzige der drin war!!!) und es eine Schlange vor der Toillete gab, war es dann endgültig Zeit für ihn nach Hause zu gehen. Für New York at New Year's Eve hatten wir auch noch mächtig Glück, dass wir gleich ein Taxi bekommen haben und wir wieder Richtung Upper East Side pilgerten, wo wir dann wiederum etwa eine halbe Stunde brauchten bis Alberto auch bis zum ersten Stock gelangte.... Gut für ihn, dass er am nächsten Tag nichts wusste. 'Nipplegate' lässt grüssen!        

Ansonsten habe ich hier eigentlich seit dem 29. Dezember wieder das normale Leben aufgenommen, wie zum Beispiel Arbeiten gehen. Es ist für die Jahreszeit viel zu warm, bzw. zu heiss, denn wir hatten heute 6. Januar 2007 21 Grad Celsius heiss. Ich persönlich habe eigentlich nichts dagegen, wenn man mit Schlarpen und kurzen Shirts rauskann im Januar!!!    

Nun, zuletzt muss ich nochmals eine Kritik an die Odermatt'sche Essensorganisation walten lassen. Wir sollten um 21.00 Uhr gestern abend pünktlich erscheinen um in einem superhippen Restaurant namens Frank zusammen mit etwa 8 anderen Leuten essen zu gehen. Nachdem wir um 22.15 Uhr endlich den Tisch bekamen, mussten wir froh sein, dass wir in diesem zu dicht bestuhlten Restaurant nicht noch auf einem Schemel hocken mussten.... Nun, wär da nicht seine hübsche Schwester dabei gewesen, dann hätte ich ihn wohl in den East River geschmissen! 


Sonntag, 31. Dezember 2006: SCHWEIZ       

Vom 22. Dezember bis am 28. Dezember 2006 war ich wieder mal in der guten alten Heimat zu Besuch und holte sozusagen rasch meine Geschenke ab. Da der Besuch sehr kurz war, musste wirklich ein Plan her. Zeitungsinterviews, Fondue-Abende, Weihnachtsbesuche und einen Abstecher nach Davos waren nur einige meiner Abenteuer in der Schweiz.        

Nach Ankunft in der Schweiz besuchte ich meine alten Kollegen bei der Deutschen Bank, ging richtig gut liquid lunchen mit der halben Belegschaft von der UBS, nahm noch an ein paar Aperos bei der Deutschen Bank teil (Danke Gunter!), habe ein New Yorker Marroni an eine junge hübsche Prinzessin überbracht und bin dann endlich nach Winterthur gepilgert, wo ich ein Zeitunginterview gegeben habe und mein Auto bei meiner Schwester abgeholt habe. Mit einer 2-stündigen Verspätung habe ich mich dann auf den Weg Richtung Schaffhausen gemacht und es hat gerade noch gereicht um eine kleine Dusche zu nehmen und ab zu Jorgos World of Swiss Fondue zu machen, wo die meisten meiner Freunde schon warteten. Nun, Chäs-Fondue war einfach nur lecker!!!!             

Nach den Weihnachtsfeierlichkeiten mit meiner Familie bin ich noch Davos gepilgert und habe eine Nacht in der höchsten Stadt Europas erlebt. In einer schönen 4 Zimmer Wohnung haben wir ein gutes Abendessen gegessen und sind nachher Richtung City gepilgert um ein paar Drinks einzunehmen. Es war noch eine coole Zeit da oben in den Bergen mit netten Gesprächspartner und -partnerinnen.          

Nun, alles in allem, habe ich die Meisten gesehen, die ich sehen wollte (sogar ungeplante). Es bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich Euch allen einen guten Rutsch ins 2007 und viel Glück im neuen Jahr wünsche!


Donnerstag, 14. Dezember 2006: Danish Dynamite      

Es war wieder mal soweit. Ein neuer Besuch hat sich angemeldet fuer die Tage vom 6. - 12. Dezember 2006. Diesmal kam der Besuch nicht aus der Schweiz, sondern aus Daenemark. Sara hat sich auch einiges vorgenommen um den Aufenthalt in New York lebhaft zu gestalten.       

Es liegt natuerlich auf der Hand, dass in der Weihnachtszeit eine junge, huebsche Dame sich nicht in Pubs aufhaelt und natuerlich nicht irgendwie tagsueber Billiard spielen geht, wie das bei den Maennern so oft der Fall ist. Nein, natuerlich wurde der Tag genuetzt um zu shoppen und den mitgenommenen leeren Koffer bis aufs Letzte zu fuellen. Es ist wie auf den Bildern in der Gallerie zu sehen ist, nicht wirklich wenig gekauft worden. Sara konnte aber mit Stolz am Tag 3 verkuenden, dass alle ihre Weihnachtsgeschenke bereits gekauft sind. Well done!        

Ansonsten haben wir nebst meinen Daenisch-Lektionen (Hey = Hallo, hurtig = hurtig, herrer = Herren, franske bolser = Frankfurterli) auch noch die kulinarischen Spezialitaeten von New York ausprobiert. Ich war eigentlich selber ueberrascht, dass ich noch fast alle Restaurants wusste, wo ich mal war und die Neuen, die wir mehrheitlich per Zufall gefunden haben, waren allesamt zu unserer besten Zufriedenheit. Sara konnte ihre ersten Schnecken essen (franzoesisches Reastaurant am Tag 2) und wenn wir ja ehrlich sind, muessen wir ja froh sein, dass die Franzosen bei den Saucen ja recht gut sind, ansonsten waeren wohl Schnecken nicht essbar.       

Sonst haben wir natuerlich auch viel unternommen. Nun, eine Bar im Meatpacking District (Hog&Heffner's), die sich so ala "Coyote Ugly" preisen laesst, haben wir natuerlich nicht unterlassen uns anzusehen. Es haengen da hunderte von BH's irgendwo ueber dem Bar-Tresen und auch wir verfolgten gespannt die Damen, die sich tanzend auf der Bar ihre Buestenhalter entfernen lassen. Als dann da aber eine 60-jaehrige Frau auf die Bar stieg und ihren BH auch noch ausziehen liess, waren wir dann auch recht ueberrascht. Nun, die Dame sagte dann, dass sie mit einem Party-Bus unterwegs sei.... und ich dachte mit 30 bin ich alt!           

Alles in Allem war es wirklich nett Sara, die ich in Neuseeland vor 7 Jahren getroffen habe und vor etwas mehr als 5 Jahren in Kopenhagen besucht habe, wieder mal zu treffen. Wir hatten eine lustige Zeit!


Dienstag, 5. Dezember 2006: Philadelphia           

Wenn die Robins Power Reisen GmbH eine Reise nach Philadelphia ausschreibt, dann folgen einige Personen der gut durchdachten und aeusserst ereignisreichen Weekendreise! Nur so zum Beispiel wie sein Weekendplan durchdacht ist: 1. Reise mit Chinatown-Bus nach Philadelphia, 2. Uebernachtung, 3. Heimreise. Wie ihr seht, verspricht der ganze Plan Action! Ich moechte an dieser Stelle Kritik walten lassen und bitten die Fuehrung der Reiseorganisation einer anderen Person zu ueberlassen :-)       

Nun, wie dem auch sei, es haben sich fuenf Herren darauf vorbereitet ein Weekend in Philadelphia zu verbringen. Nun, da der Buendner unter uns noch einen Hirsch (oder wars eine Hirschkuh) jagen musste, sind wir dann halt nur zu viert Richtung Philly gereist. Wie immer war die Busfahrt im stinkenden Chinatown-Bus erholsam. In Philadelphia angekommen wurden die Zimmer inspiziert, fuer richtig befunden und die Reise Richtung Food wurde angetreten. Zu meiner Enttaeuschung gab es leider keines dieser bekannten Spezialitaet namens 'Philly Cheese Steak'. Nun, das Kulturelle kam natuerlich nicht zu kurz. Um der Filmgeschichte Ehre zu erweisen, begaben wir uns in Richtung 'Philadelphia Museum of Art' um die Treppen hinaufzurennen, wie es einst Rocky Balboa auch getan hat. Nun, der einzige Depp, der dies auch getan hat, war meine kleine Wenigkeit. Alle anderen haben sich geschaemt, pfui!                      

Nach dieser aeusserst strengen Tour mussten wir uns erholen und ein paar Bierchen trinken gehen und uns schoen machen fuer den Ausgang in Philadelphia. Dieser ist, muss ich also gestehen, noch recht interessant, da doch noch was laeuft in dieser Stadt. Gegenueber Washington waren wir alle recht ueberrascht. Das einzige Manko (um 2 Uhr machen sie bereits dicht), haben wir aber mit guten Drinkanlagen aeusserst gut umlaufen. Mit einem braunen Gebraeu (Kaffee) und einem komischen Milchpulver haben wir dann diesen Abend im Hotelzimmer geschlossen. Die aeusserst aufdringlichen Nachbarn (Scherrer und Odermatt) haben uns dann noch mit primitiven Telefonanrufen belaestigt... Nun, Robin und meine kleine Wenigkeit waren sowieso froh nicht mit Odermatt im Zimmer zu sein muessen.          

Das eigentlich Highlight wurde mit Absprache eines sich gut auszukennendem Taxifahrer erreicht. Jedoch wurde ein lautes Brummeln der drei Mitfahrer verzeichnet, was mich aber nicht hindern liess uns irgendwo in die Pampas (Italian Market) von Philly fahren zu lassen um ein richtig gutes Philly Cheese Steak zu essen. Es war mir natuerlich auch nicht klar, was wir da antreffen, aber nach halbstuendigen Anstehen haben wir also wirklich ein phantastisches Philly Cheese Steak gegessen. Es ist schon verwunderlich, aber da kommen sie aus allen Richtungen (bzw. aus den umliegenden Staaten) um solch ein Philly Cheese Steak an dieser Ecke zu essen. Wir waren dabei dank 'Boners US Travel Experience Ltd'. Die drei Herren haben dann aber auch ihr Brummeln beendet nachdem sie die koestliche Spezialitaet ge-gessen haben! Es konnte die Heimreise angetreten werden.            

Am Montag abend haben wir uns dann bereits wieder getroffen um ein Spiel der nicht gut spielenden New York Knicks gegen ein noch schlechter spielendes Memphis Grizzlies anzuschauen. Basketball ist ja ein Sport, bei dem irgendwie immer etwas laeuft, aber das Spiel ist nicht wirklich die Hoelle gewesen. Nun, wie dem auch sei, ein kleines Zueckerchen war nebst dem Erlebnis 'Madison Square Garden' die vier oder fuenf Auftritte der New York City Dancers, die natuerlich alle weiblich waren. Christian Odermatt, eher muede wirkend, kam da immer wieder auf Touren!!!! Alles in allem hatten wir ein gutes Wochenende in Philadelphia und im Madison Square Garden....


Mittwoch, 29. November 2006: Bowling in New York um Thanksgiving

Letzten Donnerstag war Thanksgiving in den Vereinigten Staaten von Amerika. Grundsaetzlich koennen wir dies mit 'Erntedankfest' uebersetzen, wobei es eher als  'Truthahn-Fresserei-Tag' im Jahreskalender dargestellt werden kann. Familien treffen sich, trinken ein paar Flaschen, verdruecken den Truthahn oder gehen noch zusaetzlich an die riesige Parade, welche in den Strasse von New York durchgefuehrt wird. Meine kleine Wenigkeit haette sich anlaesslich dieses Festes mit eine Truthahn-Sandwich zufrieden gegeben, habe aber beim Einkauf gepatzt und somit leider nur ein Huehnchen-Sandwich in den Haenden gehalten. Nun, was solls, Vogel ist Vogel!     

Das eigentliche Highlight war eigentlich der Mittwoch abend, als ich mich mit ein paar Deutschen Kundenberatern von der Bank zu einem Bowling-Abend traf. Natuerlich habe ich den grossen Prahlhans abgegeben am Anfang (als ich noch als Zuschauer galt), aber als Jochen Vogler (muahharrr... geiler Name) mich mit Fabio eintippte, fand ich dann das ganze nicht mehr so toll. Tschoggen, wie er hier gennant wird, musste aber dann sich doch ein bisschen zusammenreissen, dass er mich schlagen konnte. Nun, natuerlich hat er dies gemacht... aber ich bin ja kein Professioneller. Wir ihr dem Bild entnehmen koennt, hab ich mich eher zum Sychronspieler entwickelt. Ich wuerde der Nadine (auf dem Bild) und mir eine 10 geben! Nun, bevor da wieder Geruechte in den Umlauf geraten..... nein, nein, ich hatte nie Synchronschwimmen als Berufssport in der Zukunft vorgesehen!          

Nach dem Bowling sind wir noch rasch in die Gegend von Hells Kitchen gepilgert um uns mit einem Bierchen den Abend zu versuessen. Nun, ausser Steffen und Hubertus ist dann niemand mehr gekommen und wir mussten all die vielen Bierchen selber trinken. Es war ein netter Abend!         Ansonsten habe ich die Zeit verdroedelt, ein bisschen Sesselfurzerei zu betreiben, was den Freitag angeht. Hier arbeitet wirklich keine Sau am Freitag nach Thanksgiving und der Markt macht bereits um 1 Uhr nachmittags zu. Am Abend war der Schaffhauser Abend mit Mario Zebic und wir haben ein bisschen Bier getrunken mit abschliessendem USD 300.-- Vodka in einem Club in der Lower East Side. War also noch recht lustig! Samstag nahmen es Robin und ich gemuetlich und tranken nur etwa 20 Bier in einem Pub und gingen nach Hause. Wir haben wohl keinen Schritt gemacht ausser wenn wir auf die Toilette mussten. Normalerweise reisen wir immer durch die Gassen, aber da ein paar junge huebsche Damen geradewegs am Tisch nebendran waren, haben wir unseren Trieb New York auszukundschaften schoen mal ausbleiben lassen. War auch mal eine Erfahrung wert.             

Dieses Wochenende geht's ab nach Philadelphia und nach gestriger Lektion "Rocky - ein Leben in Philadelphia" weiss ich jetzt auch wie man sich mit oder ohne 'Adrienne' in Philly durchboxt... Die News werden folgen!


Mittwoch, 15. November 2006: 100 Tage in Big Apple

Nun, hundert Tage sind es her, als ich meinen Koffer im John F. Kennedy Flughafen in New York packte und mich mit dem naechsten Taxi Richtung meiner neuen Heimat New York - Manhattan pilgerte. Es war natuerlich ein komisches Gefuehl die ganze Familie, die Freunde und Kollegen in der Schweiz zu verlassen und einfach sozusagen neu anzufangen. Es hilft, dass sich bereits vor meiner Abreise die ersten schon bei Hotel Boner in New York angemeldet haben um das Heimweh in Richtung zurueck zu schicken. Die Arbeitsstelle wurde auch nach Tag eins bezogen, Kollegen habe ich mittlerweile auch welche, ausgangstechnisch bin ich natuerlich immer noch in der Anfangsphase (beim Bier trinken leider nicht mehr) und sportlich habe ich nach ueber drei Monaten auch mal endlich angefangen zu joggen. Alles in allem habe ich mich hier recht gut eingelebt.  

Was waren die Hoehepunkte? Hmm, schwierig zu sagen. War es der naechtliche Walk ueber die Brooklyn Bridge mit zwei jungen und attraktiven Damen, war es der Sunday-Night-Drink in der Bar 230 mit Ausblick auf das naechtlich glitzernde New York, waren es die heissen WC-Tueren in der Bar 89, war es die 'Sex and the City'-Erfahrung in der Buddha Bar um halb zwei Uhr morgens und dies noch unter der Woche, war es der Schnauz am Ohr von Taxifahrer "Freddy", die 12-Room-Wohnungsparty eines Kollegen, sind es die jungen huebschen Dinger hinter der Bar "Red Rock", sind es einfach meine Kollegen mit denen ich mich koestlich vergnuegen kann oder einfach nur der Ausblick aus dem Empire State Building, Highlights von New York gewesen? Ich glaube, es ist zu frueh ueber Hoehepunkte in New York zu sprechen oder zu berichten, da ich ja noch etwa ueber 600 Tage hier sein sollte und da noch einige und hoffentlich schoene Sachen passieren. Weitere werden wohl folgen.        

Nun, die letzten Formulare habe ich auch ausgefuellt und ich sollte jetzt dann wirklich "settled" sein. Fuer jeglichen Antrag (sei es auch nur eine Adressaenderung) muss hier irgendein Formular gesucht werden und ausgefuellt an eine Behoerde geschickt werden. Ich weiss nicht, aber ich glaube, da hat wirklich niemand mehr Kontrolle ueber all die Papiere, die man hier irgendwie fuer irgendeine Behoerde ausfuellen muss. In der 80iger Jahren haben die US-Amerikaner mal ein Gesetz verabschiedet, welches unnoetige Formulare vermeiden soll. Ich nehme mal an, dass dieses Gesetz einfach noch nicht eingesetzt wurde.... Bei einer Formularausfuellung weigere ich mich ueberhaupt einen Kripsel draufzuschreiben. Eigentlich sollte ich um Autofahren zu koennen, einen Fuehrerschein von New York annehmen. Nun, dies bedeutet, dass ich nochmals durch die ganze Fahrpruefung muesste (schriftlich als auch praktisch) und ich glaube, da koennen sie mir den Buckel herunterrutschen! Falls ich je ein Auto miete, dann bin ich dann halt einfach ein daemlicher Tourist, der von gar nichts wusste! Die haben doch einen Knall hier. Ich hoffe einfach, dass jeder Amerikaner auch in der Schweiz nochmals durch die Pruefungen muss (...da kaeme wenigstens bei mir ein bisschen Schadenfreude auf... auch wenn ich zuersten Schaden erlitten habe).       

Nach den ersten hundert Tagen kann man noch nicht in den Ruhestand gehen hier in New York. Es wird noch ein paar Leckerbissen geben. Anfangs Dezember kommt eine Besucherin aus dem hohen Norden von Europa, mit einigen anderen Schweizern werden wir mal in die Stadt von "Rocky", Philadelphia, pilgern und ein bisschen "AAAAdrieeeeeeeeen" in den Himmel rufen, wir werden die Knicks beim Basketball unterstuetzen und irgendwann gibt es noch einen Jass-Abend, bei dem Nicht-Jasser Boner als "Goepf Egg" fungiert, d.h. er redet dann einfach ein bisschen fundierten Kaese... Zudem komme ich ja noch rasch ueber Weihnachten nach Hause, werde noch Davos beehren und vor Silvester wieder in New York landen um Kollegen zu empfangen, die hier Silvester feiern moechten.          

Alles in allem laeuft es hier bestens, immer was los, immer was zu trinken!


Sonntag, 5. November 2006: Weekend in Washington D.C.

Mein erstes Weekend ausserhalb von New York hat in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika, genauer gesagt in Washington D.C. stattgefunden. Um 05.40 Uhr am Samstag morgen musste ich bereits meinen Wecker hören und zusammen mit Kollege Odermatt haben wir dann ein Taxi Richtung Chinatown New York bestiegen. Der Dritte unc Cheforganisator von Weekendveranstaltungen, Robin Aspinall, hat gegen 06.45 Uhr auch zu uns gefunden.

Mit diesem flotten und tiefergelegtem Chinatown-Flitzer begaben wir uns um Punkt 7 Uhr morgens Richtung Washington D.C. Wir haben uns gefürchtet, ob es hier im Bus wohl nach Fischsuppe und Algenbrei riechen würde... Nun, zu unserer Überraschung hat nur die Toilette gestunken!!!

Nach 4 Stunden und 15 Minuten haben wir das Ziel Washington erreicht ohne grossen Zwischenfälle, ausser man nennt den Zwischenstopp im schönen Baltimore als Zwischenfall. Wir haben gleich im Hotel eingecheckt und uns dann Richtung Weisses Haus verschoben. Die Strecke ging vom Weissen Haus Richtung FBI Hauptquartier über US Capitol (Haus des Senats) und via National Mall (sozusagen der Central Park von Washington) zum Washington Monument, dem World War II Memorial zum Lincoln Memorial.

The Wedding Crashers - vom Lincoln Memorial aus sieht man den "reflecting Pool" und im Hintergrund das Washington Memorial

Nach all den Memorials hatten wir dann die Nase voll und mussten uns kulinarisch mit einem kleinen Bier erholen. Wir haben ein Taxi augesucht und sofort neben dem Hotel ein Pub besucht um uns von den Strapazen des vierstündigen Trips zu erholen. Nachdem wir uns ein paar Bierchen gegönnt haben, gingen wir auf einen Power-Nap ins Hotel und dann Richtung Nahrungssuche. Nachdem Robin als Touristenführer Nr. 1 von meiner kleinen Wenigkeit abgelöst wurde, ist es mir nach kleinem "Verlaufer" gelungen ein Restaurant zu finden.

Enttäuscht sind wir ein bisschen über die Ausgangsmöglichkeiten in der Hauptstadt gewesen. Es gibt eine Ausgangsmeile, die aber ohne Amerikanisches Papier oder ausländischen Pass nicht wirklich brauchbar war. Es ist uns doch gelungen in ein paar Bars hineinzukommen. Also durften wir uns dann schon noch mit einem weiteren Bierchen den flotten Tag schliessen.


Dienstag, 31. Oktober 2006: Giants Game

Vorgestern hatte Robin eine Horde Schweizer organisiert, die sich neu zu den Giants Fans gesellen sollten. Ich spreche hier von American Football, bzw. den New York Giants, die sich am Sonntag gegen die Tampa Bay Bucaneers bewiesen.

Die Schweizer Truppe am Giants Game

Mit einer Schweizer Praezisionsuhr hat Robin die sechs Schweizerinnen und Schweizer um 8.40 Uhr an den Hafen von Manhatten bestellt um auch frueh genug vor dem Stadion zu erscheinen. Auch wenn widerwillig am Sonntag Morgen, bin auch ich mit zweiminuetiger Verspaetung am Hafen erschienen. Das ganze schien wirklich nett zu wirken, Hafenfahrt Richtung New Jersey,  Taxifahrt mit "Freddy" und danach dreistuendiges Frieren vor und im Giants Stadion.

Nun, zum Taxifahrer Freddy gibts noch etwas hinzuzufuegen. Als wir einstiegen, musste er sich zuerst auf Spanisch gegen einen Mitkonkurrenten (irgendein anderes Taxiunternehmen) durchsetzen. Gehoert haben wir etliche Spanische Fluchwoerten von 'Puta madre' bis hin zu 'cabron'. Aber das coolste war ja seine Foenfrisur an seinen Ohren. So etwas haben meine Mitreisenden und ich noch nie gesehen... Ha, ein Schnauz am Ohr. Freddy war der Held des Tages.

Wie schon erwaehnt froren wir ein bisschen an diesem Tag. Die gute Organisation hat ergeben, dass wir bereits eine Stunde vor Tueroeffnung (Tueroeffnung war zwei Stunden vor Spielbeginn) vor dem Stadion standen und durch den eisigen Wind durchwateten. Nun, durch die Taxifahrt haben wir ja den Humor nicht verloren und angezogen waren wir alle auch, als wuerden wir in ein Skilager gehen. Aber ich muss schon sagen.... es war recht kalt!!!

Das Spiel selber war nicht der Hammer, vielleicht hat die Kaelte einen leichten Einfluss gehabt an unserer Begeisterung. Die Giants haben aber doch gewonnen gegen die Bucaneers, wobei man von den Gaesten eigentlich so gut wie gar keine Offensiv-Aktion gesehen hat. So setzten wir nach 3 1/2 stuendigem Aufenthalt im Giants Stadion dann wieder die Fuesse auf den Parkplatz des Stadions und warteten auf den Sohn von Freddy, der uns wieder abholte. Nun, er hatte keinen Schnauz an den Ohren... wir waren leicht enttaeuscht!

So, naechstes Weekend gehts Richtung Hauptstadt Washington D.C.!


Montag, 23. Oktober 2006: Juerg in Town

Mein Buddy Juerg ist letzten Donnerstag in New York angekommen und hat sich bereits praechtig eingelebt. Nach einigen obligaten Bierchen am Donnerstag abend konnte er seinen Jetlag nicht mehr weiter zurueckhalten... Aber ich kenne dies aus Neuseelandzeiten!!!!

Nach einem guten Schlaf bereit fuer den Ausgang mit chicem Nadelstreifen-Hemd und Gel-Frizatelli

Am letzten Freitag haben wir dann den ersten Sightseeing-Day durchgezogen, d.h. wir sind bis zur dritten Kreuzung gekommen und da das Wetter uns nicht mit Sonne belohnt hat, mussten wir uns sofort fuer zweieinhalb Stunden in eine Billiard-Bar begeben. Das Bier war gut, unser Pool-Spiel miserabel und gewonnen habe ich am Schluss auch nicht (wenn auch die Niederlage nur knapp war). Die schwarzen Kugeln haben eigentlich mehrheitlich unser Spiel entschieden...

An den Abenden haben wir bis anhin die ueblen College-Bars namens 'Off the Wagon' und 'Joshua Tree' besucht und einige Drinks hineingeschuettet. Am Samstag war sozusagen Schweizer Tag, bzw. Schweizer Abend, da wir in einer Gruppe von elf Leuten mit Schweizer Buergerschaft auftraten und in einem Thailaendischen Restaurant auf der Brooklyn Seite dinierten. Ein gelungener Abend, nur das Kaese-Fondue fehlte... (An dieser Stelle moechte ich Herrn Christian Odermatt fuer die Organisation des Anlasses und die Praesentation seiner Dame bedanken... wir haben ja vorher nur vieles gehoert, jetzt sogar gesehen!!!)

Nach hinreissend schoenem Spaziergang am Sonntag durch den Central Park parkierten wir unsere Fuesse mal zwischendurch in einem Starbucks und tranken Kaffee. Zum Starbucks gibt es hier zu vermerken, dass leider der Starbucks wirklich den besten Kaffee liefert, da die restlichen Restaurants und Cafe's leider nur gebraeuntes Wasser anbieten koennen. Wir schlenderten durch Upper West Side Richtung Times Square, machten ein paar Fotos und schlenderten dann in ein Kino, wo wir uns den Film "The Departed" goennten. Also, fuer alle, die wissen, was ich so mag... Geht hin!   

Nun, meine Besucherzahl hat sich mit Juerg auf FUENF gehoben und  ich kann ab morgen wieder alleine hausen und Daeumchen drehen. Die Besucher/innen waren allesamt interessant und es hat Spass gemacht all jene wieder mal zu sehen. Die meisten versichterten wieder mal zu kommen... Welcome again!


Dienstag, 17. Oktober 2006: Shopping Tours der Ladies

Nadine und Coco sind echte New York Shopping-Tour-Ladies. Jeden Tag kommt ein neuer Artikel in die Wohnung. Von goldenen Rennschuhen bis zu schwarzen Jacken habe ich bereits alles gesehen... Gestern haben wir das Guggenheim Museum besucht und fuer einen Architekten waere dies sicherlich ein wahres Highlight gewesen. Zaha Hadid, eine Architektin aus London, hat ihre Zeichnungen da ausgestellt. Es ist wohl nicht wirklich mein Metier, aber alleine mal im Guggenheim Museum gewesen zu sein (und dies dank des Patronats der Deutschen Bank gratis!!!), war eine Erfahrung wert. Immerhin konnten wir auch Van Gogh's, Picasso's und Bilder weiterer beruehmter Maler zu Auge bekommen.Leicht besaeuselt nach einem anstrengenden Shopping- und Museums-Tag... Coco und Nadine

Leicht besaeuselt nach einem anstrengenden Shopping- und Museums-Tag... Coco und Nadine

Gegen den spaeten Nachmittag haben wir dann noch den Flat Iron mit staunendem Auge betrachten koennen und den Union Square beglueckt. Nach dem Testen von Sushi (Nadine's Lieblingsgericht) bewegten wir unsere Fuesse Richtung East Village und die zwei huebschen Damen haben sich bei einem Mexikaner ein oder zwei Mango-Margheritas gegoennt (ich blieb beim Bier...). Nach endlosen Diskussionen konnten wir dann einen Thailaender finden, der uns allen passte und wir uns dort noch kulinarisch weiterbilden konnten. Nudelfertig sind wir dann um ca. halb Elf nach Hause gekommen. A nice day!


Sonntag, 15. Oktober 2006: Neue Gäste

Mit Nadine Auderset und ihrer Kollegin Coco sind zwei weitere Ladies aus der Schweiz eingetroffen. Beide sind am Freitag angekommen und zeitweise sind 4 Mädchen bei mir im Hause herumgekrochen. Ist also eine Erfahrung wert :-)   Ich danke den beiden ersten Besucherinnen für ihren "Stay" hier und es hat also Spass gemacht ein bisschen im Spice Market herum zu irren und nach einem 'kleinen' Spaziergang auch noch eine Bar namens Buddha zu finden, und hoffe beide haben sich hier wohlgefühlt und New York und alles was es hier gibt und alles was sie erlebt haben auch redlich genossen. Die Bar 'Heidelberg' kennen sie bereits besser als ich..... 

Das Wetter hier hat innert einer Woche etwa 20 Grad Celsius abgekühlt. Es herrschen eigentlich bereits Wintertemperaturen hier, als Richtung Gefrierpunkt... Trotzdem schein die Sonne herrlich über die Stadt.    Nadine und Coco sind bereits wieder auf der Piste und nach gestrigem 'Explore the city the entire day' mussten Sie sich um 11 Uhr abends schlafen legen. Für mich war das eine gute Gelegenheit wieder mal mein Bett zu sehen und geniessen, nachdem ich ja meine Wohnung für eine Nacht ausgeliehen habe und bei Odermatt's Bed and Breakfast (ohne Breakfast) genächtigt habe. Mal schauen, was heute abend alles läuft und irgendwann werde ich mich dann noch den beiden Damen gesellen und mehr oder minder eine Shopping-Tour Adviser sein...


Freitag, 13. Oktober 2006: Irina und Stefanie in New York

Natürlich, dies kann ich hiermit nur bestätigen, hat mich der Besuch äusserst gefreut und habe die Zeit mit Ihnen genossen. Somit möchte ich eine kleine Geschichte erzählen, die nur wir Drei erlebt haben:        

Mit Irina und Stefanie konnte ich nach einem guten Znacht in einem schönen Restaurant, die wundersamen Sex-Stories der New Yorker betrachten. Wie es die New Yorker mit dem Power-Lunch halten, so halten sie auch das Kennenlernen und den sexuellen Akt als kurze Story. So geschehen in der Bar Buddha am Mittwoch nach folgendem Fünf-Punkte-Plan: 1. Sexuell attraktiver Antanz, 2. 30 Sekunden Anmachgespräch, 3. Sofortig gegenseitiges Rachenkitzeln, 4. Nach 2-minütigem Rachenkitzeln neue Platzwahl im hinteren Teil der Bar, 5. Maximaler 1-minütiger Quicky unter der Aufsicht der Gäste.... Nun, so läuft das hier und wohl nicht nur in New York, aber die Schnelligkeit der Aufeinanderreihungen hat auch mich leicht überrascht!   

In den ersten drei Tagen (Samstag, Sonntag und freier Columbus-Montag) haben wir den Battery Park, die Wall Street mit seinem Bullen, den Fulton Fish Market (auch Pier 17 genannt) und die Shopping-Meile in Soho gesehen sowie die Brooklyn Bridge überquert. Bei schönem (ca. 24 C Grad) konnten wir den Montag wunderbar geniessen. Es war eine besondere Zeit mit Ihnen!

Nun, wie dem auch sei. Ich habe es endlich mal geschafft in der 'Tao Bar' zu dinieren, welche ich gestern abend zusammen mit unserem Team bei der Deutschen Bank besuchten. Die Tao Bar ist ein Restaurant, in welchem ein riesengrosser Buddha ueber die Mahlzeiten und ueber die Gaeste wacht. Zu alle dem, muss ich sagen, dass wir wirklich nicht schlecht gegessen haben und da wir den weltweiten Chef unserer Abteilung zu Besuch hatten, war uns allen auch das Finanzielle egal. Wer irgendwann mal in New York ist, muss dies mal gemacht haben... und wenn es zu voll ist fuer ein Dinner oder einen Lunch, gibts eine Bar da drin und man kann sich fuer laecherliche USD 7.-- ein Bier genehmigen oder auch was anderes...   

Nun, heute kommen zwei weitere Ladies nach New York und ich muss fuer heute Abend einen anderen Schlafplatz suchen... Kollege Odermatt muss mich heute aufnehmen! Ich danke.


Mittwoch, 11. Oktober 2006: Flugzeugabsturz Upper East Side

Ich gebe Entwarnung. Meine beiden Besucherinnen und meine kleine Wenigkeit haben diesen Absturz weit vom Geschehen wahr genommen. Das Flugzeug ist aber etwa 5 - 10 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt abgestuerzt, bzw. an der gleichen Strasse abgestuerzt (72nd und York Avenue).  Meine Wohnung an der 84th und York steht noch!!! Medienberichten zur Folge war ein New York Yankees Pitcher diese Maschine geflogen und kam noch aus ungeklaerten Gruenden zum Absturz.

Ich gebe Entwarnung. Meine beiden Besucherinnen und meine kleine Wenigkeit haben diesen Absturz weit vom Geschehen wahr genommen. Das Flugzeug ist aber etwa 5 - 10 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt abgestuerzt, bzw. an der gleichen Strasse abgestuerzt (72nd und York Avenue).  Meine Wohnung an der 84th und York steht noch!!! Medienberichten zur Folge war ein New York Yankees Pitcher diese Maschine geflogen und kam noch aus ungeklaerten Gruenden zum Absturz.


Sonntag, 1. Oktober 2006: The Party went on... 

Der erste Fets ist nun auch bereits vorüber in meiner neuen Wohnung in Big Apple. Der Schnaps war gekauft, die Musik eingestellt und die Pasta bereits auf dem Herd. Mit Christian Odermatt kam um ca. 21.00 Uhr der erste Gast, nunmal mein Nachbar, da er irgendein paar Strassen von mir entfernt wohnt. Mit Mario "Supermario" Zebic kam ein alt bekannter Schaffhauser an meine "Launch of a New York tenant Party" und zu guter Letzt kam noch, später in der Nacht als Aktmodel geworbener, Robin Aspinall.   Nun, alle diese Guys sind natürlich für eine Schweizer Bank in New York. Robin und Christian sind für die UBS hier, Mario hat sich bei der Credit Suisse in New York anstellen lassen. Mit einer Flasche Sekt und einer Riesenflasche Wodka wurde ich von den Herren beschenkt. Der Abend ging relativ schnell vorbei in meiner Wohnung und die Nacht konnte weitergehen in unserem Quartier. Nach ein paar Schritten sind wir dann in der ersten Bar gelandet, die sich ausserordentlich für zwei Walisische Gäste interessierte. Nun, Supermario und Robin haben sich als Waliser ausgegeben und kamen damit gut an, Christian und ich nippelten an einem Wodka-Cranberry und hatten so unsere Mühe diesen auch runterzubringen.   

Mario, Christian und meine kleine Wenigkeit haben uns dann in die Red Rock Bar verschoben, während Robin erklären musste, was überhaupt Wales ist. Anscheinend ist ihm dies gelungen, da er von seiner Starphotografin als Aktmodel angeworben wurde... nun, wir warten auf die News betreffend Akt-Model-Stehen...
Die verbliebende Truppe kämpfte dann mit den verschieden Drinks auf dem Tisch und Christian (auf dem Bild noch tiptop in Form) musste dann seine Augenlider mit Zündhölzchen auseinan-dertrennen, ansonsten er wohl direkt auf dem Barhocker eingeschlafen wäre. Irgendwann gingen wir dann nach Hause....  

War eine lustige Truppe am letzten Freitag... sicher wieder eine wiederholungsfähige Truppe! 


Donnerstag, 28. September 2006: Eingerichtet und endlich online!

Endlich ist es soweit. Mein neues und funktionstüchtiges Modem ist da und ich kann Euch nun mit ü, ö und ä Zeichen überhäufen! Zudem ist heute nachmittag auch mein Salontisch gekommen und man kann jetzt offiziell von meinem Zuhause reden. Nach Tisch und dazupassenden Stühlen, einem Fernseher war dies nun mein letzter Einkauf um mein Daheim einzurichten. Mit der Einrichtung meines Modems kann ich nun endlich auch wieder Bilder zeigen und ich beginne mit der Möblierung meines Zuhauses in verschiedenen Variationen sowie das allseits beliebte Cubicle eines jeden proletarischen Arbeiters im Dienstleistungssektors hier in den Vereinigten Staaten von Amerika. Es mag ja alles ein bisschen braun erscheinen, aber mir gefällts und ich werde wahr-scheinlich beim ersten Besuch schon mein "Wäh, Igitt"-Erlebnis haben, aber dies ist mir Wurscht egal...

Am morgigen Freitag wird es eine kleine Einweihungsparty geben mit ein paar Kollegen von UBS, CS und was für Banken auch immer. Es haben sich hier ein paar Gesichter getroffen, die eigentlich alle ein bisschen verschieden sind, aber es macht Spass mit diesen 'Guys' herumzu-trinken. Einer dieser vielen neuen Gesichter ist ein altes. Mario 'SuperMario' Zebic hat sich hier bei der CS in New York eingeschlichen. Auch er ist am Freitag mit von der Partie... Wird sicher eine lustige Truppe beisammen sein und an Alkohol mangelt es sicher nicht, hoffe einfach ich bringe morgen noch ein paar Weingläser zusammen um auch ein anständiges Bild von mir machen zu können... ich weiss, ich weiss... einige von Euch finden sowieso, dass es nichts Anständiges an mir gibt.. aber die neuen Gesichter müssen dies ja noch nicht erfahren :-)

Weitere Bilder hats unter Pictures und nach diesem Wochenende werden auch mal ein paar Köpfe auf den Bildern erscheinen... Allerseits ein schönes Wochenende...... Cheeeeeeers!


Montag, 25. September 2006: Online, TV und doch nicht Online...

Nun, endlich bin ich mit Fernseher und Cable eingerichtet, sogar mein Internet-Anschluss ist angeschlossen, funkitioniert aber noch nicht. Anfangs hiess es, dass Microsoft einen netten Virus eingefangen hat und somit die ganze Leitung fuer Microsoft-Anwender geschlossen ist... aber natuerlich war das nicht so... Nun, am Donnerstag kommt ein weiterer Techniker und muss mir ein neues Modem mitbringen. Ich hoffe einfach, dass es dann endlich laeuft und ich offiziell von zuhause aus online gehen kann. Ich drueck mir die Daumen.Wenigstens laeuft mein Fernseher. Ich bin nun stolzer Besitzer von etwa 500 Kanaelen, von denen 400 ausgeschaltet sind, bzw. zusaetzlich zu bezahlen waeren, wenn ich diese schauen moechte. Nun ja, 100 Kanaele mit mehr oder weniger nicht gross qualitativen Sendern ist ja auch schon eine Menge. Das Internet soll dafuer schnell wie der Wind sein, heisst es... wenn es dann mal funktionieren sollte.
Bei mir um die Ecke bei der Arbeit ist gleich das Waldorf-Astoria angesiedelt. Da sich in der letzten Woche die Polit-Prominenz ein Stell-Dich-Ein bei der UN gaben, ist natuerlich die Edelhotelerie von jeglichem NYC-Police-Departement-, FBI- und sonstigen Bundesangestellten bewacht worden. Dies bedeutete, dass wirklich alles abgesperrt war und irgendwie musste man sich da durchschlaengeln, damit man wenigstens die Subway erreichen konnte. Die Schweiz waere wohl mit so einem Aufkommen voellig ueberfordert... Nun, meiner Meinung nach haben die Polizisten einen geilen Job, sie muessen einfach nur dastehen und ein enorm boeses Gesicht machen. Zudem lacht sich die Donut-Industrie ins Faeustchen, da natuerlich getreu der uns allseits gut bekannten Sitten der Polizisten in Kinofilmen, alle einen Donut in der Hand halten. Ist also schon noch spannend, wie sie dies hier handhaben....Des weiteren habe ich am Wochenende meine "Neighborhood" ausgangstechnisch bearbeitet. Es kann also ohne weiteres einen Abend lang in meiner Nachbarschaft herumgealbert werden. Sei es in einer Bar, wo es einen Fussballkasten (in den USA nicht selbstverstaendlich) hat oder einen kleinen Abstecher in ein Bar, wo die Bardamen auf den Tresen herumtanzen und sonstige Anstalten machen, oder schlussendlich dort landen, wo alle Betrunkenen landen - in einer College-Bar namens Big Easy... Nun, essenstechnisch kann man sich in der Upper East Side auch nicht beklagen und Cafes hats auch alle 100 Meter wieder. Also, es passiert was in meiner Gegend.Nun, auf den erste Besuch ist auch nicht mehr lange zu warten. Am Freitag in einer Woche kommt der erste Besuch aus der Schweiz. Der ganze Oktober kann von der Besucheranzahl her als Power-Monat angesehen werden, da sich gleich drei Besuche angemeldet haben, die schoen vom 6. bis 22. Oktober in meiner Wohnung eingenistet werden. Ich freue mich doch!


Mittwoch, 13. September, 2006: Meine Liebe kommt... das Bett!

Morgen Donnerstag ist ein wunderbarer Tag. Mein Bett und andere Moebel werden in mein Apartment geliefert. Endlich, endlich! Bis zum Erreichen dieses Tages hat es mich Nerven gekostet und viele Telefonanrufe... aber, wenn kuemmert's jetzt noch, er ist einfach da, der Tag!

Ansonsten habe ich letztes Wochenende wieder mal eine kleine Ausgangstour durchgezogen und ein klein bisschen Geld verschwendet. Am Freitag nach der Arbeit ging ich mit einigen Deutschen Bank Kollegen ein kleines After-Work-Bierchen trinken... nun, das Bier an und fuer sich war klein und es waren schlussendlich drei Bierchen, aber muessen den diese Bierchen gleich USD 36.-- kosten. Nun, natuerlich bin ich selber schuld, da im Rockefeller Center ein Bierchen genehmigen nicht als billigstes Unterfangen angesehen werden kann. Nun, dachte ich, jetzt kommt es ja auch nicht mehr drauf an und ging mit Kollege Steinmann und Kollege Gruber noch auf eine Rooftop-Bar (sozusagen eine Terrassen-Bar auf dem 40. Stock). Nun, ueber den Preis der Drinks und Bierchen, die wir aufgenommen haben, werde ich an dieser Stelle schweigen...

Als grosses Dankeschoen an Kollege Steinmann (Don Felipito oder einfach Steimae) moechte ich hier erwaehnen, dass ich Asyl gewaehrt bekommen habe mittels Bettsofa im 28. Stock seines Apartments. Well done und nochmals DANKE! Somit konnte ich meine alten Knochen noch ein bisschen schonen.

Fuer alle, die mich irgendwo im Skype oder vielleicht auch im Messenger suchen, muss ich Euch noch auf eine weitere Woche vertroesten. Ich werde meinen Laptop am Donnerstag, 21. September an der hiesigen Buchse anschliessen koennen. Dies ist hier eben der Fall, weil irgendein Maennchen von TimeWarnerCable zu mir nach Hause kommen will um den einen Stecker in den anderen reinzuschmeissen. Ist also auch okay, da kann ich wenigstens nicht viel falsch machen und Kollege Hofstetter wird in der Schweiz dafuer auch nicht aus seinem Schlaf geraubt!

So, ich wuensche Euch einen "xunde tuefae Schlooooof"


Donnerstag, 7. September 2006: Offiziell Alt !!!

Nun, es ist soweit... bzw. es war soweit: Gestern wurde ich 30!!! Meine Zielsetzung mit Erreichen eben dieses Alters waren oder sind hoch: Ich hoere auf zu rauchen! Nun, bis jetzt ist der Tag etwa 7 Stunden alt (bzw. so lange bin ich schon wach) und ich konnte einem gut riechendem, leicht nach Menthol schmeckendem Gluehstengel entkommen. Good boy, Fabian, good boy....
Was Rueckenschmerzen und Gedaechtnisverlust im hohen Alter von 30 angeht, habe ich noch keine grossen Schmerzen verspuert. Dies mag auch sein, dass ich heute einen leichten Hangover von gestern erleide. Man mag auf die naechsten gespannt sein... aber die zaehlen eigenttlich auch noch nicht... ihr werdet es noch in einem spaeteren Abschnitt lesen!

Meinen gestrigen Tag habe ich natuerlich im Geschaeft verbracht und hatte die Ehre mich in den Lokalitaeten der UBS herumzutollen. Die Kantine der UBS an der Park Avenue 295 ist einiges besser, groesser, schoener als die kleine dreckige Kantine der Deutschen Bank. Zudem kann man von der UBS-Kantine schoen auf die Park Avenue runterschauen.... Wirklich schoener Ausblick! Ich habe mit zwei Schweizern von der UBS den Lunch zu mir genommen und nach langer Suche ein kleines Cafe aufgesucht, dass auch einen Kaffee liefern kann. Dies ist in New York eine groessere Aufgabe als Ihr Euch denken koennt. Aber durch die Hilfe der beiden UBS-Schweizer wurde mir dies enorm erleichtert.

Auf den Abend hin musste ich noch meine kleinen und wenigen Sachen zusammensammeln um meine voruebergehende Wohnung am naechsten zu verlassen und in meine Wohnung einzuziehen. Dies wurde in Rekordzeit abgetan, da meine kleine Wenigkeit schnell zu einem Feierabendbierchen mit einem Zuercher, Luzerner und einem Buendner pilgern wollte.... ich kam so gegen 1 Uhr morgens zu Hause wieder an... Zustand: moderat bis heikel! ...nur zur Info: das Bad blieb sauber!

Nun zu meinen Aussichten auf die Moeblierung meiner Wohnung: --> KEINE! Nach gestrigen Telefonaten und nach boesartigen E-Mails von meiner Seite konnte gestern nachmittag (Uhrzeit 14.00) ein Termin der Auslieferung fuer den heutigen Tag gefixt werden. Kurz vor halb fuenf am Abend kam dann das Telefonat, dass sie ja gar noch keine Moebel haben und dadurch den gefixten Termin nicht einhalten koennen. Wie bitte??? Man muss in den USA einfach auf alles gefasst sein. Ich kann diese Geschaeftspraktiken einfach nicht verstehen.

Ist es denn zuviel verlangt, wenn ich einfach nur ein Bett unter meinem Allerwertesten habe? Weder "Heidi und Peterli-Spiele auf dem Heuboden" noch irgendwelche Zivilschutz-Unterkunfts-Bettgestelle haben mich schlaftechnisch je angeturnt. Wenn jetzt noch einer kommt mit Spruechen wie "..als wir noch im Militaer waren anno 19.., ha, da haben wir Sausiaechen noch, und ueberhaupt, ha.....", der kann mich gleich am Arsch lecken. Wir sind im Jahr 2006, in einer modernen Welt. Und Klein-Boner darf die naechsten paar Tage (...oder gar Wochen) auf dem Fussboden schlafen. Ich poche auf mein Recht auf guten SCHLAF !!!

...wenigstens habe ich ein Dach ueber dem Kopf... mal guckn, vielleicht ist es auch nicht mehr da, wenn ich heute Abend einziehe :-) Enjoy your weekend.


Montag, 4. September, 2006:  Das Warten auf die Möbel und anderes...

Es hat geregnet, fast die ganze Woche. Wahrscheinlich haben dies alle mitbekommen, die irgendwie zuhause vor dem Fernseher Tennis schauen wollten. Windrichtung war Südwest angegeben worden, jedoch scheint dies hier der Regen nicht wirklich wahrzunehmen. Von Strasse zu Strasse kommt der Regen von irgendeiner anderen Richtung, was dazu führt, dass ich eigentlich immer in voller Nässe irgendwo erschienen bin. Nach dieser Woche bin ich für die Einführung von einer geregelten Regenrichtung!!!

Dies sollte ein Einhörnchen sein...aufgenommen mit meinem neuen Cell-Phone

Nach meinem richtigen Start in der letzten Woche mit Arbeit, war ich am Donnerstag an mein erstes Football-Game gefahren. An der Penn Station (Busbahnhof in New York) warteten etwa Tausend Leute um mit dem Bus nach New Jersey zu fahren. Irgendwo stand ich dann auch an und kam etwa 40 Minuten später in den Bus rein, da hauten wir ein paar Bierchen runter bis wir mal vor dem Eingang standen und dann eintreten durften. Das Stadion war für einen Pre-Season-Match (Vorbereitungsspiel) relativ gut besucht. Es waren wohl etwa 60'000 Leute im Stadion, welches normalerweise 70'000 Personen vermag. Das Spiel ist halt ein bisschen komisch, da rennen ein paar Jungs auf sich los - dies dauert etwa 30 Sekunden - und dann gibts etwa eine 2 bis 3 minutige Pause... d.h. es muss viel Bier getrunken und Hot Dogs reingehauen werden... 

Am Samstag war ich an einer Party in einer 12-Zimmer-Wohnung, die im Monat ca. USD 12'000.-- kostet. War keine schlechte Wohnung, 3-stöckig und relativ grosse Räume und ein Yakuzi hat es draussen auf dem zweistöckigen Balkon auch noch gehabt. Man könnte da sicher auch noch leben, jawohl. Ich habe einen Kollegen da besucht, der bei mir in der Abteilung arbeitet (mit ihm war ich übrigens auch am Giants-Football-Match) und sich da für die nächsten Wochen eingemietet hat. Er heisst Steven, ein guter Kerl, aber er war anfangs August auf seinem 'Honeymoon'... auf Mykonos !?! Zudem will er in der Gegend von Chelsea wohnen. Beides sind sozusagen 'Homosexuellen'-Hochburgen, darum musste ich mich an diesem Samstag wirklich überzeugen, dass er mit einer 'Frau' verheiratet ist. Nun, er ist es!

Am Sonntag war ich dann mit ein paar Jungs - wiederum war Steven dabei - unterwegs. Wir haben uns in einer Bar getroffen und ein paar Bierchen runtergehauen, waren nochmals bei einem dieser Jungs zuhause und haben einen Shot runtergehauen, dann irgendwie Richtung Greenwich Village einen Burger und gutes (endlich einmal) lokales Bier reingezogen. Der Burger soll anscheinend 'the best in town' sein. Er war gut!

Heute Montag habe ich frei, es ist Labour-Day. Ich habe die Gelegenheit genutzt meinen neuen Ort ein bisschen näher anzuschauen und ein paar Möbelgeschäfter konsultiert. Zudem wurden bereits ein paar Sachen in die neue Wohnung transportiert. Gegen Nachmittag - nach einigen Stunden skypen mit Vater und Schwester - erholte ich mich noch im Madison Square Park, wo das US Open auf einem grossen Bildschirm übertragen wurde. Nice!

Ich warte immer noch auf meine Möbel. Es sieht wahrscheinlich wirklich so aus, dass ich ab Donnerstag (bereits mit einem Alter von 30 und erheblichen Rücken-, Knie- und ersten Rheumaschmerzen) auf dem Boden schlafen darf für eine unbestimmte Zeit. Ist unglaublich, zuerst haben sich mich aufgefordert unbedingt eine Wohnung zu finden und nun kneifen die bei der Auslieferung.... Hier muss man wirklich auf alles gefasst sein.

Well, that's it for now! Enjoy it. Fabo

P.S.: Um etwelche weitere Anrufe und E-Mails gleich zu beantworten: Conny ist ein alte Schulkollegin aus dem Bankfach.... und es ist nichts passiert an diesem Donnerstag-Abend! Ich danke


Freitag, 25. August, 2006:  Wohnung gefunden!!!

Nun, endlich habe ich eine Wohnung gefunden. Nach wochenlanger Suche und abgetretenen Füssen, Aerger mit den "Landlords" (=Vermietern) und horrenden Kautionsvorstellungen der Landlords, ist es mir gelungen eine nette Wohnung in New York zu finden. Es hat seine Zeit gebraucht und ich musste wirklich bis am Schluss schwitzen, da meine Ladung an Möbeln bereits in rekordverdächtiger Verschiffungszeit (am 19. August aufs Schiff geladen) bereits am Montag, 28. August in New York ankommt.
Meine vorletzte Wohnung, auf die ich mich beworben habe und etwa USD 2300.-- pro Monat gekostet hat, wurde eben durch die Landlords versaut. Ich hätte für einen 12-Monats-Kontrakt eine 13-Monatige Kaution hinterlegen sollen, was soviel heisst, dass ich einen Tag auf den anderen USD 30'000.00 ärmer geworden wäre. Ich habe natürlich diesen Bedingungen nicht zugestimmt und weiter auf meinen Broker gezählt, der dies wohl oder übel zu verzeichnen hatte. Nun, die Verärgerungen und Verzögerungen und das Schwitzen hat sich aber am Ende ausbezahlt. Nach Suchen von Studios, bzw. Einzimmerwohnungen, habe ich mein erste Zweizimmerwohnung unter den Nagel gerissen. Dies erst noch zu billigeren Konditionen als bei obenerwähntem Studio... Meine Adresse wäre nun wie folgt (gilt ab sofort):
Fabian Boner, Apartment 2B, 500 1/2 East 84th Street, New York City, NY 10028
Informationen - für alle kommenden Besucher - sind unter "How to find me" herunterzuladen.

Meine Adresse, für alle Schnelldenker, hat etwas Besonderes. Ich darf mich zu den wenig Glücklichen in New York zählen, die eine Dezimalstelle an der Hausnummer zu verzeichnen haben.... 500 1/2... NICE!

Zu guter Letzt: Für alle, die mir in Kontakt treten wollen, können mir ja auf meine E-Mail-Adresse bonerfabian@hotmail.com schreiben, ansonsten Ihr im Gästebuch versauern werdet... Have a good one, dude's!!!


Sonntag, 20. August, 2006:  Es wird langsam aber sicher gemütlich


Heute ist Sonntag... ich brauch einen Tag Pause. Die letzten Abende waren vom Ausgang und Location-Besuche geprägt. Am Mittwoch fings mit einem Feierabend-Bierchen unter deutschsprachigen Europäern an. Mit einem Hamburger und einem Stuttgarter sind wir nach zwei oder drei Bierchen noch ein richtig saftiges Stück Fleisch reinbeissen gegangen und nachher noch unerwarteterweise ins Meatpacking District einen Drink genehmigen lassen. Buddha Bar hiess die Bar und die war recht gross und recht nett... Donnerstag gönnte ich mir einen Abend mit Kino, dies unter der Brücke von Brooklyn in einem Park mit einer wunderbaren Aussicht auf Brücke und Financial District von Manhattan. Das wäre was für einen romantischen Abend gewesen. Freitag und Samstag war ich im Ausgang mit ein paar Schweizer Jungs von der UBS. Die haben mir ein paar Bars gezeigt, und das ganze Weekend vom Mittwoch Abend angefangen, war kein billiges Abenteuer.

Gestern Samstag war ich wie so oft an den Weekends im Central Park. Meine vorübergehende Wohnung ist nur 3 Strassen davon entfernt und lässt sich somit ohne jegliches Verkehrsmittel bewältigen. Dort kann ich ein bisschen vom Stadtlärm fliehen, obwohl so richtig Ruhe kehrt auch nicht ein, da es dort Hunderte von Leuten hat. Nun, gestern zog schon gar keine Ruhe ein. Ich sass und lass mein Buch "Five Families" und wollte damit nach etwa fast einem halben Jahr Lesen endlich fertig werden, da kamen irgendwelche Koreanerinnen auf der Suche nach irgendeinem Englischsprechenden Mann, der noch nach was aussehen sollte. Nun, meiner Meinung nach, sind sie bei beiden Ansprüchen falsch gelegen. Wie dem auch sei, eine solche Anmache von drei Frauen gleichzeitig hab ich noch nie erlebt. Erstmal sind alle drei seit einer Woche in New York um Englisch zu lernen, also da könnt ihr ja mal das Gespräch nachvollziehen können, das wir hatten... Anyways, nach einem Satz, der etwa eine Minute brauchte bis er raus war, kam sofort die nächste Ansage, dass ich "handsome" sei (in Deutsch: hübsch), der dritte Satz war, ob ich denn verheiratet bin oder eine Freundin habe und dann zum Abschluss, ob ich den Asiatinnen gern möge.... Nun, irgendwann reichts, bin aufgestanden und gegangen. Ich bin doch nicht auf Phuket!?

Weiter bin ich noch auf der Suche nach einer Wohnung, die ich endlich gefunden haben. Wenn alles gut geht - am Mittwoch kriege ich etwas das OKAY - dann sollte ich anfangs September irgendwo an der Park Avenue mittendrin leben. Mein Fussweg zur Arbeit liegt etwa bei 15 bis 20 Minuten.... Ich lass es Euch wissen. Nun, Sonntag Nachmittag, etwa 25 Grad, ich geh wieder in den Central Park.... nur an einen anderen Platz.... Bis dann.


Freitag, 11. August 2006: Wilde, hemmungslose Eskapaden
Die erste Arbeitswoche ist bald vorueber. Mein Einzug in meine voruebergehende Wohung ist perfekt abgelaufen. Am Dienstag war dann mein erster Arbeitstag und ich war nicht wirklich ueberrascht als es hiess, dass eigentlich kein System hier laufen wuerde... so ist's halt und ich bereitete mich fuer eine langanhaltende Zeit ohne System vor. Doch man wird halt auch beim sich annaehernden Alter von 30 noch weiser. Heute um ca. 13.00 Uhr hab ich alles auf meinem Kasten!!!
Ich leide ganz leicht immer noch an einem Jetleg, da ich bis heute noch keine Zeit zum Ausschlafen hatte. Morgen ist Samstag, niemand da, der mich stoeren oder aufwecken koennte. Yippiee! Brauche den Schlaf wirklich. Ausgangstechnisch bin ich erst bei einem Pint Guinness und 4 Sami Adams.... poor score!!! Dies wird natuerlich nachgeholt an diesem Wochenende, obwohl keine Sau irgendwie Zeit hat hier, bzw. alle irgendein Date haben oder sonst irgendwo in die Ferien fliegen. Ich goenne das natuerlich diesen Guys und warte noch ein Weekend bevor die wilden, hemmungslosen Eskapaden beginnen. Jedoch bin ich bereits auf der Suche nach Schlafmoeglichkeiten (...nein, nicht auf Aufriss...auf Wohnungssuche). Mein Ziel moeglichst rasch zu Fuss bei der Arbeit zu sein, koennte also realisierbar sein. Bei erfolgter Kontraktunterzeichnung lasse ich Euch meine neue Adresse wissen.
Seit heute laeuft auch meine Deutsche Bank E-Mail-Adresse wieder perfekt. Grund des kuerzlich eingetretenen Falles "does not exist anymore", war der Transfer von Zuerich in Richtung New York. Um etwelche technische Fragen zu beantworten, muss ich leider passen. Dies geht aus der Reichweite meines Denkvermoegens!!! Bitte schreibt doch private E-Mails lieber an bonerfabian@hotmail.com. Ich danke.


Dienstag, 8. August 2006: Jetzt bin ich dran
Nachdem meine Kollegen die Homepage errichtet, eine Zeitungsannonce gestartet und mich wahnsinning unwissend aussehen liessen, darf ich jetzt endlich dran. Nach nur 4 Tagen nach Veroeffentlichung der Homepage muss ich mich ja bereits rechtfertigen bzw. erklaeren:
1. Brauner Mantel (ugs. Colombo-Mantel) ist auf dem Schiffsweg nach New York.
2. Jegliche Swinger-Club-Besuche streite ich mit Vehemenz ab!
Wie dem auch sei, die Uebergangswohnung in New York ist bezogen und aus dem 23. Stock habe ich doch auch eine gute Aussicht zumal ich ueber einen Balkon verfuege. Fuer alle, die bereits eine Ahnung von New York haben, sehnen sich wohl nach der Adresse. 235 West, 56th Street, sozusagen am Broadway bin ich fuer die naechsten Tage 'located'. Die Arbeit bei der Deutschen Bank an der 280 Park Avenue ist auch bereits aufgenommen und ueber Eskapaden im naechtlichen New York weiss ich leider noch nichts zu berichten. So, es reicht fuer heute.... Cheers.


Dienstag, 8. August 2006: Fabo per SMS
"Giäle und meitschi, bi guet acho und mitem visum isch da no schneller gange als letscht mol. Witeres folgt dönn noh! Cheers. Fabo" 

Montag, 7. August 2006: Fabo in der Luft
Mit einer Handvoll Dollares, dafür ohne Handy-Ladegerät ist Fabo heute kurz vor halb elf in Richtung seiner neuen Heimat gestartet. Er wird um 19 Uhr MEZ in New York JFK eintreffen.
















Ciao Ragazzi
Von Anfang August 2006 bis Ende Juli 2008 arbeite ich in New York.
Auf diesen Seiten beglücke ich euch zukünftig in regelmässigen Abständen mit knallharten Facts aus dem Tag- und Nachtleben des Big Apples. Hier erfahrt ihr mehr über meine 'Sex and the City'-Streifzüge und wo's das beste Guiness gibt. Ich berichte euch in literarischen Perlen über die New Yorker, werde wortgewaltig meine Erlebnisse darniederschreiben und euch mit fein gewürztem Humor das biedere Leben in der Schweiz aufheitern.
Bis bald - euer Fabo


 
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